Eine Gruppe von Bachelor- und Masterstudierenden des Departments Nonprofit-, Sozial- & Gesundheitsmanagement sowie Mitarbeitende des MCI nahmen am 30. Oktober 2025 an einem inspirierenden internationalen Forum in Schloss Leopoldskron, Salzburg, teil. Die Veranstaltung, gemeinsam organisiert vom Ban Ki-moon Centre for Global Citizens (BKMC) und dem Salzburg Global Seminar, brachte Entscheidungsträger:innen, Lehrende und junge Führungskräfte zusammen, um das Thema „Education for the Post-2030 Agenda“ zu diskutieren. Es war die dritte Ausgabe des Forums und fiel zusammen mit dem 10-jährigen Jubiläum der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) und des Pariser Klimaabkommens.
Zum Auftakt betonte Monika Fröhler, CEO des BKMC, die transformative Kraft von Bildung. Martin Weiss, Präsident des Salzburg Global Seminar, hob hervor, Bildung bleibe „das Fundament für alle globalen Herausforderungen“. Botschafter Ham Sang Wook (Republik Korea) unterstrich die Bedeutung von Global Citizenship Education, die Zugehörigkeit über nationale Grenzen hinaus fördert. Dr. Heinz Fischer, 11. Bundespräsident a. D. und Co-Vorsitzender des BKMC, erinnerte daran, dass Bildung das Herzstück von Demokratie, sozialer Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit ist und rief zu Reformen auf, die insbesondere benachteiligte Gruppen tatsächlich stärken. Videobotschaften von Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung, sowie von Ban Ki-moon, 8. UN-Generalsekretär und Co-Vorsitzender des BKMC, verstärkten den Appell zu globaler Solidarität sowie zu Investitionen in menschenrechtsbasierte, inklusive und gerechte Bildung.
Im Verlauf des Nachmittags diskutierten u. a. Amanda Abrom (Global Schools Program, SDSN), Prof. Catherine Hoppers (University of Calgary) und Katharina Reisenbauer (UN-Jugenddelegierte für Österreich), wie Curricula interdisziplinär, inklusiv und plural weiterentwickelt werden müssen. Gefordert wurden Lernumgebungen, die Empathie, kritisches Denken und interkulturelles Verständnis fördern – Schlüsselkompetenzen, um Fehlinformation, Klimawandel und soziale Ungleichheit zu adressieren. Besonders nachhallend war die Botschaft von Prof. Hoppers zu „Ubuntu – Ich bin, weil wir sind“, die die Anerkennung vielfältiger Wissenssysteme und indigener Perspektiven einmahnt.
In ihrer Keynote forderte Prof. Katrin Kohl, Co-Leiterin des UNESCO-Lehrstuhls zur Neuausrichtung von Bildung auf Nachhaltigkeit, dazu auf, den Zweck von Bildung neu zu denken. Aufbauend auf dem World Risk Report plädierte sie für Bildungssysteme, die „vernetzte Risiken“ mit Mitgefühl, Kreativität und Zusammenarbeit bewältigen und Sinn, Zuversicht sowie globale Verantwortung kultivieren.
Die MCI-Studierenden brachten sich aktiv ein – u. a. in Break-out-Sessions zu Klimarisiken, Fehlinformation, Konflikten und gesellschaftlichen Umbrüchen. Julia Prado Figueira da Silva und Jennifer Ladig agierten als Rapporteurinnen, fassten die Ergebnisse ihrer Gruppen zusammen und präsentierten sie im Abschlussplenum – ein starkes Beispiel für die gelebte globale Ausrichtung der MCI-Lehre.
Zum Schluss richtete sich der Blick nach vorn: Die Diskussionen machten deutlich, dass Bildung das wirksamste Instrument bleibt, um die SDGs zu erreichen, Frieden zu fördern und kommende Generationen zu befähigen. Der Auftrag ist klar: Bildung soll Lernende nicht nur auf die Welt vorbereiten, wie sie ist – sondern sie befähigen, eine gerechtere, nachhaltigere und inklusivere Welt mitzugestalten.
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Gruppenfoto vor Schloss Leopoldskron ©MCI
Eröffnung der Veranstaltung durch Monika Fröhler, CEO des Bank Ki Moon Centre ©BKMC/Richard Schabetsberger
Diskussion über Fehlinformationen in den Breakout Sessions ©BKMC/Richard Schabetsberger
Masterstudentin Julia Prado Figueira da Silva präsentiert die Ergebnisse der Breakout Sessions im Abschlussplenum ©BKMC/Richard Schabetsberger
Masterstudentin Irma Itzel Rodríguez Córdova bei der offenen Fragerunde im Abschlussplenum ©BKMC/Richard Schabetsberger
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Ban Ki-moon Centre for Global Citizens
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