Die Partnerorganisationen des Erasmus+-Projekts NEEMA kamen kürzlich in Helsinki zur Sitzung des Steuerungsausschusses zusammen. Das Treffen stellte einen wichtigen Meilenstein im Projektverlauf dar: Im Mittelpunkt standen die Bewertung der bisherigen Ergebnisse sowie die Planung der nächsten Umsetzungsschritte bis zum Projektende im Januar 2027. Vertreter:innen der europäischen und afrikanischen Partnerinstitutionen nahmen sowohl vor Ort als auch virtuell an den Beratungen teil. Gemeinsam analysierten sie den Fortschritt aller Arbeitspakete, während die verantwortlichen Projektpartner über den Stand ihrer Aktivitäten, bereits erzielte Resultate und die anstehenden Maßnahmen berichteten.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf den kommenden Projektaktivitäten. Dazu zählt die Fertigstellung von vier Pilot-Schulungsprogrammen, die von der Hochschule Kehl entwickelt wurden und künftig in Burkina Faso, Mali, Niger und Senegal umgesetzt werden. Darüber hinaus wurde die Bereitstellung des NEEMA Online-Toolkits vorgestellt. Die digitale Plattform bündelt praxisorientierte Materialien und Instrumente zu den Themen Ernährung und Resilienz und richtet sich an Hochschulen, politische Entscheidungsträgeri:nnen sowie Organisationen der Zivilgesellschaft.
Ein weiteres zentrales Thema war die Vorbereitung des Regional Policy Dialogue, der am 8. und 9. Dezember 2026 in Dakar (Senegal) stattfinden wird. Die Veranstaltung bringt Vertreter:innen aus Wissenschaft, Politik und Praxis zusammen, um die Rolle von Hochschulen bei der Stärkung von Ernährungssicherheit und Resilienz in Westafrika zu diskutieren.
Neben der fachlichen und organisatorischen Abstimmung diente das Treffen auch der Qualitätssicherung des Projekts. Die Partner überprüften gemeinsam den bisherigen Zielerreichungsgrad und diskutierten Maßnahmen, um die erfolgreiche Umsetzung der verbleibenden Projektphase sicherzustellen.
Ergänzend zum Steuerungsausschuss fand der Fachworkshop "Food and Nutrition Resilience: Impact of the Green Deal and the Farm to Fork Strategy" statt. Dabei wurden die Auswirkungen europäischer Nachhaltigkeitsstrategien auf Ernährungssysteme sowie deren Bedeutung für die Projektarbeit in der Sahelzone und Westafrika beleuchtet.
Über NEEMA
NEEMA ist ein 36-monatiges Capacity-Building-Projekt im Rahmen des EU-Programms Erasmus+ und wird von der Ulysseus European University getragen. Das Projekt orientiert sich am Europäischen Green Deal sowie an der Farm-to-Fork-Strategie und überträgt deren Ansätze auf die Herausforderungen der Sahelzone und Westafrikas.
Unter der Koordination der Universität Sevilla arbeiten 14 Hochschulen aus Europa und Afrika gemeinsam daran, die Ernährungs- und Resilienzkompetenzen in der Region zu stärken. Im Fokus stehen die Entwicklung innovativer Lehrangebote, der Wissensaustausch zwischen den Partnern sowie Pilotmaßnahmen, die langfristig zur Verbesserung der Ernährungssicherheit und einer nachhaltigen Entwicklung beitragen.
Eindrücke des NEEMA Steering Commitee Meetings in Helsinki
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