Soziale Arbeit | Bachelor

Jetzt online bewerben

Short Facts
  • Organisationsform: Vollzeit | Deutsch
  • Studiendauer: 6 Semester | 180 ECTS
  • Voraussetzungen: Hochschulreife oder einschlägige berufliche Qualifikation mit Zusatzprüfungen
  • Akademischer Grad: Bachelor of Arts in Social Sciences | BA oder B.A.
  • Nächster Studienstart: Herbst 2019
    Bewerbung: laufend

Vor dem Studium

Vor dem Studienstart tauchen so manche Fragen auf: Was lernt man im Wunsch-Studium? Wie bewirbt man sich dafür? Welche Voraussetzungen müssen für die Zulassung zum Studium erfüllt sein und bis wann muss die Bewerbung eingereicht werden? Welche Berufsmöglichkeiten eröffnen sich nach Studienabschluss? Die Antworten auf diese Fragen gibt die nachfolgende Übersicht zum Studium.

Übersicht

Studierende und Lektor sitzen im Kreis und diskutieren

Absolventen und Absolventinnen dieses Studiums sind darauf vorbereitet, gesellschaftliche soziale Probleme zu erkennen und interdisziplinäre sowie wissenschaftlich fundierte Lösungen unter den Gesichtspunkten Nachhaltigkeit, Effektivität und Effizienz anzubieten.

Der Bachelor-Studiengang Soziale Arbeit am MCI Innsbruck bildet Experten und Expertinnen für regionale und internationale Soziale Arbeit aus, die ergebnisorientiert sowie problembewusst denken und handeln.

Durch veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen sind soziale Berufe von einem großen Wandel gekennzeichnet. Eine sich verändernde Arbeitswelt, ökologische und ökonomische Krisen sowie neue Lebensformen haben neue Herausforderungen geschaffen, die nicht nur den Bedarf an Krisenintervention, sondern auch an präventiven Maßnahmen erhöhen. Sozialarbeiter/innen, die professionell, eigenverantwortlich und ergebnisorientiert handeln, sind heutzutage so gefragt wie nie. 

Studierende dieses Bachelor-Studiengangs verfügen über ein ausgeprägtes Interesse an gesellschaftspolitischen Themen und schätzen es sehr, mit anderen Menschen zusammenzuarbeiten. Neue Denk- und Lebensweisen zu erkunden und eine große Begeisterung, andere in der Gestaltung ihres Lebens zu unterstützen, ist ihnen ein besonderes Anliegen. Darüber hinaus setzen sie sich gerne dafür ein, Rechte und Lebensbedingungen benachteiligter Personengruppen zu verbessern. Auf ein offenes, respektvolles und wertschätzendes Miteinander wird dabei stets Wert gelegt. Empathie, Kooperationsbereitschaft, Strukturiertheit und Belastbarkeit sind weitere wertvolle Skills und Voraussetzungen, um in der Sozialarbeit tätig werden zu können.

 

Kontakt
Belachew Gebrewold
FH-Prof. Dr. habil. Belachew Gebrewold Leiter Department & Studiengang +43 512 2070 - 3400

Bei Fragen zum Studium kontaktieren Sie uns unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Tel:+43 512 2070-3400


Beratungssituation zwischen MCI Mitarbeiter und Studierender

Zulassung

Bewerbungen zum Studium werden laufend entgegengenommen. Die vollständigen und aussagekräftigen Unterlagen werden online eingereicht. Bewerbungen für mehrere Studiengänge am MCI parallel sind möglich und willkommen, sofern die Motivation zu den gewählten Studien schlüssig dargelegt werden kann. In diesem Fall ist die endgültige Studienwahl im Anschluss an die durchlaufenen Aufnahmeverfahren zu treffen.

