Neuer Lehrgang internationales Patent- & Lizenzmanagement
Tirol im Zentrum von Technologie und Innovation im deutschsprachigen Raum |
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Aus diesem Grund startet das MCI Management Center Innsbruck in Zusammenarbeit mit zahlreichen kompetenten Partnern einen international ausgerichteten Lehrgang zum Thema „Patent- und Lizenzmanagement“ und rückt damit Tirol ins Zentrum von Technologie und Innovation im deutschsprachigen Raum. Ziel des Lehrgangs ist die Ausbildung
von professionellen Managern/innen für geistige Eigentumsrechte.
Absolventen/innen winken beste Chancen in technologie- und innovationsorientierten
Unternehmen, die den Umgang mit Schutzrechten auf eine professionelle
Basis stellen wollen. In einem im deutschsprachigen Raum einzigartigen und erstmals angebotenen Curriculum werden Führungskräfte, wissenschaftliche Mitarbeiter und Business Developer berufsbegleitend auf post-gradualem Niveau in die Spielregeln der Generierung und Nutzung von Patenten und Schutzrechten eingeführt. „Unsere Absolventen kennen nicht nur die Rechtsnormen, sondern sind vor allem in der Lage, aus einem potenziellen IP-Schatz im Unternehmen den wirtschaftlich größtmöglichen Nutzen zu ziehen und das Portfolio an Know-how und geistigen Eigentumsrechten effizient zu managen“ erläutert MAG. MARKUS KÖCK, LEITER DER MANAGEMENT-FORTBILDUNG AM MCI, die Ziele des Lehrgangs. Das hohe Niveau der Ausbildung wird dabei durch die Verpflichtung von Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Patentrecht, (internationalen) Behörden und Fördereinrichtungen sowie aus dem Patentvermarktungs- und Technologietransferbereich sichergestellt. „Die Absolventen und Absolventinnen unseres Lehrgangs haben ihren Platz sowohl in der etablierten Industrie als auch in jungen Unternehmen und im Bereich der Grundlagenforschung“ beschreibt Köck den „Absatzmarkt“ für die ausgebildeten Patentprofis. Dass ausgerechnet Innsbruck die Vorreiterrolle im deutschsprachigen Raum übernimmt, ist für LANDESHAUPTMANN-STELLVERTRETER FERDINAND EBERLE kein Zufall. Tirol hat eine lange Tradition als Technologiestandort, meint Eberle zum Start des Lehrgangs und verweist auf wichtige, global agierende Betriebe wie Novartis mit der Biochemie Sandoz in Kundl oder eine Reihe von Medizintechnikunternehmen. „In den letzten zehn Jahren ist es dem Land Tirol darüber hinaus gelungen, im Raum Innsbruck zusätzlich eine lebendige und aktive Hochtechnologie-Start-up-Szene zu etablieren. Da Patenten und Schutzrechten gerade in diesem Wirtschaftssektor eine Schlüsselrolle zukommt, ist es für uns nur natürlich, für entsprechende Qualifikationsmöglichkeiten zu sorgen, und damit hochqualifizierte Arbeitnehmer/innen für die moderne Wissensgesellschaft heranzubilden“ erläutert Eberle das Interesse der Landesregierung. Dass dadurch überdies die Attraktivität des Standortes Innsbruck vor allem in Richtung Arbeitskräfteangebot auf hohem Niveau weiter steigen wird und neue Arbeitsplätze geschaffen werden ergibt sich für ihn dabei von selbst. Für DR. HARALD GOHM, GESCHÄFTSFÜHRER DER TIROLER ZUKUNFTSSTIFTUNG, stellt der neue Lehrgang für Patent- und Lizenzmanagement eine wertvolle Ergänzung zu den vorhandenen Initiativen im Bereich Patent- und Lizenzwesen dar. „Mit der Einrichtung des Innovationsscouts für Tiroler KMUs im CAST durch die Tiroler Zukunftsstiftung wird Tiroler Unternehmen eine umfassende Betreuung in allen Fragen des geistigen Eigentums angeboten. Die Tiroler Zukunftsstiftung unterstützt Tiroler Unternehmen aktiv beim Schutz ihres geistigen Eigentums. So werden durch eine Förderung der Tiroler Zukunftsstiftung im Gründungszentrum der Universität Innsbruck CAST eigene für die Betreuung der Tiroler KMUs kompetente Personen, so genannte Technologiescouts, eingesetzt. Das steigende Bewusstsein gegenüber diesen Fragestellungen, auch innerhalb der Tiroler Unternehmen, erhöht auch den Bedarf an kompetenten Beratern in diesem Bereich. Die Absolventen dieses Lehrgangs werden diesen Bedarf abdecken“ so Dr. Gohm. Eine besondere Rolle bei der Etablierung des Lehrganges spielten das Inkubatorzentrum CAST und die austria wirtschaftsservice. Als universitätsorientiertes AplusB-Gründerzentrum ist es seit rund drei Jahren wichtigste Aufgabe des CAST (CENTER FOR ACADEMIC SPIN-OFFS TYROL), den Transfer von Ergebnissen der Grundlagenforschung in die Wirtschaft zu katalysieren. In Zusammenarbeit mit der