Food Science & Biotechnology

Innovationen aus den Bereichen Lebensmitteltechnologie, Biotechnologie, Functional & Convenience Foods sowie Bioengineering, werden die Zukunftsfähigkeit entscheidend bestimmen. Die wachsende Nachfrage in diesem Gebiet bietet die Chance, Forschungsaktivitäten gezielt auszubauen. Zentrales Thema ist dabei die Lösung aktueller Fragen, die sich entlang der Wertschöpfungskette von der Erzeugung von pflanzlichen Rohstoffen und Algen, über die technologische Verwertung bis zur Produktcharakterisierung stellen. Dabei kommen neuartige Ansätze aus Ingenieur- und Naturwissenschaften zum Einsatz.

 

Agrarische Rohstoffe & Algenbiotechnologie

Das gesellschaftliche Bewusstsein für landwirtschaftliche Produktionsmethoden nimmt zu. Dabei stehen Ansätze im Fokus, die traditionellen Landwirtschaft und die sich wandelnde Konsumentenansprüche vereinen. Auch finden Mikroalgen zunehmendes Interesse als Produzenten von Proteinen und Fettsäuren. Zusammen mit ihren vielfältigen Sekundärmetaboliten bieten sie großes Potential für Anwendungen im Life Science Bereich.

Molekulare Biotechnologie & Bioengineering

Für die Nutzung von biotechnologischen Prozessen ist sowohl die molekulare Erfassung der einzelnen Reaktionen, deren endogene Optimierung, die Kultivierung als auch die Beeinflussung durch exogene Faktoren, wie z.B. Licht von Bedeutung. In diesem Forschungsbereich werden molekularbiologische Methoden in Verbindung mit neuartigen Technologien kombiniert, um biologische Prozesse besser zu verstehen und zu optimieren.

Lebensmittelherstellung & Produktanalytik

Bei der Lebensmittelproduktion werden Potenziale und Herausforderungen von neuen Produktionstechnologien, wie z.B. des 3D-Lebensmitteldruckes betrachtet. Die Beschreibung des Lebensmittels hinsichtlich seiner Funktionen ist ein wertvolles Werkzeug in der Produktentwicklung, sowie der Qualitätskontrolle. Der Fokus liegt bei den Forschungsaktivitäten in der Charakterisierung von Textur, Rheologie sowie Inhaltsstoffen.

Kontakt
Katrin Bach
FH-Prof. Dr. Katrin Bach Leiterin Department & Studiengang

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Das QUALIMEAT wird im Rahmen des INTERREG-Programm Österreich - Bayern 2014-2020 gefördert.

Das QUALIMEAT wird im Rahmen des INTERREG-Programm Österreich - Bayern 2014-2020 gefördert.

(co)Operation SKD
Laufzeit:
2014 - 2018

ProjektleiterIn:
Sebastian Perkams, BSc MSc

ProjektmitarbeiterInnen:
Dipl.-Ing. Michael G. Schnitzlein, PhD

Dr. Alexander Trockenbacher

FH-Prof. Mag. Marco Rupprich, Ph.D.

FH-Prof. Dr. Christoph Griesbeck

Prof. (FH) Dr. techn. Angela Hofmann

Dipl.-Ing. (FH) Benjamin Hupfauf

Bettina Rainer, BSc MSc

Heidrun Füssl-Le, BSc, MSc

Projektbeschreibung:
Ziel des Projektes ist die Etablierung eines ökonomischen Gesamtprozesses zur Produktion von werthaltigen Produkten aus phototrophen Mikroorganismen (Algen, Mikroalgen) und die anschließende energetische Verwertung der Biomasse. Dafür werden bestehende F&E-Strukturen im Bereich der Studiengänge Biotechnologie und Umwelt-, Verfahrens- und Energietechnik (MCI) bzw. Bio-und Umwelt- Verfahrens- und Material und Kunststofftechnik (FH OÖ) aufgebaut, weiterentwickelt und verknüpft, sowie die analytische Expertise des Austrian Drug Screening Institutes (ADSI) in das Konsortium eingebracht werden. Die Entwicklung der einzelnen Prozessschritte und der Kompetenzaufbau für die Betrachtung des Gesamtprozesses stehen im Vordergrund, um für potentielle Firmenpartner aus den Bereichen der Pharma-, Kosmetik- und Lebensmittelindustrie zielgerichtete Dienstleistungen anbieten zu können.

