Das Wintersemester 2025 stand für die Studierenden unserer Studiengänge Management, Communication & IT und Digital Business & Software Engineering ganz im Zeichen von Praxisnähe, aktuellen Zukunftsthemen und direktem Austausch mit Expert:innen. Drei Exkursionen und Veranstaltungsbesuche führten unsere Studierenden nach München, Bozen und Seefeld und boten wertvolle Einblicke an der Schnittstelle von Technologie, Wirtschaft und Kommunikation.
Studierende des Bachelorstudiengangs Management, Communication & IT im dritten Semester besuchten im Rahmen der Lehrveranstaltungen Information Management und Supply Chain Management die BMW Welt in München.
Die Studierenden lernten, wie stark effiziente Produktionsprozesse von sauberem Informationsfluss, Standardisierung und Automatisierung abhängen und welchen Einfluss technologische Umbrüche wie Elektromobilität auf gesamte Wertschöpfungsketten haben.
Nach einer individuellen Erkundung der BMW Welt folgte eine rund zweistündige Werksführung, bei der sämtliche Schritte der Fahrzeugproduktion beleuchtet wurden, von der Rohkarosserie über die Montage bis hin zu hochautomatisierten Prozessen. Besonders beeindruckend war der umfassende Einsatz von Robotik und Automatisierung, der effiziente Abläufe und hohe Qualitätsstandards ermöglicht.
Ein weiterer zentraler Aspekt war der strategische Fokus auf Elektromobilität, der deutlich machte, wie stark sich Produktionsprozesse und Lieferketten im Zuge technologischer und nachhaltiger Transformationen verändern. Für die Studierenden bot die Exkursion einen greifbaren Praxisbezug zu theoretischen Konzepten aus den Lehrveranstaltungen und damit einen klaren Mehrwert für das Verständnis komplexer industrieller Prozesse.
Zur gleichen Zeit besuchten Studierende des Studiengangs Digital Business & Software Engineering die SFSCON 2025 im NOI Techpark in Bozen. Begleitet wurde die Gruppe unter anderem von Associate Professor Matthias Janetschek und Studiengangsleiter Peter J. Mirski.
Die Studierenden erkannten, dass offene Software- und Datenmodelle nicht nur technische Vorteile bieten, sondern entscheidend zur Innovationsfähigkeit, Transparenz und digitalen Souveränität beitragen.
Als eine der etabliertesten europäischen Konferenzen zu Free & Open Source Software bot die SFSCON ein breites Programm mit über 150 Speaker:innen, zahlreichen Tracks, Workshops, einem Hackathon sowie Networking-Formaten. Besonders relevant für die Studierenden waren die kompakten, praxisnahen Sessions zu Künstlicher Intelligenz, Open Data und digitaler Souveränität.
Ein Highlight war die Vorstellung von KI-Anwendungen wie der automatischen Erkennung von Vogelgesang, ein anschauliches Beispiel dafür, wie offene Daten und Machine Learning reale wissenschaftliche Fragestellungen unterstützen können. Insgesamt zeigte die Konferenz eindrucksvoll, welche Rolle Open-Source-Ansätze zunehmend in Forschung, Wirtschaft und öffentlichen Systemen spielen.
Am 5. Dezember 2025 nahmen Management, Communication & IT Studierende im fünften Semester im Rahmen der Lehrveranstaltung Research in Business Informatics am 17. Europäischen Mediengipfel in Seefeld teil. Begleitet wurden sie von Teaching & Research Assistnant Willemijn van Kooten und Studiengangsleiter Peter J. Mirski.
Die Teilnahme machte deutlich, dass technologische Entwicklungen wie KI nur dann wirksam sind, wenn sie interdisziplinär gedacht und verständlich zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Öffentlichkeit kommuniziert werden.
Der Mediengipfel stand unter dem Leitmotiv „Mehr Freiheit wagen: Europa zwischen Aufbruch und Rückschritt“ und setzte zwei inhaltliche Schwerpunkte:
Am Vormittag lag der Fokus auf der Zukunft klassischer Medien, neuen Medienformaten und dem Einfluss von Künstlicher Intelligenz.
Am Nachmittag rückten Fragen der europäischen Souveränität, des globalen Wettbewerbs und wirtschaftlicher Rahmenbedingungen in den Mittelpunkt.
Besonders wertvoll waren dabei die Möglichkeiten zum Netzwerken sowie die inhaltliche Vorbereitung auf Publikumsfragen, etwa für das Kamingespräch mit Rebecca Guntern, Chief Commercial Officer von Sandoz. In ihrem Beitrag gab sie persönliche Einblicke in strategische Kommunikationsarbeit in einem international agierenden Life-Science-Unternehmen und beleuchtete die Bedeutung von glaubwürdiger, verantwortungsvoller Kommunikation in einem komplexen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umfeld.
Auch wenn aufgrund des engen Zeitplans nicht alle vorbereiteten Fragen gestellt werden konnten, zeigte bereits die intensive Auseinandersetzung der Studierenden mit ihren Themen, basierend auf Literatur- und Quellenrecherche, ein hohes Maß an Engagement. Die Vorbereitung und der direkte Kontakt mit einer führenden Persönlichkeit aus der Praxis stellten ein anschauliches Beispiel für gelebte Science Communication und den Transfer zwischen Theorie und Praxis dar.
Unsere Studierenden in der BMW Welt ©MCI/Piazza
Die BMW Welt ©MCI/Piazza
Europäischer Mediengipfel in Seefeld ©MCI/VanKooten
Kamingespräch mit Rebecca Guntern ©MCI/Piazza
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