Globale Perspektiven auf Soziale Arbeit in Nairobi

Date 01.09.2026

MCI Department Soziale Arbeit bei Weltkonferenz für Soziale Arbeit in Nairobi vertreten

Kürzlich nahm das Department Soziale Arbeit, vertreten durch Robert Koglek (Hochschullektor) und Laura Feith González (wissenschaftliche Mitarbeiterin), an der Joint World Conference on Social Work, Education and Social Development (SWSD 2026) in Nairobi teil, die unter dem Motto „Harambee – For Sustainable Shared Futures" stand.

Im Rahmen der Konferenz präsentierten sie Ergebnisse des Forschungsprojekts “Social Work and Sustainable Development”, unter dem Titel „Preparing Social Workers for the 2030 Agenda: Embedding the SDGs in Education and Practice". Das Projekt wird von der OeAD (Österreichs Agentur für Bildung und Internationalisierung) gefördert, von 2023 bis 2026 im Rahmen einer Nord-Süd-Forschungskooperation durchgeführt und in Zusammenarbeit mit dem Institute of Social Work, Tansania umgesetzt. Die Ergebnisse wurden von Laura Feith González und Robert Koglek gemeinsam mit den tansanischen Projektpartner:innen präsentiert und zeigten, wie Lehre, Forschung und internationale Zusammenarbeit gewinnbringend ineinandergreifen können.

Laura Feith González:

„Die SWSD 2026 in Nairobi war eine wertvolle Gelegenheit, unsere Forschungsergebnisse gemeinsam mit unseren tansanischen Projektpartner:innen einer internationalen Fachcommunity vorzustellen und neue Perspektiven zu gewinnen. Besonders bereichernd war der Austausch darüber, wie Soziale Arbeit weltweit zur Umsetzung der Sustainable Development Goals beitragen kann. Die Konferenz hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig internationale Kooperationen sind, um voneinander zu lernen, Wissen zu teilen und gemeinsam innovative Ansätze für Lehre, Forschung und Praxis zu entwickeln.“

Darüber hinaus stellte Robert Koglek in einer zweiten Präsentation erste Ergebnisse seines PhD-Forschungsprojekts vor, das sich mit der Frage befasst, wie Sozialarbeiter:innen im Bereich Disaster Risk Management durch einen intersektionalen Kompetenzrahmen besser auf ihre Aufgaben vorbereitet werden können.

Neben dem fachlichen Austausch bot die Konferenz auch Raum für internationale Vernetzung mit Forscher:innen, Lehrenden und Praktiker:innen aus aller Welt. Ein besonders schöner Moment war das Wiedersehen mit Elena Haslwanter, Absolventin des MCI-Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit, die Anfang des Jahres ihr Studium abgeschlossen hat und mittlerweile als Sozialarbeiterin in Kenia tätig ist.

Aus den zahlreichen Gesprächen sind zudem vielversprechende Kooperationsmöglichkeiten entstanden, denen in den kommenden Monaten weiter nachgegangen wird – ebenso ist geplant, die Ergebnisse des Social Work and Sustainable Development Project unter Einbezug des Feedbacks aus der Fachcommunity in Nairobi in Form eines wissenschaftlichen Papers zu publizieren.

<p>Laura Feith González und Robert Koglek auf der SWSD 2026 in Nairobi</p>

Laura Feith González und Robert Koglek auf der SWSD 2026 in Nairobi

<p>Laura Feith González und Robert Koglek auf der SWSD 2026 in Nairobi </p>

Laura Feith González und Robert Koglek auf der SWSD 2026 in Nairobi

<p>Laura Feith González und Robert Koglek auf der SWSD 2026 in Nairobi</p>
<p>Laura Feith González und Robert Koglek auf der SWSD 2026 in Nairobi </p>
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