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Mit dem Graf Chotek Preis würdigt die Sparkasse herausragende Diplomarbeiten von Studierenden der Leopold-Franzens-Universität und des MCI
116 eingereichte Arbeiten, 10 Nominierte und dann die Bekanntgabe des Preisträgers des diesjährigen Graf-Chotek-Hochschulpreises durch Dekan Dieter Lukesch. Der MCI-Absolvent des Studiengangs Management & Recht, Lukas Huter, konnte mit seiner Diplomarbeit zum Thema "Consumer Confusion - Erfolgversprechende Maßnahmen zur Vermeidung von Kundverwirrung und Kaufzurückhaltung im Handel" die Jury nicht nur hinsichtlich wissenschaftlicher Qualität, Innovation und Aktualität, sondern insbesondere auch aufgrund ihrer Praxisorientierung und dem regionalen Bezug überzeugen.
Lukas Huter untersuchte im Rahmen seiner Diplomarbeit das aktuelle und im Einzelhandel immer bedeutsamere Phänomen einer Kaufzurückhaltung, die auf zunehmende Verunsicherung und Orientierungslosigkeit vieler Kunden beim Kaufentscheid im Geschäft zurückgeführt werden kann. Auslöser für eine solche "Kundenverwirrung" (englisch: Consumer Confusion) am Point-of-Sale können neben wachsender Produktvielfalt bei gleichzeitig zunehmender Produktähnlichkeit (die sprichwörtliche "Qual der Wahl") aber auch häufige Verpackungsänderungen, Regalumstellungen, Regallücken, Preis-"Aktionitis", (zu) große Verkaufsflächen, unverständliche Warendeklarationen, unzureichende Beratungsleistungen des Personals und andere sogenannte "In-Store-Stimuli" mehr sein. Viele Kunden quittieren einen solchen subjektiv empfundenen Wirrwarr in Verkaufsstellen mit "Reduktionsstrategien" wie beispielsweise einer zeitlichen oder örtlichen Verschiebung des Einkaufs, mit einer Delegation des Kaufs an andere - z.B. Familienangehörige - oder mit einer Stornierung ihres Kaufentscheids.
Ausgehend von einschlägigen Erkenntnissen zum Konsumentenverhalten und innovativen modelltheoretischen Überlegungen des Handelsmarketing-Forschung hat Lukas Huter in enger Kooperation mit MPREIS etwa 300 Kunden befragt und mögliche Auslöser von Kundenverwirrung und Kaufzurückhaltung in unterschiedlichen Verkaufsstellen identifiziert und gewichtet. Mit seiner Studie hat Lukas Huter die empirische Relevanz des Consumer-Confusion-Phänomens erstmals für den österreichischen Einzelhandel untersucht. Darüber hinaus hat er die Anwendbarkeit und den praktischen Nutzen der von ihm eingesetzten Diagnosemethodik (Consumer-Confusion-Radar) nachgewiesen und auf Basis der statistischen Ergebnisse und deren Interpretation schliesslich konkrete strategische und operative Handlungsempfehlungen für das kooperierende Praxisunternehmen abgeleitet.
Als Ausdruck des Interesses an der wirtschaftlichen Entwicklung Tirols und in der Tradition ihrer Nachwuchsförderung stiftet die Tiroler Sparkasse Bankaktiengesellschaft Innsbruck den Graf Chotek Hochschulpreis. Dieser Preis wird in Zusammenarbeit mit der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (LFUI) und dem Management Center Innsbruck (MCI) einmal jährlich für Diplomarbeiten, die mit "Sehr gut" beurteilt wurden, vergeben.
Infos und Rückfragen: Mag. Marion Develli, +43 512 2070 - 1510, marion.develli@mci.edu |
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Bild von links Mag. Karl Obernosterer (Vorstandsmitglied der Tiroler Sparkasse), Prof. (FH) Dr. Johannes Dickel, Mag. (FH) Petra Fischbacher, Prof. (FH) Dr. Rüdiger Reinhardt (MCI), Mag. (FH) Lukas Huter, Prof. (FH) Dr. Ralf Geymayer (MCI), Univ. Prof. Dr. Dieter Lukesch (LFU)
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Bild von links Mag. Karl Obernoster (Vorstandsmitglied der Tiroler Sparkasse), Mag. (FH) Lukas Huter, Prof. (FH) Dr. Ralf Geymayer (MCI), Univ. Prof. Dr. Dieter Lukesch (LFU)
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