 

Bewerbungsfrist

Aufnahmeprüfung &
Interview

Zusatzprüfung

Termin 1* 19.11.2018 10.-12.12.2018 11.12.2018
Termin 2 04.02.2019 25.-27.02.2019 26.02.2019
Termin 3 01.04.2019 23.-25.04.2019 24.04.2019
Termin 4 03.06.2019 24.-26.06.2019 25.06.2019

 

*empfohlen für Bewerber/innen aus EU -Drittstaaten

Zum Studium grundsätzlich zugelassen sind:

Personen mit Hochschulreife (z. B. Matura, einschlägige Studienberechtigungsprüfung, Berufsreifeprüfung, etc.).
Personen ohne Hochschulreife mit einschlägiger beruflicher Qualifikation, sofern eine der folgenden Voraussetzungen erfüllt ist:

  • erfolgreicher Abschluss einer mindestens dreijährigen, berufsbildenden mittleren Schule
  • erfolgreicher Abschluss einer dualen Ausbildung in einschlägigen Lehrberufen


Personen ohne Hochschulreife mit einschlägiger beruflicher Qualifikation haben zur Erfüllung der Zulassungsvoraussetzungen weiters Zusatzprüfungen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik abzulegen. Das Niveau der Prüfungen entspricht jenem der Studienberechtigungsprüfung für sozial- und wirtschaftswissenschaftliche Studienrichtungen.

Die Studienplätze werden unter Berücksichtigung folgender Kriterien vergeben:

  • Werdegang 20%
    Besondere Beachtung finden Bildungsweg und -abschlüsse, allfälliger beruflicher Werdegang sowie die genannten Studien und Berufsziele. Es ist notwendig, alle erforderlichen Zeugnisse und Nachweise einzureichen, da ausschließlich dokumentierte Fähigkeiten und Kenntnisse (Berufserfahrung, Praktika, Auslandsaufenthalte, weiterführende Ausbildung, Kurse usw.) in die Bewertung des bisherigen Werdegangs einfließen.
  • Schriftliche Aufnahmeprüfung 30%
    Die schriftliche Aufnahmeprüfung überprüft die Zielgruppeneignung der Bewerber/-innen.
  • Bewerbungsgespräch 50%
    Im Mittelpunkt stehen die persönliche Präsentation, die Erörterung der in den Bewerbungsunterlagen angeführten Informationen und die angestrebten Studien- und Berufsziele.

Die Bewerber/-innen werden ehestmöglich über ihre Aufnahme verständigt. Bewerber/-innen, die wegen Platzmangels nicht aufgenommen werden können, werden in eine Warteliste aufgenommen und können – sofern weiter Interesse an einem Studienplatz besteht – im Falle frei werdender Studienplätze nachrücken.

Für jeden Studienbeginn ist ein neues Aufnahmeverfahren erforderlich. Eine bevorzugte Berücksichtigung von Bewerber/-innen aus früheren Jahren ist auch dann nicht möglich, wenn diesen in einem früheren Aufnahmeverfahren ein Studienplatz oder ein Platz auf der Warteliste angeboten worden war.

Ausschnitt aus Sitzkreis

Im Studium

Ein MCI-Studium zeichnet sich aus durch inhaltliche Qualität, Wirtschaftsnähe sowie Internationalität. Durch die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnern aus der Wirtschaft sowie dem integrierten Berufspraktikum sammeln Studierende schon während ihres Bachelor-Studiums wertvolle Praxiserfahrung. Persönlichkeitsentwicklung wie auch der Erwerb von sozialen und interkulturellen Kompetenzen bilden gleichermaßen einen wesentlichen Bestandteil des Studiums wie die Vermittlung von umfassendem fachlichem Know-how.

Soziale Arbeit

Am Lehrplan stehen neben einer fundierten wissenschaftlichen und methodischen Qualifizierung im Bereich der Handlungswissenschaft Soziale Arbeit auch Wissenschaften wie Recht, Psychologie, Soziologie, Politikwissenschaften, Pädagogik, die allesamt einen relevanten Bezug zum Studiengang herstellen. Studierende lernen so, interdisziplinär zu denken, ihr fundiertes Wissen aus unterschiedlichsten Kompetenzen miteinander zu verknüpfen und praktisch anzuwenden. Besonderes Augenmerk legt der Studiengang Soziale Arbeit auch auf die Förderung der Persönlichkeitsbildung sowie auf interkulturelle Kompetenzen. So wird eine internationale Vorbereitung auf eine Arbeit in sozialen Berufsfeldern garantiert.

