FH Verfahrenstechnik & Umwelttechnik
- Kurzinfo |
Interdisziplinär ausgebildete TechnikerInnen werden von der Wirtschaft dringend benötigt und erfreuen sich am Arbeitsmarkt hervorragender Aussichten. Mit der Einrichtung des berufsbegleitenden FH-Studiengangs „Verfahrenstechnik & Umwelttechnik“ im Jahre 1998 wurde ein einzigartiges Angebot geschaffen, das seit Herbst 2003 auch als Vollzeitform belegt werden kann. Die Positionierung als technisch orientiertes Hochschulstudium an der Schnittstelle zu Betriebswirtschaft und Recht trägt höchsten internationalen Ansprüchen Rechnung. Erstklassige Vortragende aus Wirtschaft, Wissenschaft und Beratung, der ausgeprägte Praxisbezug, das optionale Auslandssemester und die begrenzte Anzahl der Studienplätze garantieren ausgezeichnete Studienbedingungen mit attraktiven Zukunftschancen.
Die letzten Jahre zeigen einen ständig wachsenden Bedarf an interdisziplinär ausgebildeten und in internationalen Zusammenhängen denkenden TechnikerInnen. Neben der Fähigkeit, naturwissenschaftliches und technisches Wissen in die Praxis umzusetzen, sind unter anderem Kenntnisse aus Betriebswirtschaft, Führung, Projekt- und Qualitätsmanagement und Anlagenrecht sowie kommunikative Fähigkeiten mit erstklassigen Fremdsprachenkenntnissen unerlässlich.
AbsolventInnen dieses österreichweit einzigartigen Hochschulstudiums besitzen eine erstklassige interdisziplinäre Ausbildung und sind in der Lage anspruchsvolle technische Problemstellungen zu lösen und die Auswirkungen technischer Entwicklungen auf das betriebliche und soziale Umfeld zu beurteilen. Die Entwicklung, Umsetzung, Überwachung und laufende Optimierung verfahrenstechnischer Abläufe und der Einsatz neuer Technologien, Werkstoffe und Verfahren insbesondere im Bereich des Umweltschutzes zählen zu den wichtigsten Schwerpunkten.
Aufgrund ihrer interdisziplinären und praxisorientierten Ausbildung sind AbsolventInnen für Ingenieurtätigkeiten an der Schnittstelle zu Betriebswirtschaft und Management insbesondere in folgenden Bereichen qualifiziert: Forschung und Entwicklung, Planung, Fertigung, Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement, Vertrieb, Logistik, Normungs- und Patentwesen, Riskmanagement und Risikofolgenabschätzung, Umweltschutz, Umweltverträglichkeitsprüfungen und Öko-Auditing, Innovationsmanagement.
Das FH Fachhochschul-Studium „Verfahrenstechnik & Umwelttechnik“ dauert 8 Semester und sieht Lehrveranstaltungen im Ausmaß von insgesamt 171 Semesterwochenstunden bzw. 2.565 Lehrveranstaltungsstunden vor. Unterrichtssprache ist grundsätzlich Deutsch; Lehrveranstaltungen und Prüfungen können jedoch auch in Englisch durchgeführt werden.
Die Semesterzeiten erstrecken sich in der berufsbegleitenden Form von Anfang September bis Mitte Februar und Ende Februar bis Mitte Juli und in der Vollzeitform von Oktober bis Anfang Juli mit mehrwöchigen Semesterferien im Februar.
Im berufsbegleitenden Studium finden die Lehrveranstaltungen in Blockform an drei Abenden während der Woche sowie samstags tagsüber statt; in der Vollzeitform sind die Lehrveranstaltungen gleichmäßig über die Woche verteilt. Es besteht grundsätzlich Anwesenheitspflicht.
Das Studium gliedert sich in 26 inhaltlich aufeinander abgestimmte Module. Attraktive Wahlpflichtmodule ermöglichen maßgeschneiderte Spezialisierungen in folgenden Bereichen:
Verfahrenstechnik |
Umwelttechnik |
Im Verlauf des Studiums ist in den lehrveranstaltungsfreien Zeiten ein wenigstens 12wöchiges Berufspraktikum vorgesehen, welches im Falle einer einschlägigen beruflichen Tätigkeit anrechenbar ist. Das 8. Semester ist der Erarbeitung einer praxisnahen Diplomarbeit gewidmet und zur Sicherung einer möglichst hohen Bearbeitungsqualität weitestgehend von Präsenzmodulen freigehalten.