österreichischen Bundesförderbank austria wirtschaftsservice fördert das CAST dabei sowohl die Verwertung von Erfindungen durch Patente und anschließende Lizenzvergabe als auch die Gründung von jungen Hochtechnologieunternehmen. Gerade die AWS AUSTRIA WIRTSCHAFTSSERVICE habe in Zusammenarbeit mit der Tiroler Zukunftsstiftung, dem Land Tirol und dem CAST sowie Innsbrucks Universitäten in den letzten Jahren entscheidend zur positiven Entwicklung des Technologiestandortes Tirol beigetragen, erläutert MAG. DR. PETER TAKACS, GESCHÄFTSFÜHRER DER AWS, das Interesse der Förderbank an den Aktivitäten. „Technologie und Innovation sind der Motor der wirtschaftlichen Entwicklung, die Qualifikation der Arbeitnehmer/innen bildet den wichtigsten Treibstoff für diesen Motor“ ist Takacs überzeugt. Dabei ist besonders der Bereich Patent- und Know-how-Verwertung der aws ein wichtiges Anliegen. Mit ihrem etablierten Förderprogramm tecma unterstützt die aws seit Jahren Forscherinnen und Forscher bei der Patentierung und Verwertung von Erfindungen. Darüber hinaus hat die aws im letzten Jahr mit ihrem Programm uni:invent für Universitäten eine neue Verwertungsplattform geschaffen, um Ergebnisse der Grundlagenforschung in wirtschaftliche Erfolge zu überführen. „Die Aufgabe der Forscherinnen und Forscher ist die Generierung von Wissen und die Eröffnung neuer technologischer Möglichkeiten. Patent- und Lizenzmanager sorgen für die wirtschaftliche Verwertung und damit für Wertschöpfung in Österreich“ beschreibt Takacs die Rollenteilung. Die erfahrenen Expertinnen und Experten der aws und des CAST bringen im Rahmen der Partnerschaft mit dem MCI ihr Know-how im Verwertungsbereich in den Lehrgang ein und schlagen damit eine Brücke zwischen Theorie und Praxis. Der RFTE RAT FÜR FORSCHUNG UND TECHNOLOGIEENTWICKLUNG sieht seine Hauptaufgabe in der systematischen, unabhängigen und fundierten Beratung der österreichischen Bundesregierung in allen Fragen der Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik. Ziel seiner Arbeit ist es laut seinem STV. VORSITZENDEN UNIV.-PROF. DR. GÜNTHER BONN, einen maßgeblichen Beitrag zu einer zukunftsorientierten FTI-Politik zu leisten. Dabei versteht sich der Rat als zentraler Knoten des Netzwerkes der weit gespannten Technologie- und Forschungslandschaft, als Koordinator und Verstärker der vielfältigen Aktivitäten, als Verbindungsglied zwischen den Akteuren, als Filter und vor allem als Akzentsetzer. Aus diesem Grund begrüßt und unterstützt der RFTE die Einrichtung des Lehrgangs für Internationales Patent- & Lizenzmanagement durch das MCI in breiter Partnerschaft. Laut DR. RUDOLF NOVAK fördert der FWF FONDS ZUR FÖRDERUNG DER WISSENSCHAFTLICHEN FORSCHUNG die besten „Köpfe“ der österreichischen Wissenschaft. Novak ist überzeugt, dass zukünftig WissenschafterInnen sich verstärkt mit der komplexen Materie „geistiges Eigentum / Intellectual property rights“ beschäftigen werden. Wenn sie dafür bestens ausgebildete und versierte AnsprechpartnerInnen zur Verfügung haben, ist das besonders begrüßenswert. Der Grundsatz des FWF lautet: „Wir fördern Forschung, die grundlagenorientiert aber anwendungsoffen ist“. Das wichtigste Kriterium für eine Förderung durch den FWF ist die wissenschaftliche Innovation, ein Projekt muss im wissenschaftlichen Sinn „groundbreaking“ sein. Nur dann fließen Fördergelder. Wenn ein Forschungsvorhaben darüber hinaus Aspekte von industrieller oder gesellschaftlicher Anwendungsrelevanz gibt – umso besser. Eine von Joanneum Research im Rahmen der internationalen FWF-Evaluierung (2004) durchgeführte Impact-Studie zeigt deutlich, dass auch WissenschaftlerInnen im Bereich der Grundlagenforschung mögliche Anwendungen ihrer Resultate im Auge haben. Am 12. März 2005 haben Interessentinnen und Interessenten die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Tags der offenen Tür über das neue Ausbildungsangebot zu informieren. Der Lehrgang Patent- und Lizenzmanagement startet im Mai 2005 mit einer Blockwoche und setzt sich mit Intensivblöcken an Wochenenden fort. Nähere Informationen zum Lehrgang finden sich auf der Homepage des MCI unter www.mci.edu/lgpatentmanagement. Informationen zu Patent- und Lizenzverwertung bieten darüber hinaus das CAST-Tyrol (www.cast-tyrol.com) sowie die austria wirtschaftsservice (www.awsg.at).
Rückfragen: Mag. Karima Huber, Tel.: +43 512 2070-2121, karima.huber@mci.edu |
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