Facts

Organisationsform
Vollzeit | Deutsch
Semesterzeiten
Wintersemester: September / Oktober – Februar
Sommersemester: März – Juni / Juli
Aufbau
1.–3. Semester: Grundstudium
4. Semester: Integratives Berufspraktikum
5. Semester: Internationales Semester
6. Semester: Bachelorarbeit
Studienbeitrag
Für Studierende aus EU- & EWR-Staaten: EUR 363 / Semester zzgl. gesetzlichem ÖH-Beitrag.
Details und Informationen für Studierende aus Drittstaaten finden Sie unter Zulassung.

Module im Überblick

Fach%
Gegenstand & Bezugswissenschaften Sozialer Arbeit 17%
Handlungsfelder der Sozialen Arbeit 17%
Sozialarbeiterische Handlungs- & Methodenkompetenz 39%
Grundlagen der Sozialarbeitsforschung 13%
Pflichtpraktika 14%

Studienplan

  1 2 3 4 5 6
1. SOZIALE PROBLEME ALS GEGENSTAND DER SOZIALEN ARBEIT            
Geschichte der sozialen Probleme & der Professionalisierung 2 | 2          
Grundlagen des methodischen Handelns 2 | 2          
Theorien der Sozialen Arbeit I   2 | 2        
Ethik der Sozialen Arbeit I   1 | 1        
2. SOZIALE PROBLEME & GESELLSCHAFTSWISSENSCHAFTLICHE GRUNDLAGEN SOZIALER ARBEIT            
Grundlagen der Soziologie 2 | 2          
Grundlagen des Rechtssystems 1 | 1,5          
Sozialversicherungsrechtliche Grundlagen der Sozialen Arbeit 1 | 1,5   2 | 4      
Sozialpolitik     2 | 4      
Ökonomische Grundlagen der Sozialen Arbeit            
3. SOZIALE PROBLEME & HUMANWISSENSCHAFTLICHE GRUNDLAGEN DER SOZIALEN ARBEIT            
Erziehungswissenschaftliche Grundlagen der Sozialen Arbeit   2 | 2        
Medizinische Grundlagen der Sozialen Arbeit   2 | 2        
Sozialpsychologische Grundlagen der Sozialen Arbeit   2 | 2        
Entwicklungspsychologische Grundlagen der Sozialen Arbeit   2 | 2        
4. SOZIALE PROBLEME & KLINISCHE GRUNDLAGEN DER SOZIALEN ARBEIT            
Sozialpsychiatrie         2 | 2  
Klinische & Gesundheitspsychologie           2 | 2


Semesterwochenstunden | ECTS-Credits

  1 2 3 4 5 6
5 . SOZIALE NOT, GESELLSCHAFTLICHE MARGINALITÄT & DEPRIVATION            
Materielle Grundsicherung & Wohnungslosigkeit 2 | 2          
Rechtsgrundlagen zu materieller Grundsicherung & Wohnungslosigkeit 1 | 1          
Delinquenz   2 | 2        
Rechtsgrundlagen zu Delinquenz   1 | 1        
Berufstätigkeit / Erwerbsarbeitslosigkeit      2 | 2      
Rechtsgrundlagen zur Berufstätigkeit / Erwerbsarbeitslosigkeit      1 | 1      
6. BESONDERE BEDÜRFNISSE & GESUNDHEIT / KRANKHEIT            
Gesundheitsbezogene Sozialarbeit 2 | 2          
Rechtsgrundlagen im Bereich Gesundheit 1 | 1           
Menschen mit Behinderungen (mit besonderen Bedürfnissen)   2 | 2         
Psychische Erkrankung      2 | 2       
Sucht     2 | 2      
7. LEBENSPHASEN, LEBENSALTER & MIGRATION            
Kindheit / Jugend / Familie  2 | 2 2 | 2        
Rechtsgrundlagen zu Kindheit / Jugend / Familie  2 | 2 1 | 1        
Spätes Erwachsenenalter     2 | 2      
Migration      2 | 2       
Rechtsgrundlagen zu Migration     2 | 2      


