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Dr. h.c. mult. Helmut Maucher
Führung eines Global Player Erfolg durch Marketing, Kommunikation & Werte |
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In seinem Vortrag am MCI ging er auf den Erfolg des Global Players näher ein. Auf jeden Fall muss sich das Marketing bewusst sein in welchem Umfeld es sich bewegt. Heute sind zwei gegensätzliche Trends beim Verbraucher erkennbar – einerseits der Konsum globaler Marken wie z.B. McDonalds andererseits die Regionalisierung, durch die man wieder seine eigene Identität zu bekommen versucht. Die Marke wird aber nur dann glaubwürdig sein, wenn auch die Qualität der Produkte stimmt. Werbung ist ein entscheidender Faktor. Sie sollte laut Maucher Produkt & Marke in den Vordergrund stellen, Information über das Produkt geben, Aufmerksamkeit und Emotionen erregen und mit einem Slogan wie z. B. „Nestlé – good food – good life“ schließen. Die „reason why“, das Argument warum der Kunde kaufen sollte, muss im Vordergrund stehen und nicht irgendwelche Selbstverwirklichungen von Agenturen mit künstlerischen Ansprüchen. „Wir brauchen mehr Pfingstredner und weniger Gagredner“ so Maucher. Innovation hilft die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu stärken. Die Firmen müssen ein „innovatives Klima“ schaffen und die Kreativität fördern, was ein besonders wichtiger Faktor bei der Auswahl von neuen Mitarbeitern ist, so Maucher weiter, „Querdenker sind willkommen, Querköpfe nicht“. Weiteres Augenmerk muss auf die Produktgestaltung, die Verkaufsmethoden und auf die Preis- und Konditionenpolitik gelegt werden. Letzteres zählt sicherlich zu den schwierigsten Themen im Marketing. Maucher ist ein Verfechter der „Think global / act local“-Strategie und fügt noch das „Local Committment“ hinzu. Weiters hebt Maucher die Kommunikation als wichtigen Erfolgsfaktor hervor, die die notwendige Transparenz haben sollte. Sein Credo:„Tue nichts was auch nicht morgen in der Zeitung stehen kann“. Oft wurde die Kommunikation in der Vergangenheit den Finanzleuten überlassen, Kommunikation ist jedoch Chefsache. Zur Wertorientierung meint Maucher, dass keiner mit Werten führen kann, die er selbst nicht verkörpert. Von großer Wichtigkeit sei die Auswahl des Führungspersonals, das Mut, Nerven und Gelassenheit haben sollte, lernfähig und kommunikationsfähig sein sollte und vor allem eine Vorbildfunktion darstellen soll, um nur einige zu nennen. „Wer nicht sensibel ist kann nicht führen, wer nur sensibel ist auch nicht“. Maucher denkt noch lange nicht ans Aufhören: „Heute arbeite ich nur noch so viel, wie die Gewerkschaften erlauben“. |
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Fotos der Veranstaltung |
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