Smart Production & Organization

Wandelnde Anforderungen an Unternehmen sowie deren Produktionsanlagen, Prozesse und Organisationsstrukturen stellen immer größere Herausforderungen dar. Die Evaluierung neuer Produkte, Geschäftsmodelle und Produktionsprozesse sowie die Modernisierung von Bestandsanlagen ist die Grundlage zukünftiger Wettbewerbsfähigkeit. Zielgerichteter Einsatz moderner Technologien und Produktionssimulationen, die Aufbereitung und Analyse von Daten sowie die Optimierung von Wertschöpfungsprozessen führt zu einer ganzheitlichen Betrachtung der Produktion und Organisation.

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Benjamin Massow
Benjamin Massow, B.Sc., M.Sc. Hochschullektor +43 512 2070 - 3924

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Robotik & Produktionstechnologien

Zielgerichteter Einsatz von industrieller Robotik, Bildverarbeitung und Automatisierung ermöglicht intelligente, wandelbare und effiziente Produktionszellen und -anlagen. Mittels Simulationen können deren Aufbau und Komponenten bereits in der Planungsphase evaluiert und optimiert werden, um potentielle Fehlerquellen vor der Umsetzung entgegen zu wirken.

Die schnellen Weiterentwicklungen von Technologien, etwa kollaborativer Roboter-, autonomer Transport- oder auf Machine-Learning basierende Bildverarbeitungssysteme, ändern fortlaufend die technischen Möglichkeiten von Produktionsanlagen. Durch die Begleitung von Machbarkeitsstudien, Konzeptentwicklungen und Funktionsprototypenentwicklung können diese unternehmensspezifisch evaluiert sowie ggf. adaptiert und implementiert werden.

Produktionsplanung, -optimierung & -simulation

Methoden des Operations Research sowie simulationsbasierte Studien unterstützen die Systemanalyse und Entscheidungsfindung für Unternehmen. Eine integrierte Datenanalyse bildet dabei die Grundlage einer systematischen Untersuchung von Szenarien und Effekten. Durch die Evaluierung von Produktions- und Logistiksystemen können zudem Optimierungsmöglichkeiten erarbeitet werden.

Die Sammlung, Speicherung, Aufbereitung und Analyse von Produktionsdaten kann für eine Prozessverbesserung und Evaluierung sinnvoller Industrial Internet of Things (IIoT) Szenarien genutzt werden. Des Weiteren kann ein Monitoring der Prozessstabilität etabliert und Reaktionszeiten verkürzt werden.

Produktionsoptimierung im Kontext von Lean und Six Sigma Methoden zielen auf eine Erhöhung der Effizienz und Qualität sowie auf eine Reduzierung der Durchlaufzeit ab. Hierbei können sowohl analytische Methoden zur Prozessoptimierung eingesetzt als auch entsprechende Kompetenzen durch Mitarbeiterausbildung in das Unternehmen überführt werden.

 

Technische Innovationen & organisationale Transformation

Ganzheitliche Analyse- und Lösungsansätze betrachten die Potenziale neuer Geschäftsmodelle sowie zugehöriger Wertschöpfungsprozesse und (Produktions-) Technologien und definieren eine – ggf. in agile Sprints aufgeteilte – Roadmap zur zielgerichteten Erschließung und Umsetzung.

Eine nachhaltige Transformation ist nur dann möglich, wenn auch der einzelne Mitarbeiter und die gesamte Organisation diesen Wandel mittragen. Mit Hilfe von Methoden der qualitativen Forschung werden unternehmensspezifische Herausforderungen detailliert untersucht, entsprechende Erfolgsfaktoren erarbeitet und gewonnene Erkenntnisse in Umsetzungsempfehlungen überführt.

An der Schnittstelle Mensch-Maschine werden z.B. (Produktions-) Assistenzsysteme sowie unterschiedliche Interaktionsstrategien und deren Auswirkungen auf Prozesse untersucht. Hierzu gehören insbesondere die Akzeptanz, Verwendbarkeit (i.e. Usability) und Ergonomie von Technologie, aber auch der optimale Transfer – in Form maßgeschneiderter Fortbildungskonzepte – von nötigen Kompetenzen.