Semesterwochenstunden | ECTS-Credits

  1 2 3 4 5 6
8. ALLGEMEINE HANDLUNGSMETHODEN DER DIREKTEN INTERVENTION            
Grundlagen der Kommunikation   2 | 2        
Wahlpflichtfach I (semesterübergreifendes WPF)   1 | 1 1 | 1       
Gesprächsführung & Beratung in der Sozialen Arbeit 2 | 2   1 | 1       
Krisenintervention     2 | 2      
Gemeinwesenarbeit     2 | 2      
9. SPEZIFISCHE HANDLUNGSMETHODEN DER DIREKTEN INTERVENTION            
Interkulturelle Kommunikation         2 | 2  
Arbeit mit Gruppen         2 | 2  
Mediation         2 | 2  
Wahlpflichtfach II (semesterübergreifendes WPF)         2 | 2 1 | 3
Trauerarbeit           1 | 2
Case Management           1 | 2
Methoden der Sozialpädagogik           2 | 2
10. HANDLUNGSMETHODEN DER INDIREKTEN INTERVENTION            
Sozialräumliche Strategien & Regionalisierung in der Sozialen Arbeit         2 | 3  
Projektmanagement         2 | 2  
Öffentlichkeitsarbeit / Medienarbeit         1 | 2  
Administration der Sozialen Arbeit           1 | 2
Qualitätssicherung der Sozialen Arbeit           1 | 2
Soziale Organisationen & Netzwerke in Österreich           1 | 2
11. PRAXISERFAHRUNG & BERUFSIDENTITÄT            
Einführung in das Studium 1 | 2          
Projektarbeit 2 | 2 2 | 2 2 | 2      
Englisch 1 | 1 1 | 1 1 | 1   1 | 2  
Praxisbegleitendes Seminar 1 | 1 1 | 1 1 | 1 1 | 4 1 | 2  
Informationspraktikum   2        
Berufspraktikum       23    
Supervision       1 | 3    
Persönlichkeitsentwicklung         2 | 2  
Gender / Diversity Training           1 | 2


Semesterwochenstunden | ECTS-Credits

  1 2 3 4 5 6
12. GRUNDLAGEN DER SOZIALFORSCHUNG            
Wissenschaftliches Arbeiten 2 | 2          
Informatik für Sozialarbeiter/-innen 1 | 1 1 | 1         
Methoden der Sozialforschung   1 | 1 1 | 1       
13. AKTUELLE SOZIALARBEITERISCHE THEORIE & FORSCHUNG            
Aktuelle sozialarbeiterische Fragestellungen, 1. Bachelorarbeit         6  
Bachelorarbeit Seminar          1 | 1 1 | 2 
Aktuelle sozialarbeiterische Fragestellungen, 2. Bachelorarbeit           6
Theorien der Sozialen Arbeit II            2 | 2
Ethik der Sozialen Arbeit II            1 | 1


Semesterwochenstunden | ECTS-Credits

Kurse

Die AbsolventInnen arbeiten vor allem in folgenden Handlungsfeldern:

  • Kindheit | Jugend | Familie
  • Spätes Erwachsenenalter
  • Bildung | Beruf | Persönliche Entwicklung
  • Straffälligkeit | Delinquenz | Resozialisierung
  • Gesundheit (Behinderung, Sucht, psychosomatische und chronische Probleme)
  • Materielle Grundsicherung | Daseinsfürsorge
  • Migration | Integration

Tätigkeitesfelder (Auszug):

  • Sozialarbeiter/in im Bereich der ambulanten und stationären Kinder-, Jugend und Familienarbeit
  • Sozialarbeiter/in in der sozialpädagogischen Familienhilfe und in der Erziehungs- und Familienberatung
  • Streetworker/in
  • Schulsozialarbeiter/in
  • Sozialarbeiter/in in der Beratung und Betreuung von älteren Menschen und deren Angehörigen
  • (angehende) Berufs- und Kompetenzberater/in
  • Sozialarbeiter/in als InitiatorIn von alltagsweltlich orientierten Bildungsangeboten (Elternschulungen, Implikationen von Arbeitslosigkeit und Bewältigungsstrategien
  • Bewährungshelfer/in
  • Sozialarbeiter/in in den Bereichen Resozialisierung, Prävention, Mediation im Strafrecht
  • Drogenkoordinator/in
  • Suchtkrankenberater/in
  • Sozialarbeiter/in im Krankenhaus
  • Betriebssozialarbeiter/in
  • Sozialarbeiter/in im Aufgabenfeld Menschen mit Behinderungen
  • Sozialarbeiter/in in den Bereichen Existenzsicherung
  • Schuldnerberater/in
  • Sozialarbeiter/in in Migrationsberatungsstellen
  • Sozialarbeiter/in in Asylheimen

