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Microsoft
corporate social responsibility Mag. Herbert Schweiger - General Manager von Microsoft Österreich GmbH, Wien |
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Erst als er zu Microsoft kam, habe sich Schweiger nach eigenen Angaben mit dem Thema Corporate Social Responsibility beschäftigt, was hauptsächlich an der exponierten Stellung des Konzerns lag. Microsoft ist mit 50 Mrd. $ Umsatz und 80.000 Mitarbeitern weltweit eines der größten und bekanntesten Unternehmen und polarisiert stark in der öffentlichen Meinung. Anfang der 90er Jahre sei Microsoft noch „everybody’s darling“ gewesen, so Schweiger. Diese Sichtweise habe sich gegen Ende des Jahrzehnts zunehmend gewandelt, einerseits durch die stetigen Erfolge und den Wachstum des Konzerns, andererseits durch Kartellverfahren in den USA und die steigende Bedeutung von Sicherheitsaspekten (Computer-Viren etc.). Daraus resultierte ein Umdenken in den Chefetagen bei Microsoft und man befasste sich erstmals mit der eigenen marktbeherrschenden Stellung und dem Thema CSR. Das Jahr 2002 kann dabei als Geburtsstunde von CSR bei Microsoft gesehen werden. Die zugrundeliegende Vision sei „Menschen und Unternehmen dabei zu unterstützen, ihr Potential voll zu entfalten.“ Konkret führte Schweiger drei hauptsächliche Bestrebungen an, auf die sich die CSR-Philosophie von Microsoft richtet: ein verantwortungsvolles Unternehmen zu sein, das geistige Eigentum zu schützen und das Internet sicherer zu machen. In seinen Ausführungen nannte Schweiger einige wichtige Punkte, auf die es bei echter Corporate Social Responsibility ankomme: Wichtig sei es nicht, einfach nur Schecks auszustellen. CSR müsse stimmig und authentisch sein, zum Unternehmen passen und vor allem auch von den Führungskräften vorgelebt werden, was bei Microsoft u.a. auch durch die Bill & Melinda Gates Stiftung erfolgt. Die Mitarbeiter müssen bei CSR-Aktivitäten mit einbezogen werden, und vor allem sollte bei allen Maßnahmen auch Nachhaltigkeit gegeben sein. In Österreich unterstützt Microsoft verschiedenste Projekte und Initiativen: Mit dem Projekt „neunerCOMPUTING“ werden Obdachlose beim Umgang mit neuen Technologien unterstützt. Die Initiative „Schlaumäuse – Kinder entdecken Sprache“ fördert die Sprachkompetenz von Vorschulkindern mit Hilfe spezieller Software. Mit „ECDL barrierefrei“ wird Menschen mit Behinderung der Zugang zu PC und Internet ermöglicht und „Seniorkom.at“ hilft der älteren Bevölkerungsgruppe, den Anschluss an die Informationsgesellschaft nicht zu verlieren. Allgemein werde laut Schweiger aktiv betriebene Corporate Social Responsibility immer wichtiger. Der Druck auf erfolgreiche Firmen, hier eine bestimmende Rolle einzunehmen, wächst laufend. Börsennotierende Unternehmen werden bereits jetzt auch nach Ihren CSR-Maßnahmen bewertet und auch potentielle neue Mitarbeiter fragen konkret nach CSR-Aktivitäten ihres neuen Arbeitgebers. Oft liege es auch in der Verantwortung von Unternehmen, dort einzuspringen, wo die öffentliche Hand nicht mehr helfen kann. Abschließend wies Schweiger noch darauf hin, dass CSR keinesfalls dabei helfe, schwerwiegende Imageprobleme kurzfristig zu beseitigen. Allerdings können nachhaltige CSR-Aktivitäten das Image eines Unternehmens langfristig verbessern. |
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Fotos der Veranstaltung |
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