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Tourismus- und Freizeitwirtschaft - Kurzinfo
Tourismus- und Freizeitwirtschaft - Broschüre
Preview DVD FH-Sponsion September 2004
FH Tourismus- & Freizeitwirtschaft - Studiengangsinterne Info
Seit Herbst 2000 gibt es ein neues, einzigartiges Fachhochschulstudium (FH) für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft im deutschsprachigen Raum. Möglich geworden ist dieses international ausgerichtete Programm durch die Bereitschaft des Landes Tirol und der Wirtschaftskammer Tirol, in eine praxisorientierte Hochschulbildung für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft zu investieren. Die hervorragenden Vorarbeiten eines Entwicklungsteams mit ExpertenInnen aus Wissenschaft und Wirtschaft und das Engagement des angesehenen Instituts für Verkehr und Tourismus als FH-Trägerverein bilden den Grundstein für dieses attraktive Hochschulstudium.
Einzigartiges Fachhochschulstudium in Innsbruck
„Unternehmensführung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft“ lautet
der Titel des 8-semestrigen FH-Studiums am Management Center Innsbruck
(MCI). Der besondere Fokus dieser betriebswirtschaftlichen Ausbildung
liegt im „Entrepreneurship“, einer ausgeprägten
Orientierung auf unternehmerisches Denken und Handeln in der Tourismus-
und Freizeitwirtschaft. Das FH-Studium baut inhaltlich auf einer
fundierten betriebswirtschaftlichen Ausbildung auf, welche insbesondere
in den Bereichen Marketing, Finanzierung und „Entrepreneurial
Studies“ vertieft werden. Höchste Praxisrelevanz – ein
gerade von der Wirtschaft sehr geschätztes Merkmal aller österreichischen
Fachhochschulen – wird insbesondere durch den hohen Anteil
an Experten aus Wirtschaft in der Lehre sowie durch die ausgesprochen
hohe Projektorientierung des FH Studiums realisiert. Das bislang
ausgesprochene große Interesse am FH-Studium stärkt uns
in der Überzeugung, dass diese einzigartige akademische Ausbildung
unseren Studierenden neue Perspektiven öffnet und wesentlich
zur Professionalisierung der Tourismus- und Freizeitwirtschaft beiträgt.
Prof. (FH) Hubert J. Siller
Studiengangsleiter
Dr. Andreas Altmann
MCI-Geschäftsführer
Die Anbieter im alpinen Tourismus sehen sich seit einiger Zeit zunehmend kritischen und anspruchsvollen Nachfragern mit rasch wechselnden Urlaubspräferenzen, einem geänderten Kauf- bzw. Buchungsverhalten und einer dramatischen Entwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien gegenüber. Diese veränderten Rahmenbedingungen gehen einher mit durchschnittlich wachsenden Betriebsgrößen in allen Tourismus- und Dienstleistungssparten, wobei sich durch Outsourcing betriebliche Netzwerkbildungen und virtuelle Organisations- sowie neue Unternehmensformen ergeben. Die wachsende Marktmacht von Reiseveranstaltern, die Ausbreitung der Konzernhotellerie und nicht zuletzt der Vormarsch von E-Business-Lösungen für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft erfordern ein ausgeprägtes strategisches Denken und Handeln. Diese und weitere Entwicklungen ziehen einen rasant ansteigenden Professionalisierungsbedarf in der gesamten Tourismus- und Freizeitwirtschaft nach sich.
Das Berufsfeld der AbsolventInnen umfasst unternehmerische Aufgabenstellungen in Schlüsselbranchen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft – u.a. Ferienhotellerie und Gastronomie, Veranstaltungs- und Eventmanagement, Seilbahnwirtschaft, Kongresszentren sowie die Führung von Sport- und Freizeiteinrichtungen, Incoming-Reiseveranstalter und Tourismusverbände.
AbsolventInnen dieses in Österreich einzigartigen FH-Studiums sind aufgrund der fundierten betriebswirtschaftlichen und unternehmerischen Ausbildung auch für Berufsfelder, welche manchmal nur indirekt mit der Tourismus- und Freizeitwirtschaft in Verbindung gebracht werden, von besonderem Interesse. Hierzu zählen beispielsweise Führungspositionen im Finanzdienstleistungsbereich, in Werbe- und Marketingagenturen oder im Bereich von Steuer- und Unternehmensberatungen sowie sonstigen Consultingunternehmungen.
Das FH-Studium „Unternehmensführung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft“ umfasst 8 Semester und sieht Lehrveranstaltungen im Ausmaß von insgesamt 149 Semesterwochenstunden vor. Dies entspricht einem Stundenangebot von 2.086 Lehrveranstaltungsstunden. Es besteht grundsätzlich Anwesenheitspflicht in allen Lehrveranstaltungen. Im 4. Studienjahr (7. und 8. Semester) sind ein 18-wöchiges, einschlägiges Berufspraktikum sowie die Erarbeitung einer praxisnahen Diplomarbeit vorgesehen.
