Islam in Europa.

Date 06.06.2018

Innsbrucker Universitäten und MCI gemeinsam auf Einladung des Deutschen Freundeskreises im Herzen der Bayernmetropole

Seyran Ates hinter dem Rednerpult

Seyran Ates © MCI

„Universitäten treffen Freunde - Let’s go Munich!“ Unter diesem sympathischen Motto eroberte der Deutsche Freundeskreis (DFK) gemeinsam mit den Innsbrucker Universitäten und dem MCI auch heuer wieder die Bayernmetropole im Rahmen einer begeisternden Veranstaltung im prunkvollen Bayerischen Landtag.

Konnten bereits in den letzten Jahren klangvolle Namen wie Außenminister Sebastian Kurz, Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle, Landeshauptmann Günther Platter, Bundesfinanzminister Hans Jörg Schelling sowie letztes Jahr Simon Hegelich, Professor für Politikwissenschaft und Computerwissenschaft an der TU München als ranghohe Persönlichkeiten begrüßt werden, so stand diesmal das Thema „Islam in Europa“ im Mittelpunkt einer glanzvollen Veranstaltung.

Seyran Ateş ist international renommierte Rechtsanwältin, Buchautorin und Gesellschaftskritikerin. Als muslimische Frau und engagierte Menschenrechtsaktivistin gehört sie zu den bedeutendsten Stimmen im Kampf gegen religiöse und traditionsgebundene Unterdrückung und Gewalt. Als Anwältin unterstützt sie vor allem Frauen aus islamischen Ländern. Sie steht für einen liberalen Islam, der weltliche und religiöse Macht voneinander trennt und sich um eine zeitgemäße Auslegung des Koran bemüht. Im Juni 2017 eröffnete sie mit anderen Gesellschaftern die Ibn Rushd-Goethe Moschee in Berlin. Es ist die erste liberale Moschee in Deutschland, in der Männer und Frauen gemeinsam beten und Frauen die Rolle des Imam einnehmen können. Wegen gewalttätiger Angriffe und Morddrohungen steht sie unter ständigem Personenschutz.

DFK-Vorsitzender Dr. Yorck Schmidt sieht den Auftrag des Deutschen Freundeskreises erfüllt, die Universität Innsbruck, die Medizinische Universität Innsbruck und das Management Center Innsbruck mit renommierten Persönlichkeiten, Unternehmen und Institutionen aus Wissenschaft & Wirtschaft zusammenzubringen, nachbarschaftlichen Dialog und Begegnung zu fördern und die deutsch-österreichischen Beziehungen auszubauen.

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