Anpassung der Fördersätze dringend erforderlich!

Date 07.05.2020

COVID-Umstellung mit großem Einsatz bewältigt – nun braucht es Planungssicherheit und die Absicherung der Zukunft!

Der Wertverlust der Studienplatzförderung für Fachhochschulen beträgt mittlerweile 2.450 Euro bzw 25 %. Grafik: FHK
Der Wertverlust der Studienplatzförderung für Fachhochschulen beträgt mittlerweile 2.450 Euro bzw 25 %. Grafik: FHK

Im Rahmen einer am 7. Mai stattgefundenen Pressekonferenz mit Bundesminister Heinz Faßmann haben die österreichischen Universitäten und Fachhochschulen eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass trotz der massiven, COVID19-bedingten Herausforderungen die kurzfristige Umstellung auf Online & Distant Learning hervorragend geklappt hat. „Es ist unser höchster Anspruch, dass die Studierenden ihr Studium ohne Zeitverlust qualitätsvoll fortsetzen und erfolgreich zum Abschluss bringen können. Hier wurden in den letzten Wochen an den einzelnen Hochschulen Unglaubliches geleistet“, gibt MCI-Rektor Andreas Altmann in einer Presseaussendung bekannt und verbindet dies mit einem ausdrücklichen Dank an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die alle Anstrengungen gesetzt haben, um diese enorme Leistung zu ermöglichen.

In Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftsministerium sind nun Maßnahmen in Vorbereitung, um COVID19-bedingte finanzielle Ausfälle überbrücken zu helfen. „Wir schätzen dies außerordentlich, es hilft uns in der aktuellen Sondersituation. Auch anerkennen und schätzen wir die Bemühungen von Bundesminister Heinz Faßmann, den in der Vergangenheit eingetretenen realen Wertverlust bei den studienplatzbezogenen Fördersätzen des Bundes endlich auszugleichen und für die Zukunft einen jährlichen Inflationsausgleich vorzusehen“ ergänzt Rektor Altmann: Immerhin beträgt der reale Wertverlust seit Festsetzung der Fördersätze im Studienjahr 1993/94 unter Heranziehung des Verbraucherpreisindex mittlerweile 2.450 Euro oder 25% (!) und unter Berücksichtigung des Tariflohnindex sogar mehr als 35% (!).

MCI Rektor Andreas Altmann unterstützt daher mit Nachdruck die Forderung des Wissenschaftsministeriums, im Rahmen der Budgetplanung des Bundes ab 2021 wenigstens eine 10%ig Anpassung der Fördersätze vorzunehmen sowie eine hieran anschließende jährliche Wertsicherung zu verankern. „Andernfalls fehlen Planungssicherheit und finanzielle Stabilität, den Betrieb in geordneter Weise aufrecht zu halten, die Qualität zu gewährleisten und die Zukunft zu offensiv zu gestalten. Dies sind wir unseren Studierenden, Arbeitgebern und Forschungspartnern und nicht zuletzt unseren Trägern und Financiers schuldig“, schließt Rektor Altmann seinen dringenden Appell an die Bundesregierung.

 

 

 

 

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