Unter dem Titel „Teamgeist, Mut und Resilienz: Erfolgsfaktoren im 21. Jahrhundert“ fand am 16. Februar 2026 wieder das alljährliche Symposium des Studiengangs Sozial-, Gesundheits- & Public Management statt.
Nach der Begrüßung durch den Studiengangsleiter Lukas Kerschbaumer eröffnete Markus Stotter, Bundesratspräsident und Absolvent des Studiengangs Nonprofit-, Sozial- & Gesundheitsmanagement (NSGM, 2013), das Symposium mit einer inspirierenden Keynote. Er spannte den Bogen von seiner Studienzeit am MCI über seine Tätigkeit als Landwirt und Bürgermeister in Oberlienz bis zu seiner heutigen Rolle im Bundesrat.
Den Begriff Resilienz machte er anhand eines Beispiels in seiner beruflichen Laufbahn greifbar und hob hervor, wie eng individuelle Resilienz, die Resilienz von Mitarbeitenden sowie die Widerstandsfähigkeit von Organisationen miteinander verknüpft sind. Anhand weiterer Berichte zeigte Markus Stotter auf, wie Public Management, Digitalisierung und Engagement ineinandergreifen.
Im Anschluss beleuchtete Klaus Voss, Geschäftsleiter der Diakonie Rosenheim und Netzwerkpartner, in seinem Vortrag „Empowered for Impact“ die Bedeutung von Selbstwirksamkeit und Resilienz auf individueller und organisationaler Ebene. Besonders in Erinnerung blieb dabei der Satz: „Resilienz hält die Richtung, Selbstwirksamkeit bringt die Wirkung.“
Gerade für soziale Organisationen sei Resilienz elementar, um in volatilen Zeiten handlungsfähig zu bleiben und ihren gesellschaftlichen Impact zu sichern. Selbstwirksamkeit ermögliche es, gesetzte Ziele zu erreichen, die Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten und die Motivation der Mitarbeitenden zu stärken.
Thomas Wakonig, Sales Director Nordics & CEE bei DocuWare Europe GmbH (Absolvent NSGM, 2006), gewährte Einblicke in Best Practices und Herausforderungen multinationaler Vertriebsteams. Dabei wurde deutlich, wie interkulturelle Kompetenz sowie eine klare Zieldefinition und -orientierung zum Erfolg beitragen. Mit seinem abschließenden Impuls „Was wäre möglich, wenn Rückschläge kein Stoppschild, sondern ein Navigationssignal wären?“ ermutigte er dazu, Herausforderungen als Chance für Weiterentwicklung zu sehen.
Den Abschluss der Vortragsreihe bildete Astrid Menzl (Absolventin NSGM, 2009), Studiengangskoordinatorin sowie Bildungsprogrammmanagerin an der Kempten Business School / Hochschule Kempten. In ihrem Vortrag „Resilienz in Zeiten des Wandels“ erläuterte sie, warum Führung und Lernen neu gedacht werden müssen, um Organisationen zukunftsfit zu gestalten. Besonders hob sie die Kompetenzen „Grit“, also Leidenschaft und Ausdauer, sowie ein Growth Mindset hervor.
Die anschließende Podiumsdiskussion wurde von Wei Manske-Wang (Head of China Center, Professorin am MCI) moderiert. Dabei wurden unterschiedliche Perspektiven aus Politik, Sozialwirtschaft, Wirtschaft und Hochschulbildung zusammengeführt. Diskutiert wurden Fragen rund um Führung, Internationalisierung, Verantwortung, Innovationskraft und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Markus Stotter, Bundesratspräsident und Absolvent des Studiengangs eröffnete das diesjährige Symposium ©MCI/Aaron Heimerl
Das alljährliche Symposium ist Auftakt für die Studierenden des vierten Semesters im Bachelorstudiengang Sozial-, Gesundheits- & Public Management ©MCI/Aaron Heimerl
Astrid Menzl, Studiengangskoordinatorin & Bildungsprogrammmanagerin an der Kempten Business School / Hochschule Kempten und ebenfalls Absolventin des Studiengans sprach über Resilienz in Zeiten des Wandels ©MCI/Aaron Heimerl
Die abschließende Podiumsdiskussion bot Gelegenheit, Fragen aus dem Publikum zu beantworten. ©MCI/Aaron Heimerl
Sozial-, Gesundheits- & Public Management | Bachelor
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