Energy & Process Technologies

Die bestmögliche Nutzung von Ressourcen stellt ein zentrales Element einer nachhaltigen Zukunftsentwicklung dar. Der Forschungsschwerpunkt liegt im Schnittbereich der Energie- und Verfahrenstechnik und beschäftigt sich mit den facettenreichen Fragestellungen dieser Gebiete. Schwerpunkte liegen beispielsweise auf den Bereichen der Energiebereitstellung aus biogenen und nachwachsenden Rohstoffen, dem Themenkreis Wasser mit seinen Ausprägungen Abwasser, Prozesswasser und Trinkwasser sowie einem möglichst energie- und ressourceneffizienten Einsatz von Beschneiungsanlagen (Stichwort Schneemanagement).

Ziel der Projekte des Forschungsschwerpunkts sind innovative Lösungen und Konzepte für aktuelle und zukünftige Herausforderungen, die häufig gemeinsam mit Partnern aus Industrie und Forschung erarbeitet werden.

Kontakt
Martin Spruck
Dr. Martin Spruck, MSc Hochschullektor +43 512 2070 - 3236

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Strom und Wärme aus Biomasse

Die Bioenergie stellt eine der wichtigsten heimischen Energiequellen dar, wodurch kostspielige Importe von Erdgas und Erdöl verringert und eigene Ressourcen nachhaltig genutzt werden können. Zur weiteren Stärkung der Bioenergie sind die Entwicklung von Systemen und Anlagen zur Bereitstellung von Strom und Wärme aus holzartiger Biomasse notwendig. Dabei steht nicht nur ein dezentraler, nachhaltiger Energieversorgungsgedanke im Vordergrund, sondern auch die Maximierung der Effizienz und vor allem die Flexibilisierung des eingesetzten Rohstoffs. Um komplex aufgebaute Biomasse möglichst effizient und in gleichbleibender Qualität zugänglich zu machen, werden sowohl die optimierte Lagerung zur Vermeidung von Substanzverlusten und Basistransformationen der Materialien beforscht, als auch deren Trocknung, Pelletierung und Valorisierung in Richtung Biokohle.

 

Energieverteilung und -speicherung

Während für den Wärme- und Kälteendverbraucher die Erschließung alternativer Energiequellen oft vergleichsweise schwierig ist, können zentrale Anlagen mit hoher Effizienz und minimalen Schadstoff- bzw. CO2 Emissionen betrieben werden. Forschungsgegenstand ist daher die Untersuchung und Entwicklung entsprechender Energieverteil- und Speichersysteme auf unterschiedlichen Temperaturniveaus sowie für verschiedene Erzeuger- und Endverbrauchertechnologien.

 

Membrantechnik

Membranen haben sich nunmehr seit vielen Jahren in verschiedensten technischen und industriellen Bereichen etabliert. Der Forschungsbereich Membrantechnik befasst sich einerseits mit der Herstellung und Optimierung von Membranen für flüssige und gasförmige Medien und andererseits mit dem Einsatz von Membranverfahren in technischen Prozessen. Ein Augenmerk liegt dabei auf der Auswahl und labortechnischen Charakterisierung von Membranen für den jeweiligen Anwendungsfall.

 

Wasser- und Abwasserbehandlung

Die Forschungsaktivitäten im Bereich der Wasseraufbereitung und Abwasserbehandlung haben zum Ziel, die zugrundeliegenden Reinigungsprozesse weiterzuentwickeln sowie den notwendigen Ressourcenverbrauch zu reduzieren. Hierfür werden einerseits innovative Verfahren wie die chemisch-oxidative Wasseraufbereitung mit Sauerstoffionen und –radikalen eingesetzt. Andererseits werden etablierte Methoden wie das Belebtschlammverfahren oder die anaerobe Schlammfaulung in Reaktoren weiterentwickelt. Schwerpunktmäßig wird die Wechselwirkung der zugrundeliegenden biologischen Reinigungsprozesse mit der Reaktorhydraulik in den Behandlungsbecken verbessert, um den Schadstoffabbau bei gleichzeitig reduziertem Energieverbrauch für das Verfahren zu erhöhen.

 

Forschungsfelder im Überblick.

Forschungsfelder im Überblick

BiK - Biomassekonditionierung
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
Juli 2011

Projektmitarbeiter:
Dipl.-Ing. (FH) Marcel Bernard Huber
ProjektleiterIn, von August 2010 bis Dezember 2013


Sabrina Dumfort, BSc MSc
ProjektmitarbeiterIn, von Dezember 2011 bis Dezember 2013


Prof. (FH) Dr. techn. Angela Hofmann
ProjektmitarbeiterIn, von Juli 2011 bis Dezember 2013


Projektinhalt:
Im Zuge eines zweijährigen Projektes sollen Methoden zu einer verbesserten Konditionierung von biogenen Festbrennstoffen (zB Hackgut) gemeinsam mit Biomasseheizwerkbetreibern in Südtirol erarbeitet und getestet werden. Grund hierfür sind die respektablen Energieverluste bei der Lagerung von Biomassen auf zB Schütthaufen. Basis dafür wird eine entsprechende Studie zur praktischen und theoretischen Quantifizierung der Verluste unter bestimmten realen Bedingungen. In weiterer Folge sollen neben Trocknungstechniken auch Methoden zu einer verbesserten Lagerung von Biomasse untersucht werden. Ziel ist es die Gesamteffizienz bei der energetischen Verwertung von Biomasse zu steigern.

Multi-Channel-Kapillarmembrane
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
Oktober 2010

Projektmitarbeiter:
Dr. Martin Spruck, MSc
ProjektmitarbeiterIn, von November 2010 bis September 2012


Dipl.-Ing. (FH) Thomas Hermann Obholzer
ProjektmitarbeiterIn, von Oktober 2010 bis September 2012


FH-Prof. Mag. Marco Rupprich, Ph.D.
ProjektleiterIn, von Oktober 2010 bis September 2012


Projektinhalt:
Planung und Fertigung eines Herstellungs- und Testsystems für Multi-Channel-Kapillarmembrane für die verbesserte Produkttrennung bei gleichzeitiger Kostenreduktion


Finanzierung:
Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Öffentlicher Sektor Inland

ReCoal
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
Februar 2016

Projektmitarbeiter:
Julian Kirchmair, BSc, MSc
ProjektmitarbeiterIn, von Februar 2016 bis Juli 2016


Dipl.-Ing. (FH) Benjamin Hupfauf
ProjektleiterIn, von Januar 2016 bis März 2017


Projektinhalt:
Im Sinne eines nachhaltigen Ressourcenmanagements sollen Nährstoffe, wie Phosphor und Stickstoff, aus Abwasserreinigungsanlagen wiederverwertet werden. Diese Nährstoffe bilden die Grundlage unseres Wohlstandes und sind essentiell für die heutige und zukünftige Landwirtschaft. Insbesondere scheint die Schließung des Phosphorkreislaufes geboten, nachdem erst der zivilisatorische Fortschritt dazu geführt hat, dass erhebliche Mengen Phosphat deponiert oder in unterschiedlichster Bausubstanz (durch Einsatz des Klärschlammes in der Zementindustrie als Sekundärbrennstoff) abgelagert werden. Die Projektidee beschreibt die Möglichkeit mit Hilfe von Mikroalgen kommunale Abwässer aufzubereiten und Biomasse zu produzieren. Das Presswasser des Faulschlamms aus einer Abwasserreinigungsanlage eignet sich gut, da hier hohe Konzentrationen an Stickstoff und Phosphor vorhanden sind und die konventionelle Behandlung, durch den hohen Belüftungsenergiebedarf, große Kosten verursacht. Neben dem Reinigungseffekt der Abwässer liegt die Innovation im Einsatz der Mikroalgen und der Aufbereitung der Algenbiomasse. Die Algenbiomasse soll in einer hydrothermalen Karbonisierung verkohlt werden, was dazu führt, dass die HTC-Kohle hygienisiert ist (Prozesstemperatur ~ 180-220°C) und als Bodenzusatzstoff (Anreicherung mit Phosphor und Stickstoff) Verwendung finden kann.