Optimierung heterologer Proteinexpression in in der Grünalge C. reinhardtii
Laufzeit:
2014 - 2016

ProjektleiterIn:
FH-Prof. Dr. Christoph Griesbeck
Dr. Alexander Trockenbacher

ProjektmitarbeiterInnen:
Mag. Claudia Ralser, Bakk. biol.

Anna Kirchmayr, BSc, MSc

Dipl.-Ing. Dr. Sonja Hirschl-Neuhauser

Projektbeschreibung:
Das Ziel des Projektes ist die rekombinante Erzeugung von therapeutischen oder biotechnologisch relevanten Proteinen im eukaryontischen Expressionssystem Chlamydomonas reinhardtii sowie die Optimierung der heterologen Expressionsrate . Dazu wird die Expressionsstärke von semirational konstruierten neuartigen Promotoren über luminometrische Reporterproteinmessungen quantifiziert Die Expression wird in verschiedenen Kompartimenten, nämlich im Chloroplasten bzw. im Cytoplasma oder der Cytoplasmamembran getestet.

Identifizierung von neuen und/oder regionalen Brotbestandteilen
Laufzeit:
2018 - 2020

ProjektleiterIn:
Mathias Mölk

ProjektmitarbeiterInnen:
FH-Prof. Dr. Katrin Bach

DI Elisabeth Jehle

Rudolf Kornek

Dipl.-Ing. Björn Rasmus

Mag. Christoph Furtschegger, B.A.

Dr. med. Roland Fuschelberger

Kathrin Gruber, BSc, MSc

Projektbeschreibung:
Der Innovationsgrad dieses Projektes liegt vor allem in der Erfassung der sich verändernden Eigenschaften der Endprodukte, bei Einsatz von für die Bäckerei Therese Mölk neuen Rohstoffen und der Optimierung der Fermentationsdauer (Langzeitführung). Dabei liegt die Herausforderung dieses Projektes darin, biologisches und bestenfalls regionales Getreide, mit Hilfe von verschiedenen technologischen Verfahren (z.B. Vorteige, Langzeitteigführung, Starterkulturen) zu Brot zu verarbeiten und dadurch einen nachgewiesenen ernährungsphysiologischen Vorteil gegenüber herkömmlichen Backwaren zu erreichen. Ziel ist die Identifizierung eines Vorbereitungs- und Verarbeitungsprozesses mit den dazugehörigen Rohstoffen und ausgewählten Starterkulturen. Diese Rohstoffe sollen ihre Inhaltsstoffe wie z.B. Mineralstoffe und Spurenelemente für den menschlichen Körper besser verwertbarer machen. Dabei spielt die Reduzierung von FODMAPs (fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide sowie Polyole) und der Phytinsäure eine wichtige Rolle. Es sollen Produkte entstehen die für Menschen bekömmlicher und verträglicher sind.

Erstellung einer Stoff- und Methodensammlung zur Beschreibung der molekularen Ursachen der Aromabildung in Senf
Laufzeit:
2017

ProjektleiterIn:
FH-Prof. Dr. Katrin Bach

ProjektmitarbeiterInnen:
Carolin Cartano, BSc, MSc

Kathrin Freisl, BSc, MSc

Claudia Nebrenska, BSc, MSc

Sandra Dalvai, BSc, MSc

Vera Schubert, B.Sc.

