Öffentlichkeitsarbeit

Lehrinhalte
  • *Was ist Öffentlichkeitsarbeit?
    * Modelle von Öffentlichkeit
    * Öffentlichkeitsarbeit als integraler Bestandteil Sozialer Arbeit
    * Klassische Medienarbeit (Presseaussendung, Pressekonferenz)
    * Analyse politischer und wirtschaftlicher Einflussnahme auf mediale Berichterstattung
    * Wer macht die Medien, wem gehören sie
    * Ethische und rechtliche Regeln im professionellen Journalismus
    * Partizipativer Journalismus
    * Glaubwürdigkeit im Internet
    * Darstellung der Sozialen Arbeit und von sozialen Inhalten in den verschiedenen Medien
    Schuierer-Aigner Paul
    Die Lehrveranstaltung soll stark beteiligungsorientiert sein: So wie Mediennutzungs- und Informationsverhalten längst Einbahnstraße mehr ist sondern in den von jungen Menschen meistverwendeten Medien jedeR zu InformationsträgerIn und -verbreiterIn wird, so soll auch die LV aufgebaut sein. Das bedeutet auch eine diskussionsorientierte Erarbeitung der Allgemeinen Lehrinhalte: Es ist bei den LV-TeilnehmerInnen ausreichend Vorwissen vorhanden, um die Inhalte gemeinsam zu erarbeiten.

    Ziel ist, neben der gemeinsamen Erarbeitung und der Vermittlung eines Handwerkskastens aus der Perspektive eines professionellen Öffentlichkeitsarbeiters, die TeilnehmerInnen in ihrer zukünftigen beruflichen Tätigkeit zur professionellen Kommunikation zu ermächtigen. In Zeiten des digitalen Wandels liegen in der partizipativen Kommunikation enorme Möglichkeiten von der Information über die Mobilisierung bis zum Fundraising. Aber auch die Risken werden im Rahmen der Lehrveranstaltung beleuchtet. Schließlich geht es um in der Sozialen Arbeit heikle Fragen der Öffentlichkeit, die an den Schnittstellen von Zuspitzung und Verantwortung, von Personalisierung und Identitätsschutz und von Fördergeldempfängertum und gesellschaftlichem Auftrag, stattfinden.

    Nach Verfügbarkeit werden uns mehrere ExpertInnen aus dem Feld der PR im Sozialbereich und aus dem Journalismus begleiten und mit den LV-BesucherInnen Themenfelder erarbeiten. Last not least bleibt ein Teil der LV den TeilnehmerInnen überlassen. In der Tradition der Hochschulen vor den Bologna-Reformen, die ein Viertel der Fachstudien für sogenannte freie Wahlfächer reservierten, wird ein Teil der LV erst zu Beginn des Semesters im Korridor der Allgemeinen Lehrinhalte, aber entlang der speziellen Wünsche der Teilnehmerinnen, definiert und dann vom LV-Leiter für die jeweiligen Termine erarbeitet.