Zum Studium grundsätzlich zugelassen sind Personen mit folgenden Voraussetzungen:
Kenntnisse in den Fächern Mathematik, naturwissenschaftliche Grundlagen und Englisch im Umfang der Studienbereichtigungsprüfung. Der Nachweis erfolgt durch Zeugnisse und/oder durch das positive Ergebnis in der schriftlichen Prüfung über die Zugangsvoraussetzungen.
Über die Einschlägigkeit und die Anerkennung sonstiger Abschlüsse entscheidet die Studiengangsleitung. Ebenso entscheidet die Studiengangsleitung auf Antrag der aufgenommenen Studierenden über die allfällige Anrechnung schulischer, beruflicher und sonstiger Vorkenntnisse (z.B. HTL).
Bewerbungen um Aufnahme in das FH Fachhochschul-Studiengang sind mittels standardisiertem Bewerbungsbogen und unter Beifügung der erforderlichen Unterlagen fristgerecht einzubringen. Es stehen jährlich insgesamt 30 Studienplätze zur Verfügung.
Übersteigt die Zahl der Bewerbungen die Zahl der Studienplätze, werden die Studienplätze unter Berücksichtigung folgender Kriterien vergeben:
Die BewerberInnen werden ehestmöglich über ihre Aufnahme verständigt. BewerberInnen, die wegen Platzmangels nicht aufgenommen werden können, werden in eine Warteliste aufgenommen und können - sofern weiter Interesse an einem Studienplatz besteht - im Falle frei werdender Studienplätze nachrücken.
Angesichts der international verflochtenen Wirtschaftsstruktur Österreichs ist Internationalität eine wesentliche Komponente des FH-Studiums. Diese spiegelt sich in der Zusammensetzung des Lehrkörpers, der Studieninhalte und der zu bearbeitenden Problemstellungen bzw. wirtschaftsnahen Projekte wider. Besonderes Augenmerk gilt der verhandlungsfähigen Beherrschung der englischen Sprache.
Für ausgewählte Studierende besteht die Möglichkeit, ein Studiensemester an einer ausländischen Partnerhochschule und/oder das Berufspraktikum in einer ausländischen Unternehmung zu absolvieren.
Der Lehrkörper setzt sich aus hauptberuflichen Professoren/innen bzw. Lektoren/innen des MCI sowie anerkannten Experten/ innen aus Wissenschaft, Technik & Wirtschaft sowie freien Berufen zusammen. Damit wird gewährleistet, dass die neuesten Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis synergetisch im Studium zusammengeführt werden.
Die didaktisch hochstehende Form des Unterrichts und die intensive Betreuung sichern eine praxisbezogene Ausbildung und fördern die Erreichung des Studienabschlusses in der vorgegebenen Studienzeit. „Wissenschaftlich“ und „praxisbezogen“ bilden keine Gegensätze, sondern bieten durch ihre Verbindung vielmehr Chance und Herausforderung für eine neue Form des Lehrens und Lernens.
Von den Studierenden wird eine Studiengebühr von derzeit EURO 363,- pro Semester eingehoben. Um zu vermeiden, dass aufgenommene Studierende ihr Studium nicht antreten oder aus diesem leichtfertig ausscheiden, wird weiters eine einmalige Kaution in der Höhe von derzeit EURO 363,- eingehoben, welche auf die Studiengebühr des 2. Semesters angerechnet wird. Vom MCI zur Verfügung gestellte Unterlagen werden an die Studierenden weiterverrechnet.
Das FH Fachhochschul-Studium wird mit dem akademischen Grad „Diplom-Ingenieur/in (FH)“, in Kurzform „Dipl.-Ing. (FH)“ bzw. „DI (FH)“, abgeschlossen.
AbsolventInnen von Fachhochschul-Studiengängen technischer
Richtungen haben lt. Verordnung BGBl. II Nr. 305/2002 das Recht
auf Zulassung zu einem um zwei Semester verlängerten Doktoratsstudium
der technischen Wissenschaften (Grund für die um zwei Semester
verlängerte Studiendauer im Doktoratsstudium ist die entsprechende
kürzere Studiendauer im vorauslaufenden FH-Studium).
Nähere Infos dazu finden Sie unter : http://www.bmbwk.gv.at/universitaeten/recht/gesetze/fhstg/VO_Doktoratsstudium_fuer7583.xml
Darüber hinaus können AbsolventInnen des FH-Diplomstudiengangs „Verfahrenstechnik & Umwelttechnik“ auch
zu einem um zwei Semester verlängerten Doktoratstudium der
Naturwissenschaften an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
zugelassen werden.
Nähere Informationen erhalten Sie gerne von der Studiengangsleitung.
| Studienberatung | |
| Bettina Lamprecht | E-Mail: Bettina.Lamprecht@mci.edu +43 512 2070 - 3202 |
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