Ein Auslandssemester an der Hanyang Universität in Seoul

Date 13.01.2026

Lernen im Herzen Südkoreas – ein Erfahrungsbericht von Emma Knodel

„Seit Beginn meines Auslandssemesters in Seoul habe ich mich gut in meinen neuen Alltag eingelebt. Obwohl ich vorher nur eine grobe Vorstellung hatte, fühlte sich die Stadt schon auf der Fahrt vom Flughafen überraschend vertraut an. Gleichzeitig war vieles neu und überwältigend – Seoul ist schnell, modern und voller Eindrücke. Nach einer intensiven Anfangsphase hat sich jedoch vieles eingependelt, und das Fremde ist Schritt für Schritt zum Vertrauten geworden.

Besonders beeindruckt mich die große Höflichkeit der Menschen. Oft werde ich freundlich begrüßt oder unterstützt, gerade weil man sieht, dass ich nicht von hier bin. Trotzdem bleibt im Alltag immer ein leises Gefühl des „Fremdseins“ – sei es wegen der Sprache oder kleiner Routinen. Damit kann ich inzwischen aber gut umgehen.

Die Stadt selbst bietet eine enorme Vielfalt: gut organisierte Metro, unzählige Cafés, grüne Parks, Museen, Wanderwege, Festivals und vieles mehr. Außerdem wird hier die Cafékultur großgeschrieben, weshalb ich fast nur in Cafés lerne. 

Ein fester Bestandteil meiner Woche ist außerdem der „Coffee Club“, bei dem man sich morgens trifft und gemeinsam in den Tag startet. Sich vegetarisch zu ernähren ist tatsächlich herausfordernd, aber es ist auf jeden Fall möglich!

Mein Campus – der Erica-Campus der Hanyang University – liegt etwas außerhalb, was ein bisschen umständlich ist. Meine Module machen mir allerdings sehr viel Spaß, weil sie sehr praxisnah und gut gestaltet sind. Durch die Mischung aus Prüfungen, Projekten und Gruppenarbeiten habe ich gelernt, meine Zeit effizienter zu nutzen und gleichzeitig viele neue Kontakte zu knüpfen. Vor allem mit den anderen Exchange Students kommt man sehr schnell in Kontakt. Mit koreanischen Studierenden ist es vermutlich hauptsächlich wegen der Sprache etwas schwieriger, aber auch hier entwickeln sich nach und nach gute Bekanntschaften. Gleichzeitig finde ich es richtig cool, Menschen aus so vielen unterschiedlichen Ländern kennen zu lernen und so wieder ein Stück mehr über die Welt zu erfahren.

Ein besonderes Highlight war eine mehrtägige Radtour von Seoul nach Busan, bei der ich das Land intensiv erleben konnte. Die Landschaft Koreas ist wirklich ganz besonders schön und auch von Seoul aus ist man sehr schnell im Grünen.

Auch wenn mein Semester noch läuft, weiß ich schon jetzt, wie viel ich daraus mitnehme – über Korea, über andere Menschen und über mich selbst. Ein Auslandssemester in Seoul würde ich definitiv weiterempfehlen. Man sollte mit ein wenig Überforderung am Anfang rechnen, aber genau daher kommen dann die späteren Learnings.“

<p><span sans-serif=Emma unterwegs mit Austauschstudierenden. ©MCI/Emma Knodel

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Emma unterwegs mit Austauschstudierenden. ©MCI/Emma Knodel

<p><span sans-serif=Kulinarische Eindrücke. ©MCI/Emma Knodel

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Kulinarische Eindrücke. ©MCI/Emma Knodel

<p>Impressionen aus Seoul. ©MCI/Emma Knodel</p>

Impressionen aus Seoul. ©MCI/Emma Knodel

<p>Fahrradtour. ©MCI/Emma Knodel</p>

Fahrradtour. ©MCI/Emma Knodel

<p><span sans-serif=Emma unterwegs mit Austauschstudierenden. ©MCI/Emma Knodel

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<p><span sans-serif=Kulinarische Eindrücke. ©MCI/Emma Knodel

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<p>Impressionen aus Seoul. ©MCI/Emma Knodel</p>
<p>Fahrradtour. ©MCI/Emma Knodel</p>
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