Im Rahmen ihres MCI Studiums Sozial-, Gesundheits- & Public Management besuchte Elisa virtuell Kurse an der Haaga-Helia University of Applied Sciences in Finnland. „Da ich beruflich und privat gebunden bin, nahm ich vollständig online von zu Hause oder von meinem Arbeitsplatz aus an den Lehrveranstaltungen teil. Dadurch konnte ich internationale Studienerfahrungen sammeln und gleichzeitig weiterhin meinem Beruf nachgehen“, erklärt Elisa. In dem folgenden Beitrag schildert sie ihre Erfahrungen genauer:
Betreuung
„Die Betreuung durch die Professorinnen und Professoren war insgesamt sehr positiv. Die Lehrenden waren kompetent, nahbar und offen für Fragen. Trotz des Online-Formats war die Kommunikation unkompliziert und die Anforderungen wurden meist verständlich erklärt.“
Organisation
„Die Zusagen zu den gewählten Kursen erfolgten relativ spät“, erwähnt Elisa und gibt den guten Rat, mögliche Ersatzkurse einzuplanen. Zudem ergänzt sie folgendes: „Die digitalen Lernplattformen waren übersichtlich aufgebaut. Offene Aufgaben, Abgabefristen, Kursunterlagen und wichtige Informationen konnten schnell gefunden werden. Dadurch ließ sich der Arbeitsaufwand gut strukturieren.“
Kurse und Lehrinhalte
„Besonders positiv fand ich die Möglichkeit, Lehrveranstaltungen entsprechend den eigenen Interessen auszuwählen und persönliche Schwerpunkte zu setzen.
Die Aufgaben waren praxisnah und abwechslungsreich gestaltet. Statt klassischer Klausuren und reinem Auswendiglernen kamen verschiedene Prüfungsformen zum Einsatz, darunter Projekte, Präsentationen, schriftliche Ausarbeitungen und Gruppenarbeiten. Dadurch konnte das Gelernte direkt angewendet werden.
Besonders interessant waren Kurse, die in Zusammenarbeit mit mehreren Universitäten angeboten wurden. Die unterschiedlichen fachlichen und kulturellen Hintergründe der Studierenden sowie Lehrenden bereicherten die Zusammenarbeit und ermöglichten Einblicke in andere Hochschulsysteme und Arbeitsweisen“.
Persönliche und fachliche Bereicherung
„Die internationale Zusammensetzung der Studierenden war für mich einer der wertvollsten Aspekte des Semesters. Durch den Austausch mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus verschiedenen Ländern lernte ich unterschiedliche Perspektiven, Studienmodelle und Herangehensweisen kennen. Mittels E-Mail, Teams, Whats App (Chat & Video Call) und Zoom kommunizierten wir über verschiedene Zeitzonen hinweg miteinander.
Auch fachlich konnte ich viel mitnehmen. Die Kursinhalte waren relevant, praxisbezogen und häufig direkt aus realen Fragestellungen von Unternehmen oder Organisationen, die in Kooperation mit diesen ausgearbeitet wurden. Darüber hinaus konnte ich meine interkulturellen Kompetenzen stärken und Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit internationalen Teams sammeln.“
Schwierigkeiten und Herausforderungen
„Die Lehr- und Kommunikationssprache war Englisch und empfand ich insgesamt als gut bewältigbar. Die Lehrenden und Studierenden verfügten über gute Englischkenntnisse, sodass die Verständigung problemlos funktionierte.
Neben der anfänglichen Kursorganisation stellte vor allem das hohe Maß an Eigenverantwortung eine Herausforderung dar. Viele Inhalte mussten selbstständig erarbeitet werden. Dazu gehörten umfangreiche Leseaufträge, Einzel- und Gruppenarbeiten sowie die eigenständige Planung mehrerer Abgabefristen.
Der Arbeitsaufwand war daher keinesfalls geringer, nur weil das Semester online stattfand. Teilweise erforderte die flexible Gestaltung sogar besonders viel Selbstdisziplin und Zeitmanagement. Im Vergleich zu einem Studium mit regelmäßiger Präsenzlehre musste der Lernprozess stärker selbst organisiert werden.
Natürlich fehlten bestimmte Erfahrungen eines klassischen Auslandssemesters. Das Leben in Finnland, der persönliche Austausch auf dem Campus und spontane soziale Begegnungen konnten online nur eingeschränkt erlebt werden. Der internationale Charakter der Kurse war dennoch deutlich spürbar.
Ich würde dieses Format besonders Personen empfehlen, die aufgrund ihres Berufs, ihrer Familie oder anderer Verpflichtungen keinen längeren Aufenthalt im Ausland absolvieren können. Es bietet eine gute Möglichkeit, internationale Erfahrungen zu sammeln, ohne den bisherigen Alltag vollständig unterbrechen zu müssen. Für mich war das Semester sowohl fachlich als auch persönlich eine bereichernde Erfahrung.“
Auch am Flughafen gab es für Elisa Pfennig keine Pause.
Elisa Pfennig studiert auch am Flughafen ©Pfennig
Selbst beim Friseurbesuch setzt sich Elisa Pfennig mit Lehrinhalten auseinander.
Sozial-, Gesundheits- & Public Management | Bachelor
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