Automatisierungs- & Softwaresysteme in der Produktion

Die moderne Produktion ist auf entsprechende Softwaresysteme angewiesen. Unternehmensindividuell bedarf es einer Analyse, um nötige Schritte sinnvoll und effektiv setzen zu können. Durch die Entwicklung eines ganzheitlichen Ansatzes sowie eines entsprechenden Software- und Systemdesigns können kurz-, mittel- und langfristige Ausbaustufen definiert werden. Dies beinhaltet die Konzeptionierung und Entwicklung neuer Methoden und maßgeschneiderter Algorithmen sowie individueller Softwaremodule – etwa zur Maschinen- und Betriebsdatenerfassung, zur Integration autonomer Transportsysteme oder zur Nutzung von Machine-Learning Algorithmen. Durch zielgerichtete Modernisierung von Bestandanlagen können auch diese in übergeordnete Systeme oder das Industrial Internet of Things (IIOT) integriert werden.

Forschungsfelder im Überblick

Forschungsfelder im Überblick

PEOPLE & LEADERSHIP EXCELLENCE
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
Februar 2015

Projektmitarbeiter:
Mag. (FH) Mario Moser, MSc
Assistenz der Projektleitung, von Februar 2015 bis Dezember 2015


FH-Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hillmer, MSc
ProjektleiterIn, von Februar 2015 bis Dezember 2015


Projektinhalt:
Diese wissenschaftliche Studie dient zur Bestandsaufnahme und Analyse vorhandener People and Leadership Strukturen bei einem multinationalen Unternehmen mit dem Fokus zur Hebung von Optimierungspotenzialen hinsichtlich Aufbau einer stärkeren Change- und Mental-Diversity Kultur. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse - kritischer Erfolgsfaktoren zum Umgang mit Veränderungsprozessen - bestehender Kommunikationskulturen - aktueller Fit- bzw. Misfiterfahrungen und deren Auswirkungen auf Performance und Motivation - wahrgenommener Erwartungen und Entwicklungsperspektiven - erlebter Differenzen zwischen Ist -Angeboten und Soll-Konzeptionen sowie der Entwicklung von - teambasierten Maßnahmen zur Steigerung der Bindungskraft - Personal- / Führungskräfte-Entwicklungsprogrammen im Sinne von Passungsdialogen - Prozessen zur Etablierung einer Feedbackkultur - einem gemeinsamen Zielverständnis der Belegschaft

Operational Excellence in der Prozessindustrie
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
Januar 2015

Projektmitarbeiter:
FH-Prof. Dr.-Ing. Gerhard Hillmer, MSc
ProjektleiterIn, von Januar 2015 bis Dezember 2015


Mag. (FH) Mario Moser, MSc
Assistenz der Projektleitung, von Januar 2015 bis Dezember 2015


Projektinhalt:
Diese wissenschaftliche Studie dient zur Bestandsaufnahme und Analyse bereits existierender Operational Excellence Ansätze von Produktionssystemen in der Prozessindustrie. Die Analyse erfolgt mit Hilfe mehrerer ausgewählter Unternehmen der Prozessindustrie. Dadurch sollen kritische Erfolgsfaktoren von Operational Excellence identifiziert werden. Der Fokus liegt dabei auf der Analyse der derzeit bestehenden Umsetzungshindernissen von Operational Excellence Ansätzen sowie der Entwicklung von Potenzialen für ein integratives, ganzheitliches Produktionssystem. Die Datenerhebung erfolgt in qualitativer Art.