Projektbeschreibung:
Ziel des Projekts ist die Erstellung eines Kompetenzhandbuches bestehend aus einem theoretischen und praktischen Teil mit anwendungsnahen Einschätzungen der Bedeutung der ermittelten Informationen aus vorhandenen Literatur- (AP1) sowie u.U. Experimentaldaten (AP2). Mit diesem Kompetenzhandbuch können Steuerungsmöglichkeiten bzw. Messgrößen innerhalb der Prozessschritte der Senfproduktion für die Firma Develey geschaffen werden, die zur Vermeidung von negativen Effekten beitragen können.

MHD-Optimierungen von Konditorprodukten
Laufzeit:
2016 - 2017

ProjektleiterIn:
FH-Prof. Dr. Katrin Bach

ProjektmitarbeiterInnen:
Andreas Weiss, BSc, MSc

Projektbeschreibung:
Zu den Projektaufgaben zählen: MHD-Verlängerung - Methodenanpassung/-optimierung Mikrobiologie - Charakterisierung der vorhandenen Keimfauna - pH-Wert bzw. aw-Wert als MHD-Indikator Rezepturoptimierung - Beeinflussung des Wasserbindungsvermögens und der Konservierung

Schärfebildung in Senf
Laufzeit:
2018

ProjektleiterIn:
FH-Prof. Dr. Katrin Bach

Projektbeschreibung:
Die Analyse der Aromabildung von Senf ist ein sehr verzweigtes Anliegen (beginnend beim Boden-, Saaten-, Herstellungs- sowie Lagerungseinflusses) dessen Absicht ist, ein Verständnis der molekularen und biochemischen Zusammenhänge bei der Senfherstellung zu erzeugen. Weiterhin wird anhand der Recherche immer versucht, qualitätssicherende Maßnahmen aufzuzeigen, die zur Sicherung des kurz-, mittel- und langfristigen ökonomischen Erfolges beitragen sollen. Das Auftreten von Gasbildung und Fehlaromenbildung im Endprodukt Tafelsenf beobachtet worden, was z.B. mit einer veränderten Gasbildung, Myrosinaseaktivität bzw. p-Kresol-Konzentration eingeht. Ziel des Folgeprojektes soll sein, die Vertiefung dieser Analysen, insbesondere die Schärfebildung genauer zu beschreiben als auch allfällige Bedingungen (Bodenbeschaffenheit, Einfluß Produktion sowie Lagerung etc.) zu konkretisieren.

Charakterisierung von Produkten
Laufzeit:
2016

ProjektleiterIn:
FH-Prof. Dr. Katrin Bach

Projektbeschreibung:
Projektziele sind: die Erarbeitung von Verwendungsempfehlungen, Synergien für Rezepturbestandteilen in Abhängigkeit vom Produkttyp; Ursachenfindung von schwankenden Produkteigenschaften.

Entwicklung eines Ganzeiproduktes
Laufzeit:
2017

ProjektleiterIn:
FH-Prof. Dr. Katrin Bach

ProjektmitarbeiterInnen:
Lisa Gabath, BSc MSc

Projektbeschreibung:
Vorgabe ist zum einen die Beurteilung vorhandener Daten/Muster bei der Entwicklung eines Eierlikörs aus Ganzei sowie dessen Optimierung und markfähige Entwicklung. Der Projektplan umfasst drei Schritte: Rezepturanpassung, Mikrobiologische Prüfung sowie Stabilitäts- & Lagerungstest der erzielten Produkte bei RT und forcierten Bedingungen (Temperaturerhöhung und Lichteinstrahlung).

Unterstützung der Implementierung des Innovationsmanagements
Laufzeit:
2014

ProjektleiterIn:
FH-Prof. Dr. Katrin Bach

ProjektmitarbeiterInnen:
Mag. (FH) Mario Moser, MSc

Projektbeschreibung:
Die Landwirtschaftskammer führte die Stelle eines Innovationsberaters ein. Nach seinem Eintritt in die Organisation und in allen wesentlichen Teilbereichen eingeschult wurde, ist dieser nun für den Aufbau entsprechender Prozesse und Strukturen verantwortlich. Hierzu ist es notwendig, ein Handbuch, angelehnt an bereits vorhandene Beschreibungen auf Basis der ISO 9001, für die Aufgaben, Prozesse und Kompetenzen des künftigen Innovationsmanagements bei der Landwirtschaftskammer zu erstellen.

Qualifizierungsseminar Brauchtech
Laufzeit:
2017

ProjektmitarbeiterInnen:
Nataly Knöpfle, MSc

FH-Prof. Dr. Katrin Bach

DDI Dr. Manuel Kraler, Bakk.techn.

Theresa Mitterer-Leitner, MA

Projektbeschreibung:
Das MCI bietet der Universität für Bodenkultur Wien die Organisation und Durchführung der Arbeitspakete Mikrobiologie & Analytik und Produktentwicklung im Rahmen des FFG Qualifizierungsseminars BrauTech an.

InterReg "QualiMeat: Qualitätssicherung und Optimierung in der Verpackung von Fleisch"
Laufzeit:
2016 - 2019

ProjektleiterIn:
FH-Prof. Dr. Katrin Bach

ProjektmitarbeiterInnen:
Univ.-Prof. Dr. Mag. Christian Huck

Anel Beganovic, BSc

Dr. Barbara Frick

Prof. Dr. Markus Prem

Matthias Schwarz, MSc

Dipl.-Ing. Matthias Maisel

Dipl.-Ing. Lothar Zapf

Reinhard Ellmerer

Gerhard Margreiter

Aeneas Noordanus

Lisa-Marie Wetscher

Christiane Gurschler, BSc

Josef Linser, BSc, MSc

Projektbeschreibung:
Die Verpackung von Fleisch erfüllt zentrale Aufgaben für Logistik und Lagerung, steht aber auch in Interaktion mit der Qualität des Füllgutes. Im Rahmen des Interreg-Projekts QualiMeat soll nun die Wechselwirkung von verwendeten Folien auf das verpackte Fleisch sowie die Anwendung optimierter Folien im Verpackungsprozess genauer untersucht werden. Das Projekt wird im Rahmen des "INTERREG (= Europäische Territoriale Zusammenarbeit; ETZ)-Programm Österreich - Bayern 2014-2020" in der Prioritätsachse 1 zu 75% (AB116) gefördert. Weitere Informationen siehe auch: http://www.qualimeat.eu/.

Etablierung der Herstellung von Aerogelen aus nachwachsenden Rohstoffen für die Anwendung im Lebensmittelbereich
Laufzeit:
2015 - 2016

ProjektleiterIn:
Dipl.-Ing. Karin Brunner

ProjektmitarbeiterInnen:
FH-Prof. Dr. Katrin Bach

Projektbeschreibung:
Polysaccharide, als nicht toxische, biologisch abbaubare und erneuerbare Rohstoffe bieten eine optimale Quelle zur Erzeugung von hochporösen Aerogelen für den Einsatz im Lebensmittelbereich. Trotz der vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten von Aerogelen auf Basis nachwachsender Rohstoffe, z.B. als Flüssigkeits- Absorber in aktiven Verpackungen, als Träger bioaktiver Substanzen oder zum Schutz von Enzymen mittels Verkapselung, existieren bis dato keine markttauglichen Anwendungen. Im Mittelpunkt der angestrebten Arbeit steht die Implementierung überkritischer Trocknung zur Herstellung von Aerogelen aus Polysaccharid Präkursoren, welche im Lebensmittelbereich eingesetzt werden sollen. Mittels einer standartisierten Methode im überkritischen Trockner werden Aerogele aus Stärke hergestellt. Zudem wird der mögliche Einsatz als Flüssigkeitsabsorber im Lebensmittelbereich analysiert. Die erwarteten Ergebnisse sind für Hersteller von Lebensmittelsystemen, die auf der Suche nach einer umweltfreundlichen Alternative für die Stabilisierung der Feuchtigkeit in verpackten Lebensmitteln sind, von Bedeutung. Ferner kann die Technologie neue Absatzmärkte für die Zulieferindustrie schaffen. Des Weiteren sind die Resultate für die Weiterentwicklung der Technologie der überkritischen CO2 Trocknung für den Einsatz im Lebensmittelbereich von Relevanz.

