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Dr. Kurt Geiger
Central & Eastern Europe Challenging the economic world |
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Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung wurde 1991 als Reaktion auf die Veränderungen in Mittel- und Osteuropa gegründet. Sie unterstützt die Länder Mittel- und Osteuropas und der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) beim Übergang zu demokratischen Strukturen und zur Marktwirtschaft. Durch ihre Investitionen fördert sie den privaten und öffentlichen Sektor, die Stärkung der Finanzinstitute und Rechtssysteme sowie Infrastrukturprojekte in den Bereichen Verkehr, Energie und Telekommunikation. Sie ist der größte private Investor in den Ländern der Region. Das Stammkapital der Bank beträgt 20 Milliarden Euro. Die Unterstützungsmaßnahmen der EBRD sind abhängig von den Bemühungen der Empfängerländer, demokratische und pluralistische Strukturen zu schaffen. "Unser Job ist es Pionierarbeit zu leisten. Deshalb haben wir als Investor auch nur eine begrenzte Lebenszeit und ziehen uns dann zurück. Wir suchen uns Geschäftspartner mit hohen Qualitäten aus, die nicht perfekt sein müssen, die jedoch bereit sind Neues auszuprobieren" so Geiger. Als einen großen Erfolg wertet Geiger die Entwicklungen in der Slowakei, die Reformen in 2 Jahren durchsetzte wofür Ungarn noch 7-8 Jahre benötigte. Am Balkan spielt Serbien eine Schlüsselrolle, aber auch die Entwicklungen in Rußland sind sehr erfreulich. So existiert heute ein Mittelstand, den es zuvor nicht gab. Die EBRD schafft es mit Steuergeldern, die aus 60 Ländern kommen, beachtliche Gewinne bzw. Renditen zu erzielen und gleichzeitig die Entwicklung in ausgesuchten Ländern voranzutreiben, um diese auch wirtschaftlich interessant für andere Länder zu machen. So hat z. B. Österreich sich an zahlreichen Banken in diesen Regionen in der Zwischezeit direkt beteiligt, die Deutschen haben dies laut Geiger verschlafen. Wert zu schaffen hat für die Bank Priorität - und dafür ist sie auch bereit Herausforderungen anzunehmen. |
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Fotos der Veranstaltung |
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