 

Karrieresprungbrett Internship

Im Rahmen ihres Studiums absolvieren die Studierenden ein 15 Wochen dauerndes integratives Berufspraktikum in heimischen oder internationalen Organisationen. Das Berufspraktikum wird vom Studiengang organisatorisch unterstützt und in Abstimmung mit der jeweiligen Einrichtung der Sozialen Arbeit betreut.

Studierende analysieren Daten

Das Berufspraktikum wird vom Studiengang organisatorisch unterstützt und in Abstimmung mit der jeweiligen Einrichtung betreut.

Im Bachelorstudium Soziale Arbeit wird der praktischen Ausbildung hohe Relevanz zugemessen. Die im Studium erworbenen theoretischen Erkenntnisse sollen anhand konkreter Fallkonstellationen zur Anwendung kommen und unter fachlicher Begleitung sowohl in der Praktikumsstelle als auch am MCI bearbeitet und reflektiert werden. Neben einem 4-wöchigen Informationspraktikum nach dem ersten Semester absolvieren die Studierenden im vierten Semester ein 15 Wochen dauerndes integratives Berufspraktikum in heimischen oder internationalen Organisationen der Sozialen Arbeit.

Das Informationspraktikum umfasst 4 Wochen und findet im Sinn einer ersten Orientierung zwischen 1. und 2. Semester statt. Ziel ist das Kennenlernen relevanter Berufsfelder und Strukturen.

Die Studierenden sollen mit sozialarbeiterischen Problemstellungen, einschlägigen Methoden und Interventionsplanung vertraut werden. Ebenso ist es zentral, Grundprinzipien professionellen Handelns kennenzulernen.

Das Informationspraktikum unterstützt die Studierenden dabei, die Verwobenheit der einzelnen Lehrveranstaltungsinhalte im berufspraktischen Alltag zu erkennen und fördert dementsprechend die Fähigkeit zum fächerübergreifenden, vernetzten Denken.

Im 4. Semester absolvieren die Studierenden ein 15 Wochen dauerndes integratives Berufspraktikum in heimischen oder internationalen Organisationen der Sozialen Arbeit. Ziel ist dabei die Umsetzung des bisher Erlernten unter sukzessiver Übernahme von mehr Eigenverantwortung und Selbstständigkeit. Des weiteren dient das Berufspraktikum der beruflichen Orientierung in der Praxiseinrichtung und im Netz kooperierender Einrichtungen.

Das Berufspraktikum kann im In- oder Ausland absolviert werden. Bei Vorliegen der wesentlichen fachlichen, organisatorischen und sprachlichen Voraussetzungen werden Auslandspraktika explizit begrüßt. Es stehen dafür auch zweierlei Förderprogramme zur Verfügung (s. u.).

Dieses Programm fördert Pflichtpraktika in den 27 EU Mitgliedsstaaten & Überseedepartments & EWR-Ländern (Liechtenstein, Norwegen, Island) & Türkei, Mazedonien mit einer finanziellen monatlichen Unterstützung in der Höhe von EUR 384,- bis EUR 435,-. Die Höhe des Stipendiums richtet sich nach den Lebenshaltungskosten im Zielland. Das Praktikum muss mindestens zwei Monate lang sein und kann bis zu einer Dauer von zwölf Monaten gefördert werden.

Nähere Informationen zu den Voraussetzungen & Rahmenbedingungen finden Sie unter:

https://bildung.erasmusplus.at/de/hochschulbildung/studierende-und-graduierte/#c7461

Die Abwicklung erfolgt über das International Relations Office des MCI. Eine Erstinformation erhalten Studierende während des 2. Semesters im Rahmen einer Informationsveranstaltung

Dieses Programm wird als Projekt der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit finanziert und steht Sozialarbeitsstudierenden österreichweit zur Verfügung. Ziel ist die qualitative, fachliche und fundierte Vor- und Nachbereitung von Berufspraktika in Ländern des Globalen Südens. Die Praktikant*innen werden mittels spezifischen Seminaren auf sozialpolitischer, gesellschaftlicher, sozialarbeiterischer, wirtschaftlicher oder auch transkultureller Ebene auf den Aufenthalt vorbereitet. Für ein EZA-Praktikum kann bei Ausschluss anderer Finanzierungsformen ein Zuschuss in der Höhe von EUR 700,- aus dem Projektbudget geleistet werden.

Eine Mindestpraktikumsdauer von 15 Wochen, entsprechende Sprachkenntnisse sowie ein hohes Commitment zur Vor- und Nachbereitung sind Voraussetzung.

Die Abwicklung erfolgt über den Studiengang, durch den die Studierenden während des 2. Semesters im Rahmen einer Informationsveranstaltung bereits erste Informationen erhalten.

Ansprechperson:

Angelika Svoboda, BA MA

Wissenschaftliche Mitarbeiterin & Lektorin

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Tel: +43 512 2070-3422

Sie sind Mitarbeiter*in oder Leitung einer psychosozialen Einrichtung und verfügen über einschlägige Praktikumsplätze für Sozialarbeitsstudierende?

Wir schätzen die Bereitschaft zur Praktikumsanleitung sehr und freuen uns, den Studierenden Informationen über mögliche Praktikumsplätze zur Verfügung stellen zu können! Am besten ist dies über eine kurze Praktikumsausschreibung möglich:

Dies kann ein schlichtes Word-Dokument oder PDF sein, mit Ihrem Logo und mit folgenden Informationen:

  • Informationspraktikum (4 Wochen) / Berufspraktikum (15 Wochen) möglich?
  • In welchen Bereichen / Abteilungen ist ein sozialarbeiterisches Praktikum möglich?
  • Bewerbungsfrist?
  • Bewerbungskontakt / Ansprechperson?

Mag. (FH) Stefan Thaler, 
Absolvent Diplomstudiengang Soziale Arbeit,
Bewährungshelfer und Vermittler Gemeinnütziger Leistungen, NEUSTART Vorarlberg

Die im MCI erworbene Qualifizierung im Bereich der Straffälligenhilfe und das auf den Theorien Sozialer Arbeit basierende Wissen können sich im österreichischen Vergleich durchaus sehen lassen und unterstützen mich in meiner täglichen Arbeit.

Mag. (FH) Stefan Thaler, Absolvent Diplomstudiengang Soziale Arbeit, Bewährungshelfer und Vermittler Gemeinnütziger Leistungen, NEUSTART Vorarlberg

Mag. (FH) Martina Tschug, Absolventin Diplomstudiengang Soziale Arbeit, Berufsausbildungsassistentin, Arbeitsassistenz Tirol

Das Studium der Sozialen Arbeit hat mich sehr gut auf das Berufsleben vorbereitet. Den praxisnahen Unterricht meiner Ausbildung am MCI habe ich besonders geschätzt. Außerdem profitiere ich heute sehr von den verschiedenen Aspekten und Schwerpunkten (rechtliche, pädagogische, soziale, wirtschaftliche etc.), die in der Ausbildung gesetzt wurden.

Mag. (FH) Martina Tschug, Absolventin Diplomstudiengang Soziale Arbeit, Berufsausbildungsassistentin, Arbeitsassistenz Tirol

Forschung & Entwicklung

Die konsequente Verknüpfung von Wissenschaft und Praxis ist ein zentrales Anliegen der Unternehmerischen Hochschule®. Aus diesem Grund wird den Studierenden bereits während des Studiums Gelegenheit geboten, erworbene Kenntnisse in der Praxis anzuwenden. Die Zusammenarbeit mit Unternehmen und Organisationen unterschiedlicher Größe und Branchen ist dabei ein wesentlicher Grundpfeiler. Von dieser Zusammenarbeit profitieren nicht nur unsere Studierenden, sondern ganz wesentlich auch unsere Praxispartner.

Die Forschungs- und Entwicklungsstrategie des Studienganges Soziale Arbeit umfasst eine Vielzahl an Themenschwerpunