In Anerkennung seiner herausragenden Leistungen in Forschung und Lehre sowie seines langjährigen Engagements insbesondere für die Weiterentwicklung des Departments Digital Business & Software Engineering hat das MCI die Professorenwürde an Matthias Janetschek verliehen. Im Rahmen eines feierlichen Festakts nahm er die Auszeichnung im Beisein von Kolleg:innen und Wegbegleiter:innen entgegen. In seiner anschließenden Antrittsvorlesung gewährte er spannende Einblicke in aktuelle Forschungsarbeiten zur Sicherheit von IoT-Geräten.
Matthias Janetschek begann seine akademische Laufbahn an der Universität Innsbruck und schloss dort sein Doktoratsstudium der Informatik mit dem Doctor of Philosophy (PhD) im Bereich High Performance Computing erfolgreich ab.
Seit 2018 engagiert er sich in der Lehre am MCI und war maßgeblich am inhaltlichen Aufbau und der strategischen Weiterentwicklung der Bachelor- und Masterstudiengänge Digital Business & Software Engineering beteiligt. In seiner Lehrtätigkeit vermittelt er Studierenden zukunftsrelevante Kompetenzen in Bereichen wie Datenbanken & Big Data, Programmiertechnik, Virtual Reality sowie Software Engineering. Im Jahr 2020 wurde ihm die Associate Professur verliehen.
Parallel dazu widmet sich Matthias Janetschek intensiv der anwendungsorientierten Forschung. Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen insbesondere in den Bereichen Embedded Systems, Internet of Things (IoT), Virtual Reality sowie IT-Sicherheit. Seit Juli 2023 ist er als Senior Researcher am Josef Ressel Zentrum für Sicherheitsanalyse von IoT-Geräten am MCI tätig.
In seiner Antrittsvorlesung mit dem Titel „Das Internet der (un)sicheren Dinge – Automatisierte Sicherheitsanalyse von IoT-Geräten“ gab er Einblicke in die wachsenden Sicherheitsherausforderungen des Internet der Dinge: Mit fast 20 Milliarden vernetzten Geräten weltweit und strukturellen Schwächen wie stark begrenzter Rechenzeit und langen Lebenszyklen stoßen klassische Sicherheitsmethoden an ihre Grenzen – zumal der EU Cyber Resilience Act ab Dezember 2027 verbindliche Sicherheitsprüfungen zur Pflicht macht.
Im Josef Ressel Zentrum wird versucht dieses Problem mit einer weitgehend automatisierten Testing-Pipeline zu begegnen: Ein semantisches Gerätemodell ermöglicht die automatische Auswahl relevanter Sicherheitstestfälle.
V.l.: MCI Rektor Andreas Altmann, Peter Mirski (CIO und Departmentleitung am MCI), Matthias Janetschek, Franz Pegger (Leitung MCI Hochschulkollegium) ©MCI/Aaron Heimerl
Matthias Janetschek bei seiner Antrittsvorlesung „Das Internet der (un)sicheren Dinge – Automatisierte Sicherheitsanalyse von IoT-Geräten“ ©MCI/Aaron Heimerl
Peter Mirski, CIO und Departmentleiter am MCI, hält die Laudatio. ©MCI/Aaron Heimerl
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