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Deutschland im Aufbruch - Neue Bundesländer im Wandel
Dieter Althaus, Ministerpräsident des Freistaats Thüringen |
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Als am 9. November 1989 die Mauer fiel rief Willy Brandt den Menschen zu: „Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört.“ Der Kanzler der Deutschen Einheit, Helmut Kohl, prägte das Bild von den „blühenden Landschaften“. Er war davon überzeugt, dass nur die rasche Verwirklichung der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion eine Chance bieten würde, dass Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg Sachsen und Thüringen bald wieder zu blühenden Landschaften werden würden, in denen es sich für jeden zu leben und zu arbeiten lohnen würde. Am Anfang stand die Euphorie: „Endlich haben wir den Westen“. Dieser wurde auch als Garant z. B. für den Beitritt zur EU gesehen - hätte man nach ökonomischen und ökologischen Kriterien bewertet, hätte die DDR den Beitritt nicht geschafft. Laut Althaus ist jedoch heute der Wandel und Aufbruch für Deutschland zwingend. Mit dem Mauerfall fiel die letzte Grenze zur Globalisierung und begann das Zeitalter der Konnektivität. „Wir müssen reformieren, den ordnungspolitischen Rahmen anpassen, damit die innovativen und kreativen Unternehmen wachsen können“ so Althaus. Althaus will in seiner Legislaturperiode verstärkt auf Wirtschaft, Bildung und Familie setzen: „Wir wollen durch Wirtschaftswachstum Arbeit schaffen, die Bildung weiter verbessern und die Familien stärken“. |
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Fotos der Veranstaltung |
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