Pressemitteilungen
   

Olympiade in Innsbruck kann sich rechnen
MCI-Pressebrunch mit Prof. Dr. Holger Preuss

11. Jänner 2005
 


Der anerkannte Experte für Sportökonomik, Prof. Dr. Holger Preuss aus Mainz, nahm am Management Center Innsbruck zur Innsbrucker Olympiabewerbung aus wirtschaftlicher Sicht Stellung. Er bestätigte, dass Innsbruck beste Möglichkeiten habe, Olympia auch wirtschaftlich gut zu bewältigen. Preuss: „Innsbruck hat mit der Sprungschanze und mit dem Eisstadion große Investitionen vorweg genommen. Es macht wirtschaftlich absolut Sinn, diese Investitionen für Olympia zu nutzen.“ Preuss hat sich in der Sportökonomie auf die Bewertung olympischer Spiele spezialisiert und berät Kandidaten und Austragungsorte. Seine Ergebnisse zu Sommerspielen lassen sich auch auf den Winter umlegen. Preuss dazu: „Seit 1972 hat kein Organisationskomitee bei olympischen Spielen ein Defizit gemacht. Investitionen in Infrastruktur und Sportstätten sind ökonomisch gerechtfertigt, wenn eine optimale Abstimmung mit den Zukunftszielen der Stadt erfolgt.“

Preuss sieht einige Vorteile für die Bewerbung von Innsbruck: Die Idee, erforderliche Sportstätten nur für die Spiele zu errichten oder danach anderwertig zu nutzen, habe sich schon in Atlanta bewährt und sei in Innsbruck sehr durchdacht geplant. Besonders hervorzuheben sei das „Konzept der kurzen Wege“. Die Befürchtungen, dass durch Olympia eine Preissteigerung drohe, kann Preuss nicht teilen. Seine Untersuchungen haben ergeben, dass die Preissteigerungen in Olympiastädten nicht höher sind als in vergleichbaren Städten. „Es sind vor allem langfristige Effekte, die Olympia zu einem Gewinn machen“, stellte Preuss zusammenfassend fest.

Infos & Rückfragen: Mag. Brigitte Huter, Tel. +43 512 2070 1510, brigitte.huter@mci.edu

   
 
Fotos vom MCI-Pressebrunch

   

Prof. Dr. Holger Preuss (links im Bild) im Gespräch mit MCI-Studiengangsleiter Prof. (FH) Hubert Siller

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