Mindestsicherung in Tirol: Perspektiven von Betroffenen

Date 30.06.2026

Forschungsergebnisse und Diskussion zum Mindestsicherungsvollzug in Tirol

Kürzlich lud das Department Soziale Arbeit gemeinsam mit dem Sozialpolitischen Arbeitskreis Tirol (SPAK) zur Veranstaltung „Mindestsicherungsvollzug in Tirol aus der Perspektive von Bezieher:innen“ ein, die am MCI stattfand.

Im Mittelpunkt standen die Forschungsergebnisse einer Gruppe Masterstudierender sowie deren Einordnung in die aktuelle sozialpolitische Debatte. Soraya Hock, Moritz Pfeifer und Stefan Wibmer – Studierende des Masterstudiums Soziale Arbeit, Sozialpolitik & -management – präsentierten zentrale Befunde zu Erfahrungen und Perspektiven von Bezieher:innen im Vollzug der Mindestsicherung in Tirol. Die Ergebnisse wurden im im Rahmen eines Praxisprojekts unter der Leitung von MCI Hochschulprofessorin Christina Lienhart und in Kooperation mit dem SPAK (Sozialpolitischer Arbeitskreis) – vertreten durch Miriam Tichy (DOWAS) und Lea Herman (lilawohnt) – erarbeitet.

Auf Basis dieser Ergebnisse stellten sie konkrete Handlungsempfehlungen vor, die Verwaltungsabläufe, Zugänglichkeit und Unterstützung für Betroffene verbessern sollen. Ergänzend dazu ordnete Miriam Tichy, Sozialarbeiterin im DOWAS, die gezeigten Resultate mit einem Kommentar zur aktuellen Novelle der Mindestsicherung ein und zeigte, welche Auswirkungen diese auf die Mindestsicherungs-Bezieher:innen haben wird. Am Ende bot eine offene Fragerunde Gelegenheit zu einem Austausch zwischen Teilnehmenden, Forschenden und Moderator:innen.

Die Veranstaltung unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen dem MCI und der Praxis: Wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse können so direkt in politische Diskussionen und institutionelle Entscheidungsprozesse einfließen. Gerade im Bereich der Mindestsicherung, einem zentralen Instrument sozialer Absicherung, sind evidenzbasierte Analysen und dialogorientierte Kooperationen entscheidend, um bedarfsgerechte, faire und wirksame Lösungen zu entwickeln. Angesichts aktueller Entwicklungen und Reformvorhaben ist dieser Austausch wichtiger denn je, um Betroffenen Perspektiven zu eröffnen und den sozialen Zusammenhalt in Tirol zu stärken.

<p>Eindrücke der Projektpräsentation am MCI Department Soziale Arbeit; v.l. Lea Herman, Miriam Tichy, Christina Lienhart, Soraya Hock, Moritz Pfeifer, Stefan Wibmer © MCI/Lea Thoms</p>

Eindrücke der Projektpräsentation am MCI Department Soziale Arbeit; v.l. Lea Herman, Miriam Tichy, Christina Lienhart, Soraya Hock, Moritz Pfeifer, Stefan Wibmer © MCI/Lea Thoms

<p>Eindrücke der Projektpräsentation am MCI Department Soziale Arbeit © MCI/Lea Thoms</p>

Eindrücke der Projektpräsentation am MCI Department Soziale Arbeit © MCI/Lea Thoms

<p>Eindrücke der Projektpräsentation am MCI Department Soziale Arbeit © MCI/Lea Thoms</p>

Eindrücke der Projektpräsentation am MCI Department Soziale Arbeit © MCI/Lea Thoms

<p>Eindrücke der Projektpräsentation am MCI Department Soziale Arbeit; v.l. Lea Herman, Miriam Tichy, Christina Lienhart, Soraya Hock, Moritz Pfeifer, Stefan Wibmer © MCI/Lea Thoms</p>
<p>Eindrücke der Projektpräsentation am MCI Department Soziale Arbeit © MCI/Lea Thoms</p>
<p>Eindrücke der Projektpräsentation am MCI Department Soziale Arbeit © MCI/Lea Thoms</p>
Gemeinsam für bessere Bildungs- und Berufsorientierung in Äthiopien
Gemeinsam für bessere Bildungs- und Berufsorientierung in Äthiopien
Department Soziale Arbeit startet mit internationalem Kick-off in die Umsetzungsphase des APPEAR-Projekts
Gelungener Studienstart für Jahrgang 2026
Gelungener Studienstart für Jahrgang 2026
Für 38 Studierende des Masterstudiengangs Soziale Arbeit, Sozialpolitik & -management beginnt am MCI ein neuer beruflicher und fachlicher Abschnitt
Soziale Arbeit praxisnah studieren
Soziale Arbeit praxisnah studieren
Praxisnah und vielfältig: Das Studium Soziale Arbeit am MCI schafft Raum für Erfahrungen über den Hörsaal hinaus