Entwicklung eines Computerschanksystems
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
November 2014

Projektmitarbeiter:
Benjamin Massow, B.Sc., M.Sc.
ProjektleiterIn, von November 2014 bis Dezember 2016


Thomas Hausberger, BSc, MSc
ProjektmitarbeiterIn, von Januar 2016 bis August 2016


DI Dr. Andreas Mehrle
ProjektmitarbeiterIn, von November 2014 bis August 2016


Michael Gerbl, BSc, MSc
ProjektmitarbeiterIn, von September 2015 bis August 2016


Florian Fiegl, BSc MSc
StudentIn, von April 2015 bis Dezember 2015


Projektinhalt:
Ziel dieses gemeinsam mit der Privatquelle Gruber und SFS-Fluidsysteme durchgeführten Tiroler Innovationsförderungsprojektes ist die Entwicklung eines optimierten Zapfhahnes für Post Mix (Soda und Sirup) als auch für Bier. "Optimiert" schlägt sich hier in erster Linie im Geschmack der gezapften Getränke nieder: die bisher bei Zapfhähnen übliche sehr hohe CO2 Entbindung - und damit einhergehender starker Qualitäts- und Geschmackverlust - wird reduziert. Um die Entbindung beim Ausschenken zu minimieren, ist eine schonende Druckentlastung in einem automatisch verstellbaren Kompensator nötig. Hierzu wird mehrmals eine Optimierungsschleife aus (i) konstruktiver Änderung, (ii) zeitsparender Fertigung im Additive Manufacturing (AM) Verfahren, (iii) messtechnischer Evaluierung an einem Versuchsstand und (iv) Ableitung von konstruktiven Verbesserungen durchlaufen. Parallel wird die Einbringung der Getränkesirupe entwickelt, in die Simulation mit eingebunden sowie ein entsprechender Regelkreis entwickelt und auf einem Embedded System implementiert. Um die Ergebnisse dieses Forschungsprojektes zeitnah industriell umsetzbar zu machen, wird die fertigungsgerechte Gestaltung der Konstruktion in den letzten Optimierungszyklen mit berücksichtigt.

Solardesign auf Knopfdruck
Projektstatus:
Laufend

Projektstart:
August 2016

Projektmitarbeiter:
FH-Prof. Dr.-Ing. Sebastian Repetzki
ProjektleiterIn, seit August 2016


Matthias Decker, MSc
ProjektmitarbeiterIn, seit August 2016


Projektinhalt:
Der Gebäudesektor ist für mehr als 40% des Energieverbrauchs verantwortlich und somit einer der Hauptverursacher von CO2-Emissionen in Europa. Vertikale Fassadenflächen eignen sich zur Gewinnung von Solarstrom und Solarwärme, denn die steile Anbringung der Module bietet selbst im Winterhalbjahr einen hohen Wirkungsgrad und bewahrt im Hochsommer vor Überhitzung. Ziel ist die Entwicklung eines Solarkollektors mit einheitlicher, großflächiger Optik, unabhängig vom Rastermaß, um die ästhetischen Anforderungen von Architekten zu erfüllen. In Verbindung mit flexiblen Produktionsanlagen und einer automatisierten 3D-Planung ist die Realisierung ökologisch und ökonomisch sinnvoller Solarfassaden nur noch einen Knopfdruck weit entfernt.


  • Hillmer G. (2016). Process-Excellence in der Prozessindustrie, Prozessmanagement Summit, 23-24 Nov. Wien, Austria
  • Hillmer, G. (2016). Key Skills Development - Practical means to increase emotional intelligence in engineering education, International Conference on Emotional Intelligence in Organizations - "Development & Application of EI" 24 - 25 November 2016, Salzburg, Austria
  • Hillmer, G. (2016). PRiME based Responsible (self-)Management certificate, Responsible Management Education (RME) Research conference, 9-10 Nov 2016, Krems, Austria
  • Hillmer, G. (2016). Enhancing Engineering Education by including “responsibility” aspects in Curriculum Design, sefi Annual Conference 2016, 12-15 Sep 2016, Tampere University of Technology, Finland
  • Moser, M. (2014). OPEX 4.0 2014 – Prozessorientierte Excellence in serviceorientierten Unternehmen (Prozessmanagement Summit 2014), November, 24., Wien, Österreich.

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