C-MEM Oberflächen und Material Optimierung
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
Januar 2016

Projektmitarbeiter:
Roman Leithner, BSc BSc MSc
ProjektmitarbeiterIn, von Januar 2016 bis März 2019


FH-Prof. Mag. Marco Rupprich, Ph.D.
ProjektleiterIn, von Januar 2016 bis Dezember 2017


Veronika Huber, MSc
ProjektmitarbeiterIn, von Januar 2016 bis März 2019


Dipl.-Ing. (FH) Marc Koch
Assistenz der Projektleitung, von Januar 2016 bis Dezember 2017


Dr. Martin Spruck, MSc
ProjektmitarbeiterIn, von Januar 2016 bis März 2019


Projektinhalt:
Die von SFC Umwelttechnik produzierten C-MEM Membranfasern werden für die Trink- und Abwas-serreinigung eingesetzt. Aufgrund der komplexen Produktion dieser Membranen können diese derzeit nur im eingegrenzten Bereich der Ultrafiltration (0,1 - 0,01 µm) und nur mit einem speziellen HDPE erzeugt werden, welches (i) eine beschränkte Haltbarkeit bzw. Beständigkeit in der Anwendung auf-weist, (ii) auf dem europäischen Markt nicht verfügbar und dadurch mit Lieferengpässen und hohen Transportkosten verbunden ist und (iii) teilweise hohe Ausschussraten verursacht und auch keine Adaptierung der bestehenden Membranfaser zulässt. Die Hauptziele dieses Projektes sind daher (i) ein lokal erhältliches HDPE mit Hilfe der Projektpartner nach unseren Anforderungen zu modifizieren, (ii) eine wenige Nanometer dicke ionenselektive Beschichtung für den Filtrationsbereich (0,01 - 0,001µm) zu entwickeln und abschließend (iii) auch die Produktionsanlagen auf dieses neue Material und Beschichtungstechnologie zu adaptieren bzw. umzurüsten. Dadurch soll die Produktion der Fasern hinsichtlich Ausschuss und Qualität optimiert, der Anwendungsbereich stark erweitert und insgesamt auch der C-MEM Prozess verbessert wird. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist zusätzlich der Know-How Vorsprung, der dadurch zur Konkurrenz aufgebaut wird, weil dieses neu entwickelte Material und die neuen Produktionsprozesse der Membran nicht frei verfügbar sein werden.

HiGas2
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
Dezember 2015

Projektmitarbeiter:
Verena Schallhart, BSc, MSc
ProjektmitarbeiterIn, von Dezember 2015 bis Mai 2018


FH-Prof. PD DDipl.-Ing. Dr.techn. Lukas Möltner
ProjektleiterIn, von Dezember 2015 bis Mai 2018


Lucas Konstantinoff, MSc
ProjektmitarbeiterIn, von Dezember 2015 bis Mai 2018


Projektinhalt:
Im Projekt HiGas2 soll das Potential der gezielten Beeinflussung der Ladungsbewegung an einem dem Stand der Technik entsprechenden Gasmotor gezeigt werden. Es sollen Motorkomponenten und Betriebsstrategien entwickelt werden, die die Ladungsbewegung erhöhen und eine hochturbulente Verbrennung ermöglichen. Das Ziel ist eine deutliche Erhöhung des thermischen Wirkungsgrades bei gleichzeitiger Reduktion der Emissionen. Parallel zur Inbetriebnahme des Versuchsmotors wurde in den bisherigen Forschungsaktivitäten am MCI bereits ein Strömungsprüfstand zur Quantifizierung der Ladungsbewegung konstruiert und aufgebaut womit die ideale Basis für das Erreichen des Forschungsziels geboten ist.

Hydrothermale Karbonisierung von Gemüsereststoffen
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
Februar 2016

Projektmitarbeiter:
Dipl.-Ing. (FH) Benjamin Hupfauf
ProjektleiterIn, von Februar 2016 bis März 2017


Projektinhalt:
Beim Anbau und der Verarbeitung der kultivierten Sorten zu den unterschiedlichen Produkten, fällt eine große Menge an biologischen Reststoffen an. Im Sinne der Ressourcenschonung und einer sinnvollen Kreislaufwirtschaft sollen diese Reststoffe eine neuartige Behandlung erfahren. Im Zuge einer Machbarkeitsstudie soll das Potential der Hydrothermalen Karbonisierung für die Behandlung biologische Reststoffe der Giner Kartoffel & Gemüse GmbH ermittelt werden. Die Giner Kartoffel & Gemüse GmbH hat sich zum Ziel gesetzt die Technologie der Hydrothermalen Karbonisierung auf biologische Reststoffe, im speziellen Reststoffe aus der Verarbeitung von Gemüse und Obst, anzuwenden und zu etablieren. Ferner ist bei der Giner Kartoffel & Gemüse GmbH ein Projekt in Planung welche die Konzipierung einer HTC-Pilotanlage anstrebt.

Tirol 2050 – Ressourcen- und Energieszenarien
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
September 2017

Projektmitarbeiter:
Ing. Christoph Pöham, BSc, MSc
StudentIn, von September 2017 bis Juni 2018


Prof. (FH) Dr. techn. Angela Hofmann
ProjektleiterIn, von September 2017 bis Juni 2018


Ing. Dr. Aldo Giovannini
ProjektmitarbeiterIn, von September 2017 bis Juni 2018


Projektinhalt:
Für zukünftige energiestrategische Entscheidungen des Landes Tirol ist das MCI mit der Ausarbeitung von voraussichtlich zwei Ressourceneinsatzszenarien für Tirol bis zum Jahr 2050 in Anlehnung an die Österreich-Studie des Jahres 2010 ‚Energieautarkie für Österreich 2050‘ beauftragt worden. Aufgrund der Tiroler Spezifika (v.a. klimatische und geomorphologische Besonderheiten) wird erwartet, dass sich die Ergebnisse bedeutend von denen der österreichweiten Studie unterscheiden werden. Im Rahmen der Studie sollen die zur Verfügung stehenden heimischen Ressourcen quantifiziert werden und den zukünftigen Bedarfsszenarien für 2050 gegenübergestellt werden. Auf diese Art kann quantifiziert werden, wie mit heutigen sowie absehbaren zukünftigen technologischen Möglichkeiten eine Bedarfsdeckung in Übereinstimmung mit den vorgegebenen Rahmenbedingungen Europas, Österreichs und sonstigen Tiroler Rahmenbedingungen erfolgen kann. Als Ergebnis der Studie wird eine grobe ‚Marschrichtung‘ erwartet, welche Ressourcen auf welche Art und Weise und in welchem Umfang am Umbau des Energiesystems beteiligt werden unter Berücksichtigung der - politisch und gesellschaftlich akzeptierten - Verfügbarkeit und Nutzbarkeit der Ressourcen.