Beta-Carotin in Heufuttermitteln
Laufzeit:
2018 - 2019

ProjektleiterIn:
Nataly Knöpfle, MSc

ProjektmitarbeiterInnen:
Thomas Haselwanter, BSc, MSc

Projektbeschreibung:
Ziel des Projektes ist es, den oxidativen Abbau von β-Carotin in Heufuttermitteln zu hemmen. Dies soll über alternative Methoden im Trocknungsprozess oder über adaptierte Methoden der Bioraffinerie gelingen. Mehrwert der Arbeit stellt die Reduktion der Zufütterung von β-Carotin, speziell in den Wintermonaten bei Heumilch produzierendem Milchvieh, dar. Am Ende des Projektes soll eine rein verfahrenstechnisch und schonende Methode stehen, um das natürlich im Pflanzenmaterial vorkommende β-Carotin zu konservieren.

Biologisch behandelte Abwässer aus Holzvergasung
Laufzeit:
2012

ProjektmitarbeiterInnen:
Bilge Kilic, BSc MSc

Projektbeschreibung:
Das Produktgas aus der Holzvergasung muss für eine weitere Nutzung von Stör- und Schadstoffen in einem Gaswäscher gereinigt werden. Das entstehende phenolhaltige Abwasser stellt eines der wirtschaftlichen Probleme von Holzvergaseranlagen dar, da dieses aufgrund der hohen Phenolkonzentrationen nur in seltenen Fällen in konventionellen Abwasserreinigungsanlagen behandelt werden kann. Durch einen gezielten Einsatz von Mikroorganismen kann das industrielle Abwasser dekontaminiert und ein Wertstoff fermentativ gewonnen werden.

Charakterisierung eines Tiroler Apfelsaftes
Laufzeit:
2014 - 2015

ProjektleiterIn:
FH-Prof. Dr. Katrin Bach

ProjektmitarbeiterInnen:
Lisa Gabath, BSc MSc

Projektbeschreibung:
Charakterisierung des Apfelsaftes auf gesundheitlich attraktive Bestandteile und Optimierung der eingesetzten Ressourcen für die Weiterentwicklung der Rezeptur.

FoodLink: Pflanzliche Proteine bzw. Fasern als künftige Rohstoffe für Lebensmittelprodukte
Laufzeit:
2014 - 2016

ProjektleiterIn:
FH-Prof. Dr. Katrin Bach

ProjektmitarbeiterInnen:
Bilge Kilic, BSc MSc

Nataly Knöpfle, MSc

Lisa Gabath, BSc MSc

Projektbeschreibung:
Das Projekt beschäftigt sich mit der Analyse von pflanzlichen Rohstoffen in der Tiroler Lebensmittelwirtschaft, wobei pflanzliche Proteine bzw. Fasern als künftige Rohstoffe für Lebensmittel getestet werden sollen.

Qualifizierungsseminar-Veredelte Milch aus Tirol und Vorarlberg-MilchTIVO
Laufzeit:
2017

ProjektmitarbeiterInnen:
FH-Prof. Dr. Katrin Bach

FH-Prof. PD MMag. Dr. habil. Anita Zehrer

DDI Dr. Manuel Kraler, Bakk.techn.

