MCI Alumni News & Events
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Dr. Yanos Michopoulos
Vice-President & Regional General Manager, Vestas Wind Systems S. A., Greece MO, 04.06.2012 | 18.00 - 19.30 Uhr - Tiroler Gesundheitsimpulse im Rahmen der TGKK-Akademie DI, 05.06.2012 | 18.00 - 19.30 Uhr
| European Health Policy and Perspectives |
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Internationale Zusammenarbeit im Gesundheitswesen Dr. Luigi Bertinato, Direktor für internationale Beziehungen, Abteilung Gesundheit & Soziale Dienste, Provinz Veneto, Italien 5. Februar 2009 Die zunehmende Mobilität und Informiertheit der Menschen stellt die Gesundheitssysteme der EU-Länder vor gewaltige Herausforderungen: steigende Ansprüche von Patienten, die Alterung der Bevölkerung, wachsende Bedeutung des Wettbewerbs- und Servicegedankens, Zusammenwachsen von Gesundheit, Wellness & Tourismus, steigende Kosten, Wettbewerbs, Rosinenpicken (man holt sich die Leistungen international dort, wo sie am besten oder günstigsten sind) u.v.a.m.. Beispielweise werben südafrikanische oder asisatische Kliniken mit der Kombination von medizinischer Behandlung und Safari oder Golf. Der Patient ist frei, gesundheitliche Dienstleistungen in jenem Land zu konsumieren, wo er dies möchte - und die Bereitschaft, für medizinische Behandlungen Reisen auf sich zu nehmen, steigt. Gründe für Behandlung im Ausland sind fehlende Verfügbarkeit im eigenen Land, schnellerer Zugang, bessere Qualität und Kostenersparnisse. So kostet eine Zahnbehandlung in Großbritannien 156 Euro, in Ungarn hingegen 8 Euro. Der "Zahntourismus" zählt so zu den am rasantesten wachsenden Kategorien im medizinischen Tourismus. Diese Entwicklungen erfordern im Gesundheitswesen zunehmend Kooperationen auf verschiedensten Ebenen. Luigi Bertinato zeigt auf, wie grenzüberschreitende Gesundheitsvorsorge erfolgreich funktionieren kann. Um Synergieeffekte in der Ausbildung zu schaffen, wurde beispielsweise die internationale Fortbildungsakademie "Sanicademia" in der Euro-Region Veneto - Kärnten - Julisch-Venetien gegründet. Krankenhäuser in den Grenzregionen Österreich, Italien und Slowenien arbeiten vor allem im Bereich der Notfallmedizin eng zusammen. Um eine bessere Patientenversorgung von Touristen zu sichern, wurden Vereinbarungen zwischen den italienischen örtlichen Krankenhäusern und den deutschen Krankenversicherungen AOK und TK ausgearbeitet, die die Zusammenarbeit erheblich erleichtern. Augenzwinkernd weist Luigi Bertinato darauf hin, dass Kooperationen im Gesundheitsbereich eine lange Tradition haben: Ötzi war wahrscheinlich die erste Person, die eine Grenze überschritt und zudem medizinische Hilfe benötigt hätte. Die Podiumsveranstaltung ist Bestandteil der von TGKK und MCI gemeinsam veranstalteten "Tiroler Gesundheitsimpulse", in welcher Weiterbildung, Strategieentwicklung und Internationalisierung auf synergetische Weise verknüpft werden. Nähere Informationen und Rückfragen: Mag. (FH) Ulrike Fuchs Leiterin Marketing & Communication +43 512 2070-1510 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
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