AltHolzGas
Projektstatus:
Laufend

Projektstart:
November 2017

Projektmitarbeiter:
Dipl.-Ing. (FH) Benjamin Hupfauf
ProjektleiterIn, von November 2017 bis November 2019


Thomas Hämmerle, BSc, MSc
ProjektmitarbeiterIn, von November 2017 bis November 2019


Projektinhalt:
Ziel des Projektes ist die Verwertung von Altholz in SynCraft Holzvergasungsanlagen. Der Fokus der Verarbeitung liegt dabei auf Holzemballagen und Holzverpackungen, die nach Möglichkeit der aktuellen Altholzrecyclingverordnung als Ersatzbrennstoff ausgewiesen werden können. Für die genannten Altholzfraktionen sollen unterschiedliche Aufbereitungsvarianten für die Verwertung in SynCraft-Anlagen untersucht werden. Im Speziellen handelt es sich dabei um unterschiedliche Hacker- und Schredder Technologien (Aufbereitungslinien für Altholz).

Optimierung des Energieeintrags zur Durchmischung von Faultürmen
Projektstatus:
Laufend

Projektstart:
April 2018

Projektmitarbeiter:
Dr. Michael Meister, MSc
ProjektleiterIn, seit Mai 2018


Projektinhalt:
Das Ziel des vorliegenden Forschungsprojekts ist es, den zur Durchmischung von Faultürmen benötigten Energieeintrag zu optimieren, damit der Vergärungsprozess ökonomisch attraktiv wird. Neben der Durchmischung durch Gaseinpressung sowie durch schnell rotierende Impeller, hat sich insbesondere die Verwendung langsam rotierender Rührwerke als energetisch effizient erwiesen. Für einen optimalen Betrieb müssen allerdings das Rührwerk sowie dessen Betriebsbedingungen mit der Faulturmgeometrie und den physikalischen Eigenschaften der darin enthaltenen wässrigen Masse abgestimmt werden. Da Rührwerke bis dato auf Erfahrungswerten basierend dimensioniert bzw. betrieben werden, kann von einem erheblichen Verbesserungspotential ausgegangen werden. Das Projekt "OPTFAUL" sieht die Durchführung eines Laborversuchs sowie numerische Strömungsberechnungen zur Optimierung des Energieeintrags der Faulturmdurchmischung vor. Der geplante Versuchsaufbau ermöglicht die Messung der Durchmischungsstärke sowie des Energiebedarfs für unterschiedliche Szenarien, um die Effizienz verschiedener Rührwerke zu vergleichen. Für die 2 geeignetsten wird eine detaillierte numerische Strömungsberechnung für einen realen Faulturm durchgeführt. Nach der energetischen Optimierung werden die Projektergebnisse mit Betriebsdaten von Kläranlagen im Raum Tirol verglichen, um das Verbesserungspotential sowie die dafür notwendigen Maßnahmen aufzuzeigen.

PileCommunication
Projektstatus:
Laufend

Projektstart:
September 2018

Projektmitarbeiter:
Sabrina Dumfort, BSc MSc
ProjektleiterIn, von März 2018 bis Dezember 2022


René Nußbaumer, BSc
ProjektmitarbeiterIn, von September 2018 bis Dezember 2022


Projektinhalt:
Während der Lagerung von Heu und Holzhackgut kommt es auf Grund von biologischen Abbauprozessen zur Selbsterwärmung, die unter ungünstigen Lagerbedingungen in einer Selbstentzündung resultieren kann. Im Zuge des Projekts PiCo-PileCommunication sollen vorbereitende Untersuchungen zur Entwicklung eines Frühwarnsystems durchgeführt werden, das auf der Analyse der Gaszusammensetzung von Schüttgütern basiert. Entgegen herkömmlicher Rauchmelder soll dieses System bereits vor der eigentlichen Entzündung Alarm schlagen. Im Zuge des Projekts werden die zu Grunde liegenden Mechanismen der Selbstentzündung untersucht und die während dieser Prozesse freigesetzten Gase gemessen. Anhand dieser Laborexperimente können Leitsubstanzen definiert werden, die eine bevorstehende Selbstentzündung signalisieren.

HiGas
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
Februar 2014

Projektmitarbeiter:
FH-Prof. PD DDipl.-Ing. Dr.techn. Lukas Möltner
ProjektleiterIn, von Februar 2014 bis März 2016


Mag. Christina-Maria Gress
SachbearbeiterIn, von Februar 2014 bis März 2016


Lucas Konstantinoff, MSc
ProjektmitarbeiterIn, von Februar 2014 bis Oktober 2015


Projektinhalt:
Die Verwendung von Gasmotoren stellt zurzeit die kommerziell effektivste Methode dar, brennbares Gas dezentral in Strom- und Wärmeenergie umzuwandeln. Gasmotoren zeichnen sich durch ihre Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit aus und bieten darüber hinaus Einsatzfähigkeit bei flexibler Brennstoffzusammensetzung. Durch die Möglichkeiten der Umwandlung von Bio- und Synthesegas und effiziente dezentrale Einsatzmöglichkeit erfährt die Branche große Nachfragezuwächse. Im Sinne eines hohen Wirkungsgrads ist aufgrund thermodynamischer Gesetzmäßigkeiten eine schnelle Verbrennung innerhalb des Brennraums von entscheidender Bedeutung. Im Rahmen der Forschungsaktivitäten soll die Verbrennung durch eine Erhöhung der Bewegung des Brenngases im Zylinderkopf, der sogenannten Ladungsbewegung gezielt beschleunigt werden. Im Projekt HiGas soll das Potential der gezielten Beeinflussung der Ladungsbewegung an einem dem Stand der Technik entsprechenden Gasmotor gezeigt werden. Es sollen Motorkomponenten und Betriebsstrategien entwickelt werden, die die Ladungsbewegung erhöhen und eine hochturbulente Verbrennung ermöglichen. Das Ziel ist eine deutliche Erhöhung des thermischen Wirkungsgrades bei gleichzeitiger Reduktion der Emissionen.

Microbe Energy
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
März 2014

Projektmitarbeiter:
FH-Prof. Mag. Marco Rupprich, Ph.D.
MCI interne ProjektleiterIn, von März 2014 bis Dezember 2015


Dipl.-Ing. (FH) Benjamin Hupfauf
ProjektleiterIn, von März 2014 bis März 2017


Prof. (FH) Dr. techn. Angela Hofmann
ProjektmitarbeiterIn, von März 2014 bis Januar 2017


Projektinhalt:
Ziel dieses Projektes ist die Untersuchung verschiedener Vorbehandlungsstrategien zur Steigerung der Biomethanisierung. Dabei sollen folgende 4 Vorbehandlungsmethoden untersucht werden: - Vorbehandlung durch Enzyme - Vorbehandlung (bzw. Co-Vergärung) mit anaeroben Pilzen (Neocallimastigomycota) - Vorbehandlung durch steam-explosion - Vorbehandlung durch Hydrothermale Karbonisierung

Qualifizierungsnetz Materialwissenschaften
Projektstatus:
Laufend

Projektstart:
April 2014

Projektmitarbeiter:
Mag. Jelena Drinic
Assistenz der Projektleitung, von April 2014 bis September 2016


FH-Prof. DI Dr.-Ing. Michael Kraxner
ProjektmitarbeiterIn, von April 2014 bis September 2016


Sabine Watzdorf, MSc
Assistenz der Projektleitung, von April 2014 bis September 2016


Mag. Alexander Dumfort
ProjektmitarbeiterIn, von April 2014 bis September 2016


FH-Prof. Dr. Werner Stadlmayr
ProjektmitarbeiterIn, von April 2014 bis September 2016


FH-Prof. Mag. Marco Rupprich, Ph.D.
ProjektleiterIn, von April 2014 bis September 2016


Projektinhalt:
Das gegenständliche Projekt beantragt die Förderung des Aufbaus eines Tiroler Qualifizierungsnetzes, das die Erhöhung der Fachkompetenz der Mitarbeiter in Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation (FTEI) der teilnehmenden Unternehmen in den Technologiefeldern Material- und Nanowissenschaften zum Ziel hat. Qualifizierungsmaßnahmen sind die Vermittlung von Know-How durch praktische Übungen und Vorlesungen an den teilnehmenden Hochschulen zu den Grundlagen, Methoden, aktuellen Entwicklungen und zukünftigen Anwendungsfeldern. Die Inhalte der Fortbildungsmaßnahmen richten sich nach dem Qualifizierungsbedarf der Unternehmen, insbesondere werden firmenrelevante Fragestellungen in einem eigenen Modul bearbeitet. Über die Förderperiode hinaus bildet sich ein Netzwerk an Ansprechpartnern und potentiellen Kooperationspartnern mit einem umfangreichen Einblick in die Kompetenzen und Infrastruktur der teilnehmenden Hochschulen und Partnerunternehmen. Die Hochschulen können zukünftig noch besser ihre Lehr- und Forschungsinhalte nach dem Bedarf der Unternehmen gestalten und entsprechende Kooperationen eingehen. Das Projekt wird durch im Rahmen des Programms "Forschungskompetenzen für die Wirtschaft" der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gefördert.


PowerBox - Optimierung und Rohstoffflexibilisierung der Schwebebettvergasungstechnologie
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
Dezember 2009

Projektmitarbeiter:
Dipl.-Ing. (FH) Marcel Bernard Huber
ProjektmitarbeiterIn, von Oktober 2009 bis Juni 2016


Prof. (FH) Dr. techn. Angela Hofmann
ProjektmitarbeiterIn, von Dezember 2009 bis Juni 2016


Johannes Gratzl, BSc MSc
StudentIn, von Januar 2012 bis September 2016


Christoph Franzl
ProjektmitarbeiterIn, von Januar 2012 bis März 2016


Dipl.-Ing. (FH) Jan Krueger
ProjektmitarbeiterIn, von Dezember 2009 bis März 2016


Marcel Lepuschitz, BSc
Wissenschaftliche Hilfskraft, von April 2013 bis Juni 2016


Sabrina Dumfort, BSc MSc
ProjektmitarbeiterIn, von April 2013 bis März 2016


Robert Thaler, BSc MSc
StudentIn, von April 2013 bis September 2016


Silvia Kostner
ProjektmitarbeiterIn, von April 2013 bis Juni 2016


Mag. Christina-Maria Gress
Assistenz der Projektleitung, von April 2013 bis Juni 2016


Markus Huemer, MSc
ProjektmitarbeiterIn, von April 2013 bis Juni 2016


Ing. Benedikt Bodner, BSc MSc
ProjektmitarbeiterIn, von Dezember 2009 bis März 2016


Dipl.-Ing. (FH) Georg Kreutner
ProjektmitarbeiterIn, von Dezember 2009 bis März 2016


Lisa-Marie Auer, BSc MSc
StudentIn, von März 2016 bis September 2016


Dipl.-Ing. (FH) Benjamin Hupfauf
ProjektleiterIn, von Dezember 2009 bis Juni 2016


Projektinhalt:
Die Nutzung alternativer, biogener Rohstoffe, kurz ABR genannt, als Energieträger stellt einen Schlüsselfaktor bei der Umsetzung einer globalen Energiewende dar. Das am MCI 2007 entwickelte, thermochemische Umwandlungverfahren mittels gestufter Schwebebettvergasung bietet optimale, verfahrenstechnische Grundvoraussetzungen um diese Rohstoffe dezentral und effizient in Strom und Wärme überführen zu können. Während Holzhackgut minderer Qualität bereits in der ersten Projektphase zur kommerziellen Reife geführt werden konnte, ist man nun dran, das System für die Verwertung von ABR tauglich zu machen.

Projektpartner:
Thöni
Unternehmenssektor Inland
SCE
Unternehmenssektor Inland
SWS
Unternehmenssektor Inland

Publikationen/Literatur:
Standard 20090809 Diverse Zeitungsartikel 18th Europäische Biomassekonferenz - Lyon 19th Europäische Biomassekonferenz - Berlin Internationale Conference on Polygeneration Strategies - Wien

(co)Operation SKD
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
September 2014

Projektmitarbeiter:
Bettina Rainer, BSc MSc
ProjektmitarbeiterIn, von November 2014 bis August 2018


Dipl.-Ing. (FH) Benjamin Hupfauf
ProjektmitarbeiterIn, von September 2014 bis August 2018


Dr. Alexander Trockenbacher
ProjektleiterIn, von September 2014 bis August 2018


Heidrun Füssl-Le, BSc, MSc
ProjektmitarbeiterIn, von September 2014 bis August 2018


FH-Prof. Mag. Marco Rupprich, Ph.D.
ProjektmitarbeiterIn, von September 2014 bis August 2018


Sebastian Perkams, BSc MSc
ProjektmitarbeiterIn, von September 2014 bis November 2017


Prof. (FH) Dr. techn. Angela Hofmann
MCI interne ProjektleiterIn, von September 2014 bis September 2016


Dipl.-Ing. Michael G. Schnitzlein, PhD
ProjektmitarbeiterIn, von September 2014 bis August 2018


FH-Prof. Dr. Christoph Griesbeck
ProjektmitarbeiterIn, von September 2014 bis August 2018


Dr. Martin Spruck, MSc
ProjektmitarbeiterIn, von Februar 2016 bis August 2018


Peter Leitner, BSc MSc
ProjektmitarbeiterIn, von März 2016 bis August 2018


Projektinhalt:
Ziel des Projektes ist die Etablierung eines ökonomischen Gesamtprozesses zur Produktion von werthaltigen Produkten aus phototrophen Mikroorganismen (Algen, Mikroalgen) und die anschließende energetische Verwertung der Biomasse. Dafür werden bestehende F&E-Strukturen im Bereich der Studiengänge Biotechnologie und Umwelt-, Verfahrens- und Energietechnik (MCI) bzw. Bio-und Umwelt- Verfahrens- und Material und Kunststofftechnik (FH OÖ) aufgebaut, weiterentwickelt und verknüpft, sowie die analytische Expertise des Austrian Drug Screening Institutes (ADSI) in das Konsortium eingebracht werden. Die Entwicklung der einzelnen Prozessschritte und der Kompetenzaufbau für die Betrachtung des Gesamtprozesses stehen im Vordergrund, um für potentielle Firmenpartner aus den Bereichen der Pharma-, Kosmetik- und Lebensmittelindustrie zielgerichtete Dienstleistungen anbieten zu können.

Biomassekonditionierung 2
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
November 2014

Projektmitarbeiter:
Sabrina Dumfort, BSc MSc
ProjektleiterIn, von November 2014 bis März 2017


Projektinhalt:
Um den wirtschaftlichen Schaden für Heizwerke durch Lagerungsverluste und das Risiko einer Selbstentzündung zu minimieren, sollen während des zweijährigen Projektes Untersuchungen zur Modellierung einer Hackgutmiete stattfinden. Im wissenschaftlichen Fokus steht dabei die Untersuchung verschiedener Parameter wie Temperatur, Feuchtigkeit, Sauerstoff- und Lichtverfügbarkeit auf das Holzabbauverhalten mittels eines bereits entwickelten und etablierten Laboraufbaus. Daraus generierte Erkenntnisse werden direkt mit der Praxis verglichen. Übergeordnetes Ziel ist dabei die Steigerung der Gesamteffizienz bei der energetischen Verwertung von Biomasse.