Theresa Mitterer-Leitner, MA

Projektbeschreibung:
Die MitarbeiterInnen von neun Sennereien (allesamt Kleinunternehmen) und der Beratungsagentur ARGE Heumilch Tirol aus Tirol und Vorarlberg erhalten eine umfassende Weiterbildung in den Bereichen Produktentwicklung, Betriebswirtschaft in der Lebensmitteltechnologie, Transferanalyse von Milchprodukten mit Infrarottechnologie und Trenntechnologie, sowie Lebensmittelsensorik mit dem Spezialthema "fehlerhafte Käsesorten". Das auf die Bedürfnisse und Wünsche der Betriebe exakt zugeschnittene Ausbildungsprogramm soll die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen stärken, und eine erhöhte Produktsicherheit bewirken. Die Fehlerhäufigkeit und damit Produktausfälle sollen verringert werden um die sehr hohe Produktqualität der verschiedenen Käsesorten zu gewährleisten. Durch das Wissen über die Möglichkeiten von neuen Produktentwicklungen sollen die Standorte gesichert und der Export gesteigert werden.

Qualifizierungsseminar BrauTech 2.0
Laufzeit:
2018 - 2019

ProjektleiterIn:
FH-Prof. Dr. Katrin Bach

ProjektmitarbeiterInnen:
Janosch Untersteiner, BA, MA

Nataly Knöpfle, MSc

DDI Dr. Manuel Kraler, Bakk.techn.

Projektbeschreibung:
Das Qualifizierungsseminar BrauTech 2 ist das Folgeprojekt zu BrauTech und richtet sich ebenfalls an eine Gruppe österreichischer CraftBeer Produzenten. Zentrales Kernthema dieses Projektes ist die Gärtechnologie, welche aufgrund des thematischen Umfanges im ersten Projekt nicht ausreichend behandelt werden konnte. Unter diesen Bereich fallen viele Punkte, wie beispielsweise das korrekte Hefemanagement, die Auswahl der richtigen Hefestämme und deren Auswirkungen auf das Endprodukt, Ablauf der Gärung und dazugehörende Fehlprozesse, sowie der nachfolgende Komplex der Haltbarmachung der Produkte. Der bereits im ersten Projekt begonnene Bereich der Produktentwicklung, sowie gewonnene Einblicke in das Mälzen, den technischen Teil des Brauprozesses und über die eingesetzten Rohstoffe, werden im Rahmen des gegenständlichen Projektes über die vielfältigen Möglichkeiten der unterschiedlichen Hefen ergänzt. Besonders im Brauprozess werden der Hefe eine Vielzahl an wichtigen Eigenschaften, wie dem Entstehen zahlreicher für die Biersorten charakteristischer Aromastoffe zugeschrieben, die die breite Produktvielfalt noch ergänzen.

Verbesserung der Rahmenbedingungen für Innovationen im Alpenraum
Laufzeit:
2018 - 2021

