Summer und Winter Schools bieten Studierenden die Möglichkeit, für einen begrenzten Zeitraum an einer Partnerhochschule im Ausland zu studieren, internationale Kontakte zu knüpfen und neue akademische sowie kulturelle Erfahrungen zu sammeln. Besonders für Studierende, die beruflich stark eingebunden sind, bieten diese kompakten Programme eine Möglichkeit, Auslandserfahrung zu sammeln, ohne dafür ein ganzes Semester im Ausland zu verbringen.
Neben fachlichen Einblicken stehen der internationale Austausch und das Kennenlernen anderer Kulturen im Mittelpunkt.
Diesen Sommer nutzten auch Lisa Oberascher, Absolventin des Masterstudiengangs Business Psychology & Management Online, und Jeffrey Manzl, Absolvent des Bachelorstudiengangs Betriebswirtschaft Online, die Gelegenheit, an einem Short Exchange Program teilzunehmen. Beide besuchten das Exchange Program „Intelligent Futures“ an der Dalian University of Technology (DUT) in China.
Für beide bot der Aufenthalt die Chance, ihre Komfortzone zu verlassen, ein anderes akademisches und kulturelles Umfeld kennenzulernen und internationale Erfahrungen zu sammeln, ohne sich für ein ganzes Auslandssemester verpflichten zu müssen.
Lisa Oberascher hat ihre Eindrücke und Erfahrungen mit uns geteilt:
Im Rahmen meines Masterstudiums am MCI hatte ich kürzlich die Gelegenheit, an einer zweiwöchigen Summer School an der Dalian University of Technology (DUT) in China teilzunehmen. Das Programm „Intelligent Futures“ brachte Studierende aus aller Welt zusammen, um sich mit neuen Technologien und Innovationen auseinanderzusetzen und die chinesische Kultur kennenzulernen. Für mich war dieser Austausch weit mehr als eine akademische Erfahrung. Er bot mir die Möglichkeit, in eine völlig andere Kultur einzutauchen, meine bisherigen Annahmen zu hinterfragen und unmittelbar zu erleben, wie technologische Innovation den Alltag prägt.
Vollzeit zu arbeiten und gleichzeitig ein Masterstudium zu absolvieren, schränkt die Möglichkeiten für internationale Erfahrungen oft ein. Die Teilnahme an dieser Summer School bot mir die besondere Gelegenheit, mich akademisch weiterzuentwickeln und gleichzeitig wertvolle internationale Erfahrungen zu sammeln, ohne dafür mein Studium und meinen Vollzeitjob vernachlässigen zu müssen.
China hat mich aufgrund seiner rasanten technologischen Entwicklung und seines wachsenden Einflusses auf die Weltwirtschaft schon immer fasziniert. Die Chance, dieses Umfeld unmittelbar zu erleben, anstatt nur in Artikeln oder Fallstudien darüber zu lesen, war eine wichtige Motivation. Gleichzeitig wollte ich Kontakte zu Studierenden aus verschiedenen Ländern knüpfen und meinen Blick über meinen beruflichen und akademischen Alltag hinaus erweitern.
Besonders eindrücklich war für mich, wie eng Technologie, Daten und Alltag in China miteinander verbunden sind. Während in Europa noch häufig über zukünftige Möglichkeiten diskutiert wird, sind viele dieser Konzepte in China bereits in den Alltag integriert. Auffällig war, wie selbstverständlich Menschen ihre Smartphones für nahezu alle Lebensbereiche nutzen, vom Bezahlen und der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel bis hin zu Behördengängen und öffentlichen Dienstleistungen. Das war zweifellos effizient. Ob alle Aspekte einer derart umfassenden Digitalisierung positiv zu bewerten sind, muss jeder für sich selbst entscheiden. Eine weitere bemerkenswerte Beobachtung war die große Bedeutung der Elektromobilität. Elektrofahrzeuge werden nicht als Trend oder Premiumalternative wahrgenommen, sondern gehören ganz selbstverständlich zum Straßenbild.
Neben den technologischen Eindrücken waren auch die Begegnungen mit Studierenden aus aller Welt eine besondere Erfahrung, die sich im Klassenzimmer nicht in gleicher Weise machen lässt. Ein unerwartetes Highlight war, dass unser Aufenthalt zeitlich mit dem China International Beer Festival am Xinghai Square zusammenfiel. Dieses große Kulturereignis gemeinsam mit den anderen Studierenden zu erleben, schuf trotz der Tausenden Kilometer Entfernung zur Heimat ein überraschendes Gefühl von Vertrautheit.
Ich kann anderen Studierenden am MCI nur empfehlen, diese tolle Gelegenheit zu nutzen und an einer Summer oder Winter School im Ausland teilzunehmen. Auch ein kurzer internationaler Aufenthalt kann nachhaltig wirken. Er ermöglicht es, die eigene Komfortzone zu verlassen, neue Perspektiven zu gewinnen und interkulturelle Kompetenzen zu entwickeln, die in der heutigen globalen Geschäftswelt immer wichtiger werden. Die Kontakte, Ideen und Perspektiven, die man dabei gewinnt, begleiten einen oft noch lange nach dem Ende des Programms.
Von Europa bis Asien und darüber hinaus bietet das Winter- und Summer-School-Programm eine breite Auswahl an Kurzzeitangeboten für MCI-Studierende, die ihr Studium um internationale Erfahrungen bereichern möchten.
Alle aktuellen Möglichkeiten finden Sie hier: https://www.mci4me.at/en/international/outgoing-students/winter-summer-schools
Lisa Oberascher und Jeffrey Manzl © Lisa Oberascher
Intelligent Futures DUT © Lisa Oberascher
Kochkurs © Lisa Oberascher
Chinesische Schriftzeichen lernen © Lisa Oberascher
Dalian © Lisa Oberascher
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