Projektpartner:
Bioenergie Tirol
Sonstige Inland
SYNECO tec
Unternehmenssektor Inland

Syngine - Gasmotor Optimierung
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
Juli 2011

Projektmitarbeiter:
Stefan Müller, BSc MSc
StudentIn, von Juli 2011 bis Juni 2012


Dipl.-Ing. (FH) Marcel Bernard Huber
ProjektleiterIn, von Mai 2011 bis April 2011


FH-Prof. PD DDipl.-Ing. Dr.techn. Lukas Möltner
ProjektmitarbeiterIn, von Juli 2011 bis Juni 2012


Projektinhalt:
Bei der thermochemischen Umwandlung fester biogener Rohstoffe (Vergasung) spielt die Verwertung des Gases in effizienten Gasmotoren und damit die Umwandlung in Strom und Wärme eine entscheidende Rolle. Konventionelle Gasmotoren sind für die Verwertung von Holzgas nur bedingt geeignet (geringer Wirkungsgrad) und es sind entsprechende Modifikationen vorzunehmen. Unser Projektpartner PGES hat ein derartiges Modifikationsset entwickelt, dessen Performance und Eignung nun durch Umbau eines bestehenden Gasmotors und Integration in die Vergasungstestanlage PowerBox in Schwaz ausführlich untersucht werden soll. Die Ergebnisse aus diesem Projekt können einen wertvollen Beitrag für die Kommerzialisierung zukünftiger Biomasse KWK Anlagen auf Basis der Vergasungstechnologie liefern.

Projektpartner:
SCE
Unternehmenssektor Inland

AFB– Advanced Functionalisation of Biochar - Regionale, nachhaltige Bereitstellung von Aktivkohle als Koppelprodukt eines modernen Holzkraftwerks
Projektstatus:
Laufend

Projektstart:
Mai 2018

Projektmitarbeiter:
Dipl.-Ing. (FH) Benjamin Hupfauf
ProjektleiterIn, von Mai 2018 bis Juli 2020


Michael Kresta, BSc
ProjektmitarbeiterIn, von Oktober 2018 bis April 2019


David Gurtner, BSc
ProjektmitarbeiterIn, von Oktober 2018 bis März 2019


Thomas Hämmerle, BSc, MSc
ProjektmitarbeiterIn, von Mai 2018 bis Oktober 2019


Jan Back, BSc MSc
ProjektmitarbeiterIn, von Mai 2018 bis Juni 2020


Jascha Keifenheim
ProjektmitarbeiterIn, von Mai 2018 bis Oktober 2019


Josef Haselwanter
ProjektmitarbeiterIn, von Mai 2018 bis Dezember 2019


Projektinhalt:
Die Aktivierung von Kohlen ist per se nichts Neues und wird großindustriell auch durchgeführt. Problematisch dabei sind jedoch die derzeit eingesetzten Tonnagen in den jeweiligen Prozessen. Der Großteil der Kohlen wird anhand von Drehrohröfen mit minimal Durchsätzen von 10.000 t a-1 aktiviert. Da Holzkraftwerke von SYNCRAFT derzeit maximal 400 t a-1 Holzkohle als Nebenprodukt aus regional bezogenem Waldrestholz produzieren, kann die Technologie der Drehrohrofen-Aktivierung aufgrund der hohen spez. Aktivierungskosten nicht angewendet werden. Somit müssen Konzepte entwickelt werden, welche eine ökologische und ökonomische "small scale Aktivierung" erlauben. Ferner kann mit dieser Technologie eine regional regenerativ hergestellte Aktivkohle produziert werden, welche die notwendigen Ressourcen, die meist importiert werden müssen, schont. Zusätzlich sind, laut dem Ithaka Institut, für die Herstellung einer Tonne Aktivkohle 3,5 bis 5 t Steinkohle oder 5 bis 6,5 t Braunkohle notwendig welche im Schnitt ca. 11 - 18 t CO2- Emissionen generieren. Jedoch verlangt der Markt nach einer großen Bandbreite an Aktivkohlen mit unterschiedlichen Spezifikation (BET, BJH, Form, Beschichtungen, …).

TiHoB – Tiroler-Holzkohle-Bindemittel – Regionale, nachhaltige Herstellung von Holzkohle-Briketts und Pellets durch Verwendung eines innovativen Bindemittels
Projektstatus:
Laufend

Projektstart:
August 2018

Projektmitarbeiter:
Dipl.-Ing. (FH) Benjamin Hupfauf
ProjektleiterIn, von August 2018 bis Juli 2020


Thomas Hämmerle, BSc, MSc
ProjektmitarbeiterIn, von August 2018 bis Juli 2020


Projektinhalt:
Ein primäres Problem energieerzeugender Systeme unter Verwendung von Holz oder Kohle sind die anfallenden Feinstäube und Aschen. Diese zu binden und deren Entsorgung ist aufwendig und kostenintensiv. Wenn überhaupt werden derzeit hochwertige Produkte aus der Nahrungsmittelindustrie wie Zuckerrohr, Kartoffel- oder Maisstärke zur Abbindung eingesetzt. In diesem Projekt soll ein anderer Ansatz gewählt werden. Dabei sollen zu 100 % recycelte Altfette und -öle in Kombination mit Tonmineralien eine Basis zur Komprimierung der Stäube und Aschen geben. Ziel ist die Bindung von Kohlen, Aschen und Stäuben zur Weiterverwendung in der Industrie (Aufkohlen) aber auch bis hin zur Herstellung von lebensmittelkonformen Grillholzkohlen aus Holzkohlen und -Aschen unter Verwendung von recycelten Rohstoffen.

Aufklärung des Reaktionsmechanismus und der Kinetik der Hydrothermalen Karbonisierung (HTC-ARK)
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
April 2015

Projektmitarbeiter:
Fabian Huber, BSc
StudentIn, von April 2015 bis Oktober 2015


FH-Prof. Dr. Werner Stadlmayr
ProjektleiterIn, von April 2015 bis März 2016


Kevin Höcherl, BSc
StudentIn, von April 2015 bis Oktober 2015


Projektinhalt:
Biomasse - das ist zum Beispiel Klärschlamm, Algen und Laub - hat, als potentiell nachwachsender Rohstoff, viel Aufmerksamkeit im Forschungsbereich auf sich gezogen. Während es mehrere Möglichkeiten zur Vorbehandlung von Biomasse gibt, gilt besonders die Hydrothermale Karbonisierung (HTC, hydrothermal carbonisation) als umweltfreundlich und zukunftsweisend. Die HTC ist eine Technik, bei welcher die Biomasse unter erhöhtem Druck und bei erhöhter Temperatur in einem wässrigen Medium in energetisch nutzbare Stoffe umgewandelt wird. Dies hat im Wesentlichen drei große Vorzüge: - Erstens sind die notwendigen Temperaturen oftmals wesentlich geringer, als bei alternativen Verfahren, - zweitens ist es nicht notwendig, die Biomasse vorher energieintensiv zu trocknen und - drittens werden anfallende Abgase im Wasser gelöst und dort gebunden, was eine weitere Nachbehandlung der Prozess-Abluft möglicherweise gänzlich überflüssig machen könnte. Das Ziel dieser Studie ist ein besseres Verständnis der Kinetik und des chemischen Mechanismus, der im Hintergrund dieser spannenden Reaktion abläuft - eine Vertiefung des Grundlagenwissens darf hier Hoffnung auf einen relevanten Brückenschlag zur zukünftigen Applikation machen.

