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Bundesminister Josef Pröll sprach bei der heutigen Alumni-Veranstaltung des MCI über die Zukunft Europas und stellte gleich zu Beginn die Frage der Energiebewirtschaftung als DIE zentrale Herausforderung in den Mittelpunkt. Er teile die Meinung von Ex-Kommissar Franz Fischler, der eine stärkere Focussierung auf erneuerbare Energien als ökologisches und ökonomisches Gebot der Stunde eingemahnt hat. In der Tat sieht Pröll im österreichischen Weg des ökosozialen Denkens ein praktikables Modell für Gesamteuropa. Er setze auf Energieeffizienz einerseits und die Forcierung regenerativer Energien andererseits und bleibe dabei pragmatisch, dass wir in Österreich - aufgrund der besonderen Beschaffenheit der Kultur- und Naturlandschaft - immer auf einen Energiemix angewiesen bleiben werden. Für diese Position der Nachhaltigkeit sollten wir in Österreich und in Europa werben. Eine Grundhaltung, die Pröll für die Europapolitik generalisiert: es gehe nicht darum, Ideen eine bloße Kampfansage zu erteilen, sondern um Einbringen von praktikablen Alternativmodellen, die ausführlich zu erklären und zu propagieren seien. So könnte das Haus Europa um einiges stabiler werden und Skeptikern weniger Angriffsflächen bieten.
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