ProjektleiterIn:
FH-Prof. Dr. Katrin Bach

ProjektmitarbeiterInnen:
FH-Prof. Dr. Oliver Som

Rosa Wagner, BSc, MSc

Sandra Dalvai, BSc, MSc

Lucas Huter, BA MSc MA

Juliana Pattermann, BA MA

FH-Prof. Dipl.-Kfm. Bernd Kirschner

FH-Prof. Dr. rer. pol. Antje Bierwisch

Projektbeschreibung:
Die Bioökonomie hat ein enormes Potenzial für grünes Wachstum und berufliche Entwicklung und gilt somit als eine Schlüsseldisziplin des 21. Jahrhunderts. Die Bioökonomiestrategie der EU befasst sich mit der Erzeugung erneuerbarer biologischer Ressourcen und ihrer Umwandlung in lebenswichtige Produkte. Der Ausbau der Bioökonomie, insbesondere in ländlichen Gebieten, bietet ein großes Entwicklungspotenzial. In den Alpenregionen kann dieses Potenzial jedoch nur genutzt werden, wenn Akteure und Kommunen eng zusammenarbeiten und gemeinsame Ziele verfolgen. Das übergeordnete Ziel von AlpBioEco ist es, die Nachhaltigkeit der lokalen Wirtschaft im Alpenraum durch die Aufwertung innovativer bioökonomischer Potenziale entlang biobasierter Nahrungs- und Pflanzenextrakt-Wertschöpfungsketten (VCs) zu fördern. Es trägt zu den Rahmenbedingungen für Innovationen bei, die zu öko-innovativen Geschäftsideen und -konzepten für KMU führen. Bei der Umsetzung und Förderung von Öko-Innovationen in der Praxis werden exemplarisch 3 VCs analysiert, wobei ein sektorübergreifender Mehrebenen-Stakeholder-Ansatz angewendet wird. KMU, Cluster und Initiativen, Verwaltung und Politik sowie Wissenschaft arbeiten zusammen. Eine Kommunikationsstrategie auf Basis des Vierfachhelix-Ansatzes stärkt das Bewusstsein für Bioökonomie in alpinen Regionen. Im Rahmen eines Validierungsberichts wird der Ansatz der Ökoinnovation entlang der biobasierten Lebensmittelproduktion in den Alpenregionen vorgestellt. Damit erhöht AlpBioEco die Kapazitäten von KMU zur gemeinsamen Entwicklung von biobasierten Produkten. Durch Konzepte von "Open Innovation" wird die transnationale Kooperation für Öko-Innovationen in der biobasierten Wirtschaft intensiviert. In der Summe trägt AlpBioEco zu einer besseren Kohäsion und integrierten territorialen Entwicklung bei, da ländliche Regionen in neue biobasierte VCs eingebunden werden. Dadurch werden hochwertige Arbeitsplätze in der Landwirtschaft geschaffen. Auf makroregionaler Ebene trägt AlpBioEco zu einer geringeren Ungleichheit des Alpenraumes bei. Dieses Projekt wird vom europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen des Interreg Alpine Space mitfinanziert. Unterstützung der Europäischen Union beträgt 1.820.666 €. Weitere informationen auch unter: http://www.alpine-space.eu/projects/alpbioeco/en/home.



  • Trockenbacher, A., & Griesbeck, C. (2015). Novel Products from Microalgae. Going Public Special Biotechnologie 2015, 107-108.
  • Feiersinger, G.E., Trattnig, K., Leitner, P.D., et al. (2018). Olaparib is effective in combination with, and as maintenance therapy after, first-line endocrine therapy in prostate cancer cells. Molecular Oncology. doi: 10.1002/1878-0261.12185
  • Griesbeck C., Kirchmayr A., Sizova I. und Hegemann P. (2011) Transgene Expression and Gene Targeting in Chlamydomonas reinhardtii, Congress Proceedings of BIT´s 1st Annual World Congress of Marine Biotechnology
  • Kilic, B. and Bach, K. (2013). Biorefinery meets biofermentation to produce food additives, 2nd International Conference on Food and Environment, in Brebbia, C.A. and Popov, V. (Editors): “Food and Environment II” WITpress, S.25-36
  • S. Albertini, F. Laimer, L. Tiefenthaler, S. Flatscher, F. Zappa, M. Araujo, H. Schöbel, L. A. Huber, P. Scheier. Modulating Bioactivity with Gold Nanoparticles. Biophysical Journal Volume 118, Issue 3, Supplement 1, p625 (2020)

  • Griesbeck, C. (2014). Genetisch veränderte Algen als Produktionsorganismen. 7. Bundesalgenstammtisch der DECHEMA, Köthen
  • Griesbeck, C. & Trockenbacher A. (2015). Kompetenzaufbau hochwertige Produkte aus Algen. Biobased Future 4, 21.
  • Kilic, B. and Bach, K. (2014). The Biorefinery concept transfer to food waste- an sustainable story; Presentation, 28th EFFoST Conference and 7th International Conference on the Food Factory for the Future, Uppsala/Sweden
  • Bach, K., & Kilic, B. (2016): Bio fermentation in the Food Industry- Biorefinery; BioTech 2016 Conference- Singapore.
  • Kilic, B. and Bach, K. (2015): The Biorefinery concept transfer to food waste- an sustainable story?, Poster, 29th EFFoST Conference, Athens/Greece