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Im Hochtechnologiegeschäft
How to manage Multinational Start-Ups Günter Stamerjohanns - EADS Astrium GmbH, Bremen |
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In seinem Vortrag am MCI gab Stamerjohanns Einblick in den komplexen Aufbau von Galileo, das sechs Shareholder in fünf Nationen unter einen Hut zu bekommen versucht. „Europa ist kein harmonischer Club von Warmduschern“ so Stamerjohanns, „die Shareholder stehen in harter Konkurrenz zueinander, da sie nicht nur als Shareholder agieren, sondern auch als Subunternehmer.“ Auftraggeber von Galileo sind zu jeweils 50 % die Europäische Raumfahrtbehörde ESA und die Europäische Union. „Hochtechnologie wird von Galileo ermöglicht und nicht gemacht, die Kompetenz kommt von unseren Shareholdern“ unterstreicht Stamerjohanns. 30 Satelliten müssen ins Weltall geschossen werden, um das Galileo-Navigationssystem in Betrieb nehmen zu können. Durch technische Probleme wird sich der Start um ca. zwei weitere Jahre auf 2013 verschieben. Nichtsdestotrotz sieht Stamerjohanns Galileo als unverzichtbar um die Unabhängigkeit Europas gegenüber dem amerikanischen GPS-Systems garantieren zu können. Sollte unerwarteterweise das GPS System in Deutschland für nur einen Tag abgedreht werden, würde dies einen Schaden von 200 Mio € verursachen. Multinationale Start-Ups wie Galileo müssen sich mit zahlreichen Themen auseinandersetzen. Wie gelingt es z. B. Arbeitsverträge unter Berücksichtigung nationaler Gesetze zu harmonisieren, welche Garantien kann man Arbeitnehmern, die außerhalb ihres Heimatlandes arbeiten bieten, um wieder nach Haus zurückzukehren, der Aufbau von Netzwerken, das Erstellen einer Corporate Identity, um nur einige zu nennen. |
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Fotos der Veranstaltung |
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