Kultivierung von Algen mit LED Beleuchtung
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
November 2014

Projektmitarbeiter:
Dipl.-Ing. (FH) Benjamin Hupfauf
ProjektleiterIn, von November 2014 bis September 2015


Sebastian Perkams, BSc MSc
ProjektleiterIn, von November 2014 bis September 2015


Mag. Alexander Dumfort
ProjektmitarbeiterIn, von November 2014 bis September 2015


Projektinhalt:
Im Rahmen des Algenkultivierungsprogramms wird ein Konzept zur Reinigung kommunaler Abwässer mit Hilfe von Algen entwickelt. Während die Zusammensetzung des Abwassers als Nährmedium vorgegeben ist und CO2-im Überschuss zugeführt werden kann, ist die Belichtung, also das gezielte Beleuchten der Algenlösung, ein essenzieller und kontrollierbarer Prozessparameter. Dadurch werden eine Optimierung des Algenwachstums und eine effektive Reinigung der Abwässer ermöglicht. Ziel ist es, eine dem Tageslicht nachempfundene Belichtungslösung zu finden. Der Bereich Umwelt- und Verfahrenstechnik des MCI testet möglichst einfach, robuste und kostengünstige Beleuchtungskonzepte, die für Anwendungen in Kläranlagen geeignet wären. Dabei kommen verschiedene analytische Methoden (Trockenmasse-, Phosphat-, Stickstoffbestimmung, CSB, TOC) zum Einsatz.

PHARMAQUA
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
Dezember 2016

Projektmitarbeiter:
Dipl.-Ing. (FH) Marc Koch
Assistenz der Projektleitung, von Dezember 2016 bis März 2019


FH-Prof. Mag. Marco Rupprich, Ph.D.
ProjektleiterIn, von Dezember 2016 bis März 2019


Dr. Martin Spruck, MSc
ProjektmitarbeiterIn, von Dezember 2016 bis März 2019


Jan Back, BSc MSc
ProjektmitarbeiterIn, von Dezember 2016 bis März 2019


Projektinhalt:
Ziel des gegenständlichen Projekts ist die Entwicklung eines Labormusters, bei dem durch die Kombination der Vorteile einer Hohlfasermembran ("Size-Exclusion") mit den adsorptiven Eigenschaften von Zeolithen bzw. Aktivkohle ein innovativer Weg zur Entfernung von organischen Spurenstoffen getestet werden soll, die auf die selektive Abtrennung von anthropogenen Spurenstoffe sowie auf einen möglichst einfachen und kostengünstigen Einsatz abgestimmt ist.

ModMem - Herstellung und Charakterisierung einer neuartigen Ionischen Flüssigkeits-Membran zur Biogasreinigung
Projektstatus:
Laufend

Projektstart:
Februar 2017

Projektmitarbeiter:
Dipl.-Ing. (FH) Marc Koch
ProjektleiterIn, von Februar 2017 bis Dezember 2017


Projektinhalt:
Der innovative Ansatz und Ziel für das gegenständliche Forschungsprojekt ist die Herstellung, Charakterisierung und Optimierung neuartiger funktionalisierter Membranen mit ionischen Flüssigkeiten. Für die Membranherstellung soll das Phaseninversionsverfahren nach Loeb und Sourirajan verwendet, modifiziert und weiterentwickelt werden. Dabei liegt das Hauptaugenmerk in der Entwicklung von Gaspermeationsmembrane für die Biogasreinigung.

OptiCom - Optimum Combustion in Small Gas Engines
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
Februar 2017

Projektmitarbeiter:
FH-Prof. PD DDipl.-Ing. Dr.techn. Lukas Möltner
ProjektleiterIn, von Februar 2017 bis November 2019


Lucas Konstantinoff, MSc
ProjektmitarbeiterIn, von Februar 2017 bis Juli 2018


Projektinhalt:
In den vorangegangenen Projekten HiGas und HiGas2 wurde eine Methodik entwickelt mit der die Wirksamkeit von Ladungsbewegung beeinflussenden Geometrien von Zylinderköpfen auf ihre Auswirkung an Biogasmotoren gezeigt werden kann. Dazu werden Zylinderköpfe auf einem am MCI entwickelten Strömungsprüfstand (Flow Bench) auf ihre Strömungseigenschaften hin untersucht und anschließend auf einem Versuchsmotor vermessen. Auf dieser Flow Bench können Zylinderköpfe bezüglich Luftdurchsatz und Ladungsbewegung, primär die Rotation der Ladung um die Kolbenachse (= Drall) quantitativ bewertet werden. Am Versuchsmotor können anschließend der thermische Wirkungsgrad und die zeitlich aufgelösten Energieumsätze ermittelt, und somit die Wirksamkeit der Maßnahmen bewertet werden. Somit ist es möglich die Geschwindigkeit der Verbrennung in einen Zusammenhang mit den zuvor ermittelten Strömungscharakteristika von Zylinderköpfen zu bringen. Die gesteigerte Turbulenz im Brennraum und wirkungsgradbegünstigende Ladungsbewegung ist primär auf ventilsitznahe Geometrien am Zylinderkopf zurückzuführen. Es ist jedoch bekannt, dass eine zu hohe Turbulenz den Effekt eines besseren Wirkungsgrades durch schnellere Verbrennung negativ überkompensieren kann. Eine zu hohe Ladungsbewegung führt zu hohen Wandwärmeverlusten und somit zu einem geringeren Wirkungsgrad. Für die generierte Turbulenz gibt es daher in Hinblick auf den Wirkungsgrad ein Optimum. Die optimale Ladungsbewegung soll im angestrebten Projekt OptiCom durch unterschiedliche Varianten des Einlass-Designs gefunden werden

HTC-ARK 2
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
April 2017

Projektmitarbeiter:
FH-Prof. Dr. Werner Stadlmayr
ProjektleiterIn, von April 2017 bis Dezember 2018


Daniel Hargaßner, BSc
ProjektmitarbeiterIn, von April 2017 bis Dezember 2018


Patrick Wilczek
ProjektmitarbeiterIn, von April 2017 bis August 2017


Projektinhalt:
Im Vorgängerprojekt HTC-ARK konnte ein bisher nicht bekanntes Verhalten von Kohlen beobachtet werden, welche durch Hydrothermale Karbonisierung (HTC) hergestellt wurden. Bei Zugabe verschiedener Additive konnte in einem sehr engen Konzentrationsbereich ein stark exothermes Verhalten der Kohle bei Verbrennung nachgewiesen werden. Da dieses Phänomen vollständig neu ist, soll eine Aufklärung seiner Natur erfolgen und festgestellt werden, ob der Effekt auf eine geänderte Morphologie der Probe oder auf eine veränderte chemische Zusammensetzung zurückgeht.

Beschichtungsmethode zur Nachbehandlung von Hohlfasermembrane
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
April 2015

Projektmitarbeiter:
Dipl.-Ing. (FH) Marc Koch
ProjektleiterIn, von April 2015 bis Juni 2016


Dr. Martin Spruck, MSc
ProjektmitarbeiterIn, von April 2015 bis Juni 2016


Roman Leithner, BSc BSc MSc
ProjektmitarbeiterIn, von April 2015 bis Juni 2016


Projektinhalt:
In dem vorliegenden Projekt sollen MF/UF Hohlfasermembrane auf Polymerbasis durch einen zusätzlichen nachgeschaltenen Prozessschritt in Richtung Nanofiltrationsmembran weiterentwickelt werden. Nanofiltration zeichnet sich durch das Abtrennen von Substanzen wie beispielsweise Schwermetallionen oder Pestizide aus. Dadurch soll das bestehende Produktportfolio erweitert werden. Im Zuge von geplanten Versuchsreihen sollen kritische Herstellungsparameter für den Beschichtungsprozess wie beispielsweise die Chemikalienkonzentrationen oder Verweilzeit untersuchen und optimale Prozessbedingungen identifizieren.

