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Globalisierung managen
Die EU als Spielmacherin auf der Weltbühne Dr. Benita Ferrero-Waldner - EU-Kommissarin |
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In ihren Ausführungen wies Ferrero-Waldner auf die Bedeutung der EU im weltwirtschaftlichen Gesamtgefüge und die Vorteile für die einzelnen Mitgliedsstaaten hin. Die EU sei einer der wichtigsten weltweiten Spielmacher und verantwortlich für ein Viertel des globalen Bruttonationalproduktes. Weiters setze die Staatengemeinschaft die Standards für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte. „Die Herausforderungen für die Europäische Union machen allerdings nicht an den Grenzen halt.“, so Ferrero-Waldner. Im Detail erläuterte die EU-Kommissarin drei wesentliche Aufgabenfelder, denen sich die Europäische Union widmet. Das erste Feld ist die Europäische Nachbarschaftspolitik, insbesondere im Sinne einer Sicherheits- und Wohlstandspolitik. Die hier enthaltenen mittel- und langfristigen Maßnahmen zielen auf die Schaffung von Stabilität in den Nachbarländern der EU und damit indirekt auch auf die Verbesserung der Bedingungen für die Europäische Exportwirtschaft. Als zweites Feld nannte Ferrero-Waldner die globale Energiepolitik und damit in Zusammenhang stehend den zunehmenden Klimawandel. Derzeit importiere die EU ca. 50% der Energie aus Drittländern, mit steigender Tendenz. Die Ziele seien daher einerseits eine Diversifizierung der Energiequellen der EU und andererseits die Schaffung von Transparenz und Rechtssicherheit für eine stabile globale Energiepolitik. Im Kampf gegen den Klimawandel sei die EU zwar Vorreiter, eine wirkungsvolle Klimapolitik wäre aber nur in Zusammenarbeit mit Partnern möglich. Die dritte große Herausforderung liegt laut Ferrero-Waldner in dringenden internen Reformen. Die EU-Kommissarin sprach dabei die notwendige Weiterführung der „Lissabon-Strategie“ an, die sich zum Ziel gesetzt hat, die EU bis zum Jahre 2010 zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen. Auch in der EU gäbe es noch viel brachliegendes Potential. Durch bessere Koordination, weniger Regulierungen und mehr Innovationen könne die Europäische Union ihre angestrebte Vorreiterrolle noch besser erfüllen. |
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Fotos der Veranstaltung |
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