MCI Alumni News & Events
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Dr. Yanos Michopoulos
Vice-President & Regional General Manager, Vestas Wind Systems S. A., Greece MO, 04.06.2012 | 18.00 - 19.30 Uhr - Tiroler Gesundheitsimpulse im Rahmen der TGKK-Akademie DI, 05.06.2012 | 18.00 - 19.30 Uhr
| Forum GmbH-Recht am 6. November 2009 am MCI |
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Forum des MCI-Studiengangs Management & Recht beleuchtet aktuellen Stand des GmbH-Rechts Im Rahmen des Forums „Die GmbH im Umbruch“ beleuchteten am 6. November 2009 am MCI Management Center Innsbruck namhafte Experten den aktuellen Stand des GmbH-Rechts in Österreich und Deutschland und erläuterten die europarechtlichen Entwicklungen sowie die geplante Reform des österreichischen GmbH-Rechts. Veranstaltet wurde das Forum mit etwa 150 Teilnehmern der wirtschafts- und rechtsberatenden Berufe vom Studiengang „Management & Recht“ des MCI in Kooperation mit der Tiroler Rechtsanwaltskammer. Die GmbH ist in Österreich traditionell die beliebteste Gesellschaftsform für unternehmerische Tätigkeiten. Jetzt steht das österreichische GmbH-Recht vor einem Umbruch. Mit Blick auf die geplante Europäische Privatgesellschaft sowie die erfolgten tiefgreifenden Änderungen im deutschen GmbH-Recht plant das Justizministerium eine Reform des österreichischen GmbH-Gesetzes. Nach einer Begrüßung durch FH-Prof. Dr. Ralf Geymayer, Leiter des Studiengangs „Management & Recht“ sowie RA Dr. Manfred Bachmann, Mitglied des Ausschusses der Tiroler Rechtsanwaltskammer folgten vier Fachvorträge sowie eine abschließende Podiumsdiskussion. Kritisch gegenüber tiefgreifenden und umfassenden Änderungen des geltenden Rechts der GmbH zeigte sich Univ.-Prof. Dr. Friedrich Rüffler, LL.M. vom Institut für Rechtswissenschaft an der Universität Klagenfurt. Die Gründung einer GmbH sollte in erster Linie durch fiskalische und administrative Maßnahmen erleichtert werden, Kapitalaufbringung und -erhaltung jedoch im Wesentlichen beibehalten werden. Die bereits zum 1.11.2008 in Kraft getretene Reform des deutschen GmbH-Rechts und dessen Auswirkungen stellte Dr. Oliver Vossius, Präsident des Deutschen Notarvereins dar. Von ihm erfuhren die Teilnehmer insbesondere die praktischen Tücken, die mit einer „Billig-GmbH“ verbunden sind. So wies er etwa auf die hohe „Kindersterblichkeit“ bei der GmbH hin. Auch stellte er im Überblick dar, was in Österreich seiner Meinung nach künftig anders als in Deutschland geregelt werden sollte. Dr. Markus Frischhut, LL.M., hauptberuflich Lehrender im Studiengang „Management & Recht“, gab den Teilnehmern einen Überblick über die auf europäischer Ebene geplante Societas Privata Europaea (SPE). Dabei handelt es sich um eine supranationale Gesellschaftsform, die ebenfalls mit deutlich weniger Stammkapital als den 35.000 Euro in Österreich auskommen soll und auch ohne grenzüberschreitenden Bezug für unternehmerische Zwecke gewählt werden kann. Mit dem Vertreter aus dem BMJ, Richter Mag. Thomas Traar, konnte schließlich brandaktuell der voraussichtliche Begutachtungsentwurf für eine Änderung des GmbH-Gesetzes (Gesellschaftsrechts-Änderungsgesetz) diskutiert werden. So soll eine GmbH künftig bereits mit 10.000 Euro gegründet werden können, welche jedoch zur Gänze in bar aufzubringen sind. Mit einem Inkrafttreten der Novelle ist nicht vor dem 1.1.2011 zu rechnen. Besonderer Dank für die Unterstützung gilt dem Tiroler Wissenschaftsfonds sowie der Tageszeitung „Die Presse“. Nähere Informationen und Rückfragen: Mag. (FH) Ulrike Fuchs Leiterin Marketing & Communication +43 512 2070-1510 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. |




