|
Hermann Nitsch - Ein Leben für die Kunst
Konvention • Aktion • Mission • Provokation • Mysterium
|
|||
|
|||
Den mehr als 200 BesucherInnen von MCI Alumni & Friends versicherte Hermann Nitsch, dass er mit seiner Kunst niemals kränken, verletzen oder gar herabsetzen möchte. Vielmehr sei es sein Ansinnen, intensive Momente des sinnlichenen Erwachens im Hier und Jetzt zu schaffen. Mit seiner Idee des Origien-Mysterien-Theaters – einem Gesamtkunstwerk aus Aktion, Malerei, Fotografie, Installation und Musik –wolle Nitsch Begegnung mit der eigenen Natur, der Schöpfung und dem Sein erzeugen. Was auch immer man von diesen mystischen und radikalen Spielen kathartischer Reinigung hält, bei der Podiumsveranstaltung hinterließ Nitsch jedenfalls keine Blutspuren, sondern bunte Eindrücke: Selbstbewusst, doch ohne Starallüren, berichtete er munter von seiner fröhlichen Kindheit, der wenig erfolgreichen Schulzeit und den geliebten Ausflügen auf dem Motorroller. Seine Wegbegleiter seien sowohl die alten Meister, als auch die Expressionisten, Philosophen und Dichter - vor allem Trakl und Hesse - sowie Musiker wie Bruckner, Haydn und Wagner. Die Bezeichnung "Staatskünstler" wies Nitsch vehement zurück, die Begriffe "enfant terrible" oder "Universalkünstler" ließ er unkommentiert im Raum stehen. Und so gingen die Studierenden, Absolventen und Freunde des MCI mit intensiven Eindrücken und Gefühlen nach Hause - bereichert um Erfahrungen jenseits klassischer Managementkontexte und -theorien. |
|||
Fotos der Veranstaltung |
|||
![]() A-6020 Innsbruck, Universitätsstraße 15
Telefon: +43 512 2070 - 5000 Fax +43 512 2070 - 1099 alumni@mci.edu www.mci.edu/alumni |
|||