OptiFaul - Steigerung der Energieeffizienz von Kläranlagen durch eine optimierte Faulraumdurchmischung
Projektstatus:
Laufend

Projektstart:
April 2019

Projektmitarbeiter:
Martin Pillei, BSc MSc
ProjektmitarbeiterIn, seit April 2019


Dipl.-Ing. (FH) Marc Koch
ProjektmitarbeiterIn, seit April 2019


Thomas Neuner, BSc, MSc
ProjektmitarbeiterIn, seit April 2019


Dr. Michael Meister, MSc
ProjektleiterIn, seit April 2019


Projektinhalt:
Die Projektidee hat die Zielsetzung, den zur Durchmischung von Faultürmen benötigten Energieeintrag zu optimieren. Zum einen besteht ein großes wissenschaftliches Interesse, ein grundlegendes Verständnis über eine effiziente Faulturmdurchmischung aufzubauen. Da die im Faulturm enthaltene wässrige Schlammmasse von den physikalischen Eigenschaften her erheblich von Wasser abweicht, können Erkenntnisse über die effiziente Durchmischung anderer Reaktoren der Abwasserwirtschaft nicht ohne weiteres für die Faulturmdurchmischung herangezogen werden. Das vorliegende Forschungsprojekt zeichnet sich zudem durch die hohe Praxisrelevanz aus, da eine Reduktion des für die Durchmischung aufgewendeten Energieeintrags für die Kläranlagenbetreiber eine direkte Kostenersparnis ermöglicht. Sowohl die Faulturm- und Rührwerks-Konstruktion als auch der laufende Betrieb basieren bis dato auf Erfahrungswerten. Die Durchmischungsstärke kann in der Praxis nicht direkt überwacht werden (Betonschale des Faulturms, Schlammkonsistenz, …) und indirekte Methoden wie Tracermessungen sind aufwendig und kostenintensiv. Daher werden Faultürme im alltäglichen Betrieb "zur Sicherheit" meist wesentlich stärker als notwendig durchmischt. Neben konkreten Vorgaben zum optimalen Betrieb der Faulturmdurchmischung soll das Verbesserungspotential durch den Vergleich mit realen Betriebsdaten von nahe gelegenen Kläranlagenbetreibern aufgezeigt werden. Es ist daher davon auszugehen, dass Kläranlagenbetreiber u.a. im Raum Tirol direkt von den Ergebnissen aus diesem Forschungsprojekt profitieren werden.

PowerKohle
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
April 2015

Projektmitarbeiter:
Dipl.-Ing. (FH) Benjamin Hupfauf
ProjektleiterIn, von April 2015 bis September 2017


Marcel Lepuschitz, BSc
Wissenschaftliche Hilfskraft, von April 2015 bis September 2016


Dipl.-Ing. (FH) Marcel Bernard Huber
ProjektmitarbeiterIn, von April 2015 bis September 2017


Dipl.-Ing. (FH) Jan Krueger
ProjektmitarbeiterIn, von April 2015 bis September 2016


Ing. Christian Ehrenstrasser, BSc MSc
ProjektmitarbeiterIn, von April 2015 bis September 2016


Christoph Franzl
ProjektmitarbeiterIn, von April 2015 bis September 2016


Dipl.-Ing. (FH) Georg Kreutner
ProjektmitarbeiterIn, von April 2015 bis September 2016


Silvia Kostner
ProjektmitarbeiterIn, von April 2015 bis September 2017


Thomas Hämmerle, BSc, MSc
ProjektmitarbeiterIn, von April 2015 bis September 2017


Mario Riezler, BSc
ProjektmitarbeiterIn, von April 2015 bis September 2017


Fatih Sagcan, BSc
ProjektmitarbeiterIn, von April 2015 bis September 2017


Jan Back, BSc MSc
ProjektmitarbeiterIn, von April 2015 bis Mai 2018


Projektinhalt:
Die aus dem Schwebebettvergasungsverfahren anfallende Biokohle stellt nicht wie bei anderen Bioenergieanlagen zumeist einen Reststoff oder Abfall dar, sondern ist aufgrund der Charakteristik und des Reinheitsgrads als vielfältiger Roh- und Wertstoff einzustufen. Diese durch eigene und unabhängig durchgeführte Analysen aufgezeigte Besonderheit der Biokohle aus CraftWERK-Anlagen stellt die Ausgangslage für das vorliegende Projekt dar, welches zum Ziel hat klare Verwertungs- und Einsatzmöglichkeiten für das Rohprodukt Biokohle aus CraftWERK-Anlagen zu untersuchen und miteinander zu vergleichen. Dabei sollen jene Verwertungspfade identifiziert werden welche kurzfristig, möglichst regional, möglichst ertragreich und ohne aufwändige Aufbereitung des Rohprodukts für die jeweiligen Mengen an Biokohle pro CraftWERK am attraktivsten erscheinen. Neben diesen kurzfristigen Verwertungskanälen sollen aber auch jene identifiziert werden, welche mittelfristig auch für größere Mengen guten Absatzmöglichkeiten bieten. Aus dieser globalen Zielsetzung für das gegenständliche Projekt lassen sich folgende 3 Projektsubziele definieren: - Qualitätsvergleich unterschiedlicher Biokohlen - Entwicklung Schnellanalysemethode für Biokohle - Anforderungs-/Kriterienkatalog: Anwendungsmöglichkeiten für Biokohle

Analyse von Motorölen für die Produktion von Motorradmotoren
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
Juli 2015

Projektmitarbeiter:
Verena Schallhart, BSc, MSc
ProjektmitarbeiterIn, von Juli 2015 bis Oktober 2015


Mag. Jelena Drinic
SachbearbeiterIn, von Juli 2015 bis Dezember 2015


FH-Prof. PD DDipl.-Ing. Dr.techn. Lukas Möltner
ProjektleiterIn, von Juli 2015 bis Dezember 2015


Projektinhalt:
Im Verlauf der Produktion von Motorradmotoren werden diese nach der Komplettierung mit Motoröl befüllt, welches nach einem anschließenden Probelauf wieder abgelassen wird. Der Grund für diese Vorgehensweise liegt darin begründet, dass beim Erststart eine beträchtliche Menge an Metallabrieb und Fremdstoffen aus der Fertigung vom Motoröl aus dem Motor gespült werden und dieses somit für eine weitere Verwendung nicht mehr einsetzbar ist. Aus ökonomischen aber auch ökologischen Gesichtspunkten wird das abgelassene Motoröl gesammelt und für eine erneute Verwendung regeneriert. Neben dem Eintrag von Feststoffen, welche durch mechanische Abtrennung (Filtration) effizient separiert werden können stellt der produktionsbedingte Eintrag von wasserhaltigem Kühlmittel eine weitere Quelle dar, die zu einer Beein-trächtigung der Schmierstoffqualität führen kann. Die Abtrennung des Kühlmittels aus dem Motoröl wird derzeit durch eine Vakuumverdampfung realisiert. Motoröl ist je nach Additivierung durchaus in der Lage eine bestimmte Menge an Wasser aufzunehmen ohne das es zu einer Entmischung und Phasentrennung kommt. Diese kritische Menge an Wasser die vom Öl in Form einer Emulsion maximal gebunden werden kann verändert sich jedoch mit dem Alterungszustand des Motoröls, sodass derzeit keine verlässlichen Aussagen über den Zustand und den maximal möglichen Wassergehalt (Sättigungspunkt) getroffen werden können. Im Rahmen der angestrebten Forschungsaktivitäten soll einerseits die Bestimmung des Wassergehalts zu diskreten Zeitpunkten über einen definierten Zeitraum stattfinden. Mithilfe von Aufzeichnung von Seiten KTM, wie z.B. die Anzahl und Type der produzierten Motoren soll mittels der Messdaten eine Korrelation zwischen den Betriebsbedingungen des Motoröls und des Wassergehalts gefunden werden. Andererseits soll für ausgewählte Ölproben der Sättigungspunkt, d.h. der maximal mögliche Wassergehalt experimentell ermittelt werden, mit dem Ziel einer größtmöglichen Materialeffizienz, bzw. der optimalen Nutzung des Motoröls. Zusätzlich zur Bestimmung des Wassergehalts, bzw. des Sättigungspunktes wird ein bereits gelieferter Sensor auf seine Eignung zur Online-Messung untersucht. Ein weiteres Projektziel ist die Bestimmung des Feststoffgehaltes in gebrauchtem Motoröl und nach Möglichkeit dessen Analyse.

