FBKSSO-Fachbereichskonferenz 2026

Date 21.10.2026

Gemeinsamer Austausch für die Zukunft der Sozialen Arbeit beim Studiengangsleiter:innentreffen in Burgenland

Kürzlich kamen Vertreter:innen österreichischer Fachhochschulen und Hochschulen für Angewandte Wissenschaften mit Studiengängen der Sozialen Arbeit im Rahmen der FBKSSO-Fachbereichskonferenz zu einem fachlichen Austausch zusammen. Gastgeberin des diesjährigen Treffens war die Hochschule Burgenland in Eisenstadt. Für das MCI Department Soziale Arbeit bot die Zusammenkunft erneut eine wichtige Gelegenheit, aktuelle Entwicklungen zu diskutieren, gemeinsame Positionen zu stärken und die Weiterentwicklung der Sozialen Arbeit aktiv mitzugestalten.

Im Mittelpunkt des Treffens standen aktuelle Fragen und Herausforderungen, die die Profession, Ausbildung und wissenschaftliche Weiterentwicklung der Sozialen Arbeit betreffen. Einen wichtigen Schwerpunkt bildete dabei der Austausch zum geplanten bzw. diskutierten Berufsgesetz für Soziale Arbeit. Die Konferenzteilnehmer:innen setzten sich mit dessen Bedeutung für die Professionalisierung des Berufsfeldes, die Sichtbarkeit der Sozialen Arbeit sowie die Qualität und Weiterentwicklung von Ausbildung und Praxis auseinander.

Ein weiterer Fokus lag auf der Vorbereitung des World Social Work Day 2027 (WSWD). Gemeinsam wurden Möglichkeiten einer österreichweiten Gestaltung ebenso diskutiert wie standortspezifische Aktivitäten und Formate. Ziel ist es, die gesellschaftliche Bedeutung Sozialer Arbeit sichtbar zu machen, den Dialog mit Praxis, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft zu fördern und zentrale Anliegen der Profession einer breiteren Öffentlichkeit zu vermitteln.

Neben den inhaltlichen Schwerpunkten bot das Treffen in Eisenstadt Raum für persönlichen Austausch und die weitere Vernetzung zwischen den Hochschulstandorten. Gerade angesichts komplexer gesellschaftlicher Entwicklungen – etwa wachsender sozialer Ungleichheiten, Migrationsbewegungen, demografischer Veränderungen, psychischer Belastungen und neuer Anforderungen an soziale Dienstleistungen – ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Ausbildung, Forschung und Praxis von besonderer Bedeutung.

Belachew Gebrewold:

„Soziale Arbeit steht vor vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen. Um diese professionell und nachhaltig zu bewältigen, braucht es einen kontinuierlichen Austausch zwischen Hochschulen, Praxis und Interessenvertretungen. Das Treffen in Eisenstadt hat erneut gezeigt, wie wertvoll eine gemeinsame Auseinandersetzung mit Fragen der Professionalisierung, Ausbildung und gesellschaftlichen Verantwortung ist.“

Die FBKSSO fungiert als Vertretung aller Studiengänge Sozialer Arbeit an österreichischen Fachhochschulen bzw. Hochschulen Angewandter Wissenschaften und dient als Plattform zur Abstimmung gemeinsamer Standards in Lehre, Forschung und Professionalisierung. Das MCI | Die Unternehmerische Hochschule® wird sich auch weiterhin aktiv in die österreichweite Vernetzung der Sozialen Arbeit einbringen und die gemeinsame Weiterentwicklung des Berufsfeldes mitgestalten. Die Gespräche in Eisenstadt haben einmal mehr gezeigt: Zukunftsfragen der Sozialen Arbeit lassen sich besonders wirksam dort bearbeiten, wo Expertise, Erfahrung und unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen.

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© Hochschule Burgendland/SOA

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