Unterrichtssprache ist grundsätzlich Deutsch; Lehrveranstaltungen und Prüfungen können jedoch auch in fremder Sprache durchgeführt werden.
Zielsetzung des FH-Studiums ist die Heranbildung von UnternehmerInnen- und Managementnachwuchs für die heimische und internationale Tourismus- und Freizeitwirtschaft. Die Grundpfeiler der Ausbildung sind eine fundierte betriebswirtschaftliche Ausbildung, die Förderung unternehmerischen Denkens und Handelns sowie das Schaffen eines hohen Problembewusstseins hinsichtlich Kunden- und Dienstleistungsorientierung.
Ein weiteres wichtiges Merkmal der Ausbildung ist der hohe Anteil an Lehrveranstaltungen im Bereich des angewandten Informationsmanagement (Grundlagen der angewandten Informatik, E-Business im Tourismus etc.). Neben hochstehenden „Social and Personal Skills“ wird auf die Vermittlung einer hohen aktiven Sprachkompetenz in Englisch und einer weiteren Fremdsprache besonderer Wert gelegt.
Der Studienplan besteht aus inhaltlich aufeinander abgestimmten Themenblöcken, welche eine hochstehende betriebswirtschaftliche Qualifikation mit einer profunden aktiven Sprachkompetenz in zwei Fremdsprachen sowie die Förderung ausgeprägter unternehmerischer Denk- und Handlungsweisen zum Ziel haben:
Im 7. Semester findet ein integratives Berufspraktikum statt. Die Studierenden absolvieren in heimischen und internationalen Unternehmen bzw. Organisationen der Tourismus- und Freizeitwirtschaft ein 18-wöchiges einschlägiges Berufspraktikum. Dieses wird seitens des FH-Studienganges organisatorisch unterstützt und in Abstimmung mit dem jeweiligen Unternehmen betreut. Die Einschlägigkeit wird durch die Leitung des FH-Studiums festgestellt und gilt als Voraussetzung für die Anerkennung. Über den inhaltlichen Verlauf des Praktikumsemesters ist seitens der Studierenden ein schriftlicher Bericht zu verfassen.
Nachdem die Management-Denkhaltung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft eine globale Sicht der Dinge verlangt, ist eine internationale Ausrichtung des FH-Studiums zwingend. Neben einer Vielzahl von Lehrveranstaltungen mit internationalem und interkulturellem Bezug besteht im 6. Semester die Option eines internationalen Studiensemesters an ausgewählten Partnerhochschulen in aller Welt. Da das Auslandsstudium optional angeboten wird, besitzen die Studierenden kein Recht auf Zuteilung eines Auslandsstudienplatzes.
Weitere Informationen finden Sie unter dem Punkt International Affairs.
Zum Studium grundsätzlich zugelassen sind:
Für den Fall, dass die Zahl der Bewerbungen die Zahl der Studienplätze übersteigt, werden die Studienplätze unter Berücksichtigung folgender Kriterien vergeben.
1. Werdegang 20% Anhand der eingereichten Unterlagen wird für jede/n StudienwerberIn eine Analyse des Werdegangs vorgenommen. Besondere Beachtung finden Bildungsweg und -abschlüsse, allfällige/r berufliche/r Werdegang bzw. Position (Aufgabenbereich, Verantwortung etc.) sowie die genannten Studien- und Berufsziele. 2. Schriftliche Prüfung 30% Die schriftliche Aufnahmeprüfung überprüft den Kenntnisstand der BewerberInnen über gesamtwirtschaftliche Zusammenhänge und Besonderheiten der Tourismus- und Freizeitwirtschaft, mathematisch-statistische Kenntnisse auf dem Niveau der Reifeprüfung sowie die Fremdsprachenkenntnisse (Englisch). 3. Bewerbungsgespräch 50% Das kommissionelle Bewerbungsgespräch gibt den StudienwerberInnen Gelegenheit, sich persönlich zu präsentieren, die in den Bewerbungsunterlagen angeführten Informationen näher zu erörtern und zu den angestrebten Studien- und Berufszielen persönlich Stellung zu nehmen.Die BewerberInnen werden ehestmöglich über ihre Aufnahme verständigt. BewerberInnen, die wegen Platzmangels nicht aufgenommen werden können, werden in eine Warteliste aufgenommen und können – sofern weiter Interesse an einem Studienplatz besteht – im Falle frei werdender Studienplätze nachrücken. Für jeden Studienbeginn ist ein neues Aufnahmeverfahren erforderlich. Eine bevorzugte Berücksichtigung von BewerbernInnen aus früheren Jahren ist auch dann nicht möglich, wenn diesen in einem früheren Aufnahmeverfahren ein Studienplatz oder ein Platz auf der Warteliste angeboten worden war.
Eine besonderes Merkmal des 8-semestrigen Vollzeit-Studiums liegt in der Gestaltung der Semesterzeiten. Das Wintersemester findet in den Monaten September bis einschließlich Dezember statt, das Sommersemester jeweils im Zeitraum zwischen Mitte März und Mitte Juli. Dies eröffnet den Studierenden sehr gute Möglichkeiten für den Erwerb von Berufspraxis bzw. die Ausübung einschlägiger beruflicher Tätigkeiten in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft während der vorlesungsfreien Zeiten. Ein Studiensemester umfasst in der Regel 14 Vorlesungswochen und eine Prüfungswoche.
Studienbeginn ist jeweils das Wintersemester. Im siebten Semester findet ein 18-wöchiges Berufpraktikum statt. Das achte Semester ist als Diplomarbeitssemester zur Sicherung einer möglichst hohen Bearbeitungs- und Betreuungsqualität weitestgehend von Lehrveranstaltungen freigehalten.
Der Lehrkörper des FH-Studiums setzt sich aus hauptberuflichen FH-Professoren des Management Center Innsbrucks sowie Führungskräften und anerkannten Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Damit wird gewährleistet, dass die neuesten Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis synergetisch im Studium zusammengeführt werden.
Die didaktisch hochstehende Form des Unterrichts und die intensive Betreuung sichern eine praxisbezogene Ausbildung und fördern die Erreichung des Studienabschlusses in der vorgegebenen Studienzeit. „Wissenschaftlich“ und „praxisbezogen“ sind keine Gegensätze. Praxisorientierung bietet Chance und Herausforderung für eine neue Form des Lehrens und Lernens.
Das FH-Studium wird mit dem akademischen Grad „Magister/Magistra (FH)“ bzw. „Mag. (FH)“ abgeschlossen. AbsolventInnen sind nach den einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen zum Doktoratsstudium an österreichischen Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten zugelassen.
Von FH-Studierenden wird eine Studiengebühr von derzeit EURO 363,- pro Semester eingehoben. Um zu vermeiden, dass aufgenommene Studierende ihr Studium nicht antreten oder aus diesem leichtfertig ausscheiden, wird weiters eine einmalige Kaution in der Höhe von derzeit EURO 363,- eingehoben, welche auf die Studiengebühr des 2. Semesters angerechnet wird. Vom Management Center Innsbruck zur Verfügung gestellte Unterlagen werden an die Studierenden weiterverrechnet.
Förderungen & SteuerlichesAbsolventInnen des FH-Diplomstudiengangs „Unternehmensführung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft“ haben lt. Verordnung BGBl. II Nr. 226/2002 (zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 290/2004) das Recht auf Zulassung zum Doktoratsstudium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.
Nähere Informationen erhalten Sie gerne von der
Studiengangsleitung bzw. finden Sie unter:
http://www.bmbwk.gv.at/universitaeten/recht/gesetze/fhstg/VO_Doktoratsstudium_fuer7290.xml
AbsolventInnen des FH-Studiengangs "Unternehmensführung in der Tourismus- & Freizeitwirtschaft" haben lt. Verordnung BGBl. II Nr. 467/1999 & 468/1999 (zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 22/2005 & 23/2005) das Recht auf Zulassung zur Wirtschaftsprüfer- und Steuerberaterfachprüfung.
Änderung
der Verordnung zur Wirtschaftsprüferfachprüfung
Verordnung
zur Wirtschaftsprüferfachprüfung
Änderung
der Verordnung zur Steuerberaterfachprüfung
Verordnung
zur Steuerberaterfachprüfung
Das FH-Studium ist am Management Center Innsbruck am Standort Weiherburggasse mit ergänzenden Lehrveranstaltungen am Standort Universitätsstraße untergebracht. Beide Standorte besitzen eine hervorragende Infrastruktur mit attraktiv ausgestatteten, Seminar-, EDV- und Gruppenarbeitsräumen, modernsten Arbeits- und Recherchemöglichkeiten in der größten wissenschaftlichen Bibliothek Westösterreichs, nahegelegenen Studentenheimen sowie komfortablen Parkmöglichkeiten.
Der nachbarschaftliche Verbund mit der Universität Innsbruck, die kraftvolle Architektur und das vielfältige kulturelle Angebot Innsbrucks bieten MCI-Studierenden ein pulsierendes Umfeld mit hervorragenden Arbeitsmöglichkeiten. Die zum Greifen nahe Tiroler Bergwelt, die unübertroffenen Sport- und Freizeitmöglichkeiten, die unmittelbare Nähe zu Deutschland, Schweiz und Italien und die jahrhundertealte akademische Tradition Innsbrucks garantieren den Studierenden ein einzigartiges Ambiente.