Herstellung von Composite Mehrkanal-Kapillarmembrane für die Nanofiltration
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
Februar 2014

Projektmitarbeiter:
Iris Eichner, BSc
Wissenschaftliche Hilfskraft, von Mai 2014 bis Juli 2014


Dr. Martin Spruck, MSc
ProjektleiterIn, von Februar 2014 bis Dezember 2015


Projektinhalt:
Die Membrantechnik hat sich als Trennverfahren im Bereich der Wasseraufbereitung etabliert. Das Ziel des Forschungsprojektes ist die Entwicklung neuartiger Nanofiltrations-Membrane auf der Basis von Mehrkanal-Kapillarsystemen. Diese spezielle Bauform bietet Vorteile wie beispielsweise eine hohe Packungsdichte und verringerte Verblockungsgefahr. Die Einsatzgebiete solcher Membrane liegen in der Pharma-, Getränke- und Textilindustrie sowie in der Abwasserbehandlung.

EHIL - Einsatz von Holzkohle in der Industriellen Landwirtschaft
Projektstatus:
Laufend

Projektstart:
Mai 2019

Projektmitarbeiter:
Thomas Klammsteiner, MSc
ProjektmitarbeiterIn, seit Mai 2019


Sabrina Dumfort, BSc MSc
Assistenz der Projektleitung, seit Mai 2019


Felix Kurzemann, MA
ProjektmitarbeiterIn, seit Mai 2019


Thomas Hämmerle, BSc, MSc
ProjektleiterIn, seit Mai 2019


Projektinhalt:
Ziel des Projekts ist die praxisnahe Ko-Kompostierung von Holzkohle und die Anwendung dieser Erdenmischung in der industriellen Landwirtschaft. Um dieses Ziel zu erreichen werden im Projekt mehrere Sub-Ziele verfolgt, u.a. Herstellung verschiedener Endrezepturen und Ausbringung ebendieser auf Versuchsflächen, um die Auswirkungen auf das Pflanzenwachstum und chemische sowie mikrobiologische Veränderungen des Bodens betrachten zu können.

KLA:R-Klärschlamm und Abwasser: Ressourcen nutzen
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
Mai 2015

Projektmitarbeiter:
FH-Prof. Mag. Marco Rupprich, Ph.D.
ProjektleiterIn, von Mai 2015 bis Oktober 2016


Mag. Alexander Dumfort
ProjektmitarbeiterIn, von Mai 2015 bis Oktober 2016


Projektinhalt:
Mit dem Projekt KLA:R des Vereins klasse!forschung werden komplexe Zusammenhänge in der Abwasserreinigung gemeinsam mit ExpertInnen aus Wissenschaft und Wirtschaft so aufbereitet, dass diese für Kinder und Jugendliche von 8-18 Jahren der Region Innsbruck west bis Telfs faszinierend vermittelt werden können. Schulische und außerschulische Aktivitäten mit besonderem Augenmerk auf junge Mädchen und SchülerInnen mit Migrationshintergrund sollen Begeisterung für moderne Technologien und Anwendungen der Abwasserreinigung, unter Einbeziehung des unternehmerischen Kontexts, fördern und Bewusstsein für den schonenden Umgang mit unseren Ressourcen schaffen.


BioAdd - Additiveinsatz zur qualitätserhaltenden Lagerung von Holzhackgut
Projektstatus:
Laufend

Projektstart:
August 2017

Projektmitarbeiter:
Silvia Kostner
ProjektmitarbeiterIn, von August 2017 bis Dezember 2017


Sabrina Dumfort, BSc MSc
ProjektleiterIn, von August 2017 bis Dezember 2020


Philip Eienbach
ProjektmitarbeiterIn, von April 2019 bis August 2019


Stefan Eder, BSc
ProjektmitarbeiterIn, von Juni 2019 bis Januar 2020


Prof. (FH) Dr. techn. Angela Hofmann
ProjektleiterIn, von August 2017 bis Dezember 2020


Projektinhalt:
Ziel gegenständlichen Projektes ist die Untersuchung der Einsetzbarkeit von alkalischen Additivstoffen während der Lagerung von Holzhackgut. Diese Maßnahme gewährleistet zum einen eine Reduktion des Substanzverlustes durch mikrobielle Abbauprozesse, zum anderen wird das Risiko einer Selbstentzündung des Haufwerks entkräftet. Überdies wird der Einfluss der Additive auf die anschließende Verbrennung und Vergasung des Brennstoffes untersucht. Neben labortechnischen Experimenten sowie Lagerversuchen wird die wirtschaftliche und technische Machbarkeit validiert und ein Konzept zur Brennstoffadditivierung während der Lagerung ausgearbeitet werden.


  • J.O. Back, R. Brandstätter, M. Spruck, M. Koch, S. Penner, M. Rupprich 1, Parameter Screening of PVDF/PVP Multi-Channel Capillary Membranes. Polymers, 2019, 11, 463, doi:10.3390/polym11030463
  • Meister, Michael; Rezavand, Massoud; Ebner, Christian; Pümpel, Thomas; Rauch, Wolfgang (2018): Mixing non-Newtonian flows in anaerobic digesters by impellers and pumped recirculation. In: Advances in Engineering Software 115C, pp. 194-203.
  • B. Hupfauf, T. Hämmerle, M.Lepuschitz, Plant growth tests and the issue of the analysis of PAHs with biochar from gasifier plants, Energy Procedia, 93, 9-13. doi: 10.1016/j.egypro.2016.07.142
  • Huber M.B., Huemer M., Hofmann A., Dumfort S.: Floating fixed-bed-gasification: from vision to reality; Energy Procedia 93, 120-124.

  • S. Dumfort; Respirometric tests as a new approach to determine storage losses of energy wood; 24th European Biomass Conference & Exhibition, Amsterdam, 7th of June 2016

  • B. Hupfauf; Quality of biochar production, 17th International Conference SLOBIOM 2017, Ljubljana, 30th of November 2017

  • J. Back, R. Brandstätter, M. Spruck, M. Koch, M. Rupprich. Fabrication of PVDF multi-channel capillary membranes and their application in water treatment. Presentation at ACHEMA 2018 - Membranes and Membrane Processes, 2018, Frankfurt, Germany.

  • M. Spruck, M. Koch, M. Rupprich. Preparation conditions of multi-channel capillary membranes for nanofiltration. 2nd International Conference on Desalination using Membrane Technology, 2015,Singapore

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