Masterstudium Umwelt-, Verfahrens- & Biotechnologie
   
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International ausgerichtetes Masterstudium mit Fokus auf Biotechnologie und Umwelttechnik
   
Termine für WS 2008/09
Aufnahmeverfahren:
22. August 2008
Bewerbungsfrist:
16. August 2008

Vorwort
Das Studium im Überblick
Studium & Berufsfeld
Studienzweig Biotechnologie
Studienzweig Umwelttechnik
Forschung & Entwicklung
Ziele
Studienpläne
Lust auf die Welt
Zulassung & Aufnahme
Anerkennung nachgewiesener Kenntnisse
Lehrkörper
Studienbeitrag
Abschluss
Ergänzende Infos
Weiterführende Master-Studiengänge
MCI Videoclip
MCI Rankings
Sprachangebot für MCI-Studierende
MCI Alumni & Friends
Infomaterial & Ansprechpartner

 

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Umwelt-, Verfahrens- & Biotechnologie - Infobroschüre
   
 
   
Vorwort

Der Bereich Life Sciences, einschließlich seiner Ausprägungen Umwelttechnik und Biotechnologie, zählt zu den Schlüsselbranchen des 21. Jahrhunderts mit enormen Wachstumspotenzialen und beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten. Der Standort Innsbruck / Tirol hat sich mit seinen ausgezeichnet positionierten Universitäten, der Tiroler Zukunftsstiftung, dem akademischen Gründungszentrum CAST, innovativen Kompetenzzentren und Unternehmungen von Weltrang eine hervorragende Ausgangsposition im internationalen Wettbewerb geschaffen.

Mit dem international ausgerichteten Masterstudium „Umwelt-, Verfahrens- & Biotechnologie“ positioniert sich das MCI interdisziplinär an der Schnittstelle dieser Einrichtungen, verknüpft wissenschaftliche Ansprüche mit praktischer Relevanz und ergänzt das bestehende Know-how synergetisch zum Nutzen des Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorts.

Die zukunftsorientierten – wahlweise zu belegenden Studienzweige – „Biotechnologie“ und „Umwelttechnik“, bieten den Studierenden innovative Qualifikationsprofile mit hohem Entwicklungspotenzial.

   
 
   

Das Studium im Überblick

Dauer
4 Semester
Organisationsform
Vollzeit
Studienplätze pro Jahr
60
Bewerbungsmodus Schriftlich (mittels Bewerbungsbogens, Dokumente in Kopie)
Zugangsvoraussetzungen Absolventen/-innen einschlägiger Bachelorstudiengänge
Absolventen/-innen facheinschlägiger postsekundärer Bildungseinrichtungen (z.B. Abschlüsse in der Verfahrenstechnik, des Chemie- oder Bioingenieurwesens, der Biotechnologie, der Technischen Chemie)
Aufnahmeverfahren Schriftliche Prüfung (20%)
Werdegang (30%)
Bewerbungsgespräch (50%)
Akademischer Abschluss Master of Science in Engineering (MSc)
Aufbau
1. – 3. Semester: Kernstudium
4. Semester: Masterarbeit
Studienzweige
Biotechnologie
Umwelttechnik
Termine
Wintersemester: Anfang Oktober – Ende Januar
Sommersemester: Anfang März – Ende Juni
Finanzielles
Studienbeitrag: derzeit EUR 363,- zuzügl. gesetzlichem ÖH-Beitrag / Semester
   
 
   
Studium & Berufsfeld

Absolventen/-innen des Masterstudiums „Umwelt-, Verfahrens- & Biotechnologie“ sind an der Schnittstelle von Technik und Naturwissen schaften tätig und beherrschen die Grundlagen und interdisziplinären Verknüpfungen beider Bereiche. Sie verstehen sich als ganz heitlich denkende Ingenieure, deren Einsatzgebiete insbesondere die Entwicklung, Steuerung, Optimierung und Überwachung biotechnologischer und umwelttechnischer Verfahren betreffen.

Das Masterstudium „Umwelt-, Verfahrens- & Biotechnologie“ dauert 4 Semester und sieht Lehrveranstaltungen im Ausmaß von ins gesamt 70 Semesterwochenstunden bzw. 1.050 Lehrveranstaltungsstunden vor. Unterrichtssprache ist in der Regel Deutsch, Lehr veranstaltungen bzw. Prüfungen können jedoch auch in Englisch durchgeführt werden. Die Semesterzeiten erstrecken sich von Anfang Oktober bis Ende Januar und von Anfang März bis Ende Juni. Die Lehrveranstaltungen finden in aller Regel tagsüber von Montag bis Freitag statt.

Die konkrete Ausprägung des Berufsfeldes wird maßgeblich vom gewählten Studienschwerpunkt bestimmt.

   
 
   
Studienzweig Biotechnologie

Absolventen/-innen des Studienzweigs Biotechnologie befassen sich mit biochemischen, mikro- und molekularbiologi schen Tech niken. Sie entwickeln und optimieren gentechnische Verfahren, betreiben Bioreaktoren oder sind in der Umwelt technologie tätig. Sie übertragen im Labor entwickelte Verfahren auf den großtechnischen Maßstab, sind in der Produktion für reibungslose Abläufe verantwortlich, konzipieren und überwachen bioverfahrenstechnische Anlagen oder erarbeiten in der Umwelttechnik bio logische Verfahren zur Entsorgung fester, flüssiger und gasförmiger Stoffe.

Den Absolventen/-innen bieten sich vielfältige Einsatzbereiche insbesondere in folgenden Branchen:

  • Biotechnologie
  • Chemisch-pharmazeutische Industrie
  • Lebensmittelindustrie, -prüfung, -aufsicht
  • Landwirtschaft, Dünge- und Futtermittelindustrie
  • Bau biotechnologischer Apparate und Anlagen
  • Mess-, Prüf- und Analysewesen
  • Umwelttechnische und -biologische Industrie
  • Forschung, Entwicklung und Technologietransfer
  • Öffentliche Infrastruktur, Abfallbewirtschaftung
  • Umweltagenturen, Verbände
  • Internationale Zusammenarbeit und Organisationen
  • Consulting, Freie Berufe
   
 
   
Studienzweig Umwelttechnik

Absolventen/-innen des Studienzweigs Umwelttechnik entwickeln Anlagen und Verfahren auf hohem wissenschaftlichen Niveau. Sie sind als Ingenieure/-innen forschend und entwickelnd tätig und über tragen im Pilotmaßstab entwickelte Ver fahren auf den großtechnischen Maßstab. Sie verbinden natur- und ingenieurwissenschaftliches Know-how im Bereich Prozess technik. Durch die Schadstoffe in Luft, Wasser und Boden und die damit einhergehende Kostenbelastung gewinnt auch der technische Umweltschutz vermehrt an Bedeutung.

Die Absolventen/-innen dieses praxisorientierten Studienzweiges konzentrieren sich in Ihrer beruflichen Laufbahn auf umwelttechnische Ingenieurtätigkeiten, insbesondere in folgenden Bereichen:

  • Forschung, Entwicklung und Technologietransfer
  • Planung, Fertigung und Vertrieb von Anlagen und Verfahren
  • Anlagenbetrieb
  • Innovations-, Qualitäts- und Riskmanagement
  • Consulting, Freie Berufe
  • Technischer Umweltschutz
  • Umweltabteilungen in der Industrie
  • Öffentliche Infrastruktur, kommunale Dienste, Abfall- und Abwasserentsorgung, -behandlung, -reinigung, Umweltagenturen, Verbände, Interessensvertretungen
  • Umweltverträglichkeitsprüfungen und Öko-Auditing
   
 
   
Forschung & Entwicklung

Ausgeprägtes Engagement in praxisnahen Forschungs- und Entwicklungsprojekten bildet einen integralen Bestandteil dieses Studiums und verschafft den Studierenden eine attraktive Möglichkeit, sich bereits während des Studiums mit der Entwicklung von Lösungen für die Zukunft zu beschäftigen und Berührung mit technologieorientierten Unternehmungen aufzunehmen. Internationale Vernetzung mit anderen Hochschulen und enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft zählen zu den Angelpunkten für gesellschaftliche und persönliche Entwicklung.

Forschungsschwerpunkte:

  • Bioenergie
  • Expression rekombinanter Proteine und Proteinengineering
  • Membrantechnik
  • Modellierung & Simulation
   
 
   
Ziele

Ein Ziel der Ausbildung ist den Absolventen/-innen ein vertieftes Wissen auf den Gebieten der Umwelt-, Verfahrens- und Biotechnologie zu vermitteln. Dieses Wissen befähigt die Absolventen/-innen zur erfolgreichen Übernahme von Fach- und Führungsaufgaben aus den unten genannten Tätigkeitsfeldern.

Wesentliche berufsbildende Ziele des Masterstudiums „Umwelt-, Verfahrens- & Biotechnologie“ sind:

  • Spezialisierung in den Ausbildungsschwerpunkten Biotechnologie oder Umwelttechnik
  • Vertiefte Kenntnisse und Handhabungskompetenz in verfahrenstechnischen Spezialgebieten
  • Vertiefte Kompetenz in der Anwendung wissenschaftlicher Methoden. Entwicklung von Lösungskonzepten für die Praxis auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse
  • Umsetzung theoretisch-analytischer Fähigkeiten auf Anwendungsfälle komplexer Art
  • Herausbilden intellektueller und sozialer Kompetenzen durch Vermittlung von abstraktem, analytischem und vernetztem Denken
  • Vermittlung der Fähigkeit, sich schnell methodisch und systematisch in Neues, Unbekanntes einzuarbeiten sowie der Fähigkeit zu interdisziplinärem Handeln
   
  
   

Studienpläne

Studienzweig - Biotechnologie
Studienzweig - Umwelttechnik
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Lust auf die Welt

Internationalität bildet eine wesentliche Komponente dieses Masterstudiums und spiegelt sich in der Zusammensetzung des Lehrkörpers, der Studierenden, des Studienplans und der zu bearbeitenden Projekte wider. Besonderes Augenmerk gilt der erstklassigen Beherrschung der englischen Sprache. Das Studium bietet ein eigenes „Internationales Semester“, welches in englischer Sprache am MCI gemeinsam mit Incoming-Studierenden aus aller Welt abgehalten wird oder optional im Ausland an einer der zahlreichen MCIPartneruniversitäten unter Anrechnung der dort erbrachten Leistungen absolviert werden kann.

www.mci.edu/international

   
 
   
Zulassung & Aufnahme

Zum Masterstudium „Umwelt-, Verfahrens- & Biotechnologie“ sind Absolventen/-innen einschlägiger Bachelorstudiengänge sowie Absolventen/-innen von facheinschlägigen postsekundären Bildungseinrichtungen zugelassen. Exemplarisch seien hier die Abschlüsse der Verfahrenstechnik, der Umwelttechnologien, des Chemie- oder Bioingenieurwesens, der Biotechnologie sowie der technischen Chemie erwähnt.

Über die Einschlägigkeit und die Anerkennung sonstiger Abschlüsse entscheidet die Studiengangsleitung. Es stehen jährlich 60 Studien plätze zur Verfügung. Anträge auf Aufnahme erfolgen grundsätzlich mittels Bewerbungsbogen.

Nach Überprüfung der Zugangsvoraussetzungen folgen nachstehende Teile des Aufnahmeverfahrens, die prozentmäßig folgendermaßen gewichtet sind:

  • Werdegang (30%)
  • Schriftliche Prüfung (20%)
  • Bewerbungsgespräch (50%)

Bewerbungen sind jederzeit möglich. Sie sollen dem standardisierten Bewerbungsbogen entsprechend alle nötigen Dokumente beinhalten. Eine frühzeitige Bewerbung wird empfohlen!

   
 
   
Anerkennung nachgewiesener Kenntnisse

Anträge auf Anerkennung von Studien, Prüfungen oder wissenschaftlichen Tätigkeiten sind an die Studiengangsleitung zu richten. Die Entscheidung auf Anerkennung setzt die Aufnahme des Bewerbers in den Fachhochschul-Studiengang voraus. Es gilt das Prinzip der lehrveranstaltungsbezogenen Anerkennung.

   
 
   
Lehrkörper

Der Lehrkörper setzt sich aus hauptberuflichen Professoren/-innen und Lektoren/-innen des MCI sowie über Lehraufträge verpflichtete Experten/-innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Freien Berufen zusammen. Damit wird gewährleistet, dass die neuesten Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis synergetisch im Studium zusammengeführt werden.

Die didaktisch hochstehende Form des Unterrichts und die intensive Betreuung sichern eine praxisbezogene Ausbildung und ermöglichen den Abschluss des Studiums in der vorgegebenen Studienzeit. „Wissenschaftlich“ und „praxisbezogen“ bilden keine Gegensätze. Die Verbindung der beiden Ansätze bietet Chance und Herausforderung für eine neue Form des Lehrens und Lernens.

   
 
   
Studienbeitrag

Von den Studierenden wird ein Studienbeitrag von derzeit EUR 363,- zuzügl. gesetzlichem ÖH-Beitrag pro Semester eingehoben. Um zu vermeiden, dass aufgenommene Studierende ihr Studium nicht antreten oder aus diesem leichtfertig ausscheiden, wird weiters eine einmalige Kaution in der Höhe von derzeit EUR 363,- eingehoben, welche auf die Studiengebühr des 2. Semesters angerechnet wird. Vom MCI zur Verfügung gestellte Unterlagen werden an die Studierenden weiterverrechnet.

   
 
   
Abschluss

Das Studium wird mit dem akademischen Grad „Master of Science in Engineering“, kurz MSc, abgeschlossen und entsprechend beurkundet (Abschlusszeugnis, Diplomurkunde, internationales Diploma Supplement etc.). Der Abschluss eines Masterstudiums befähigt in der Folge zum einschlägigen Doktoratsstudium und zur Ausübung des Berufes eines/r staatlich beeideten Ziviltechnikers/-in.

   
 
   

Ergänzende Infos

Weiterführende Master-Studiengänge
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Infomaterial & Ansprechpartner

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Damaris Pfister damaris.pfister@mci.edu
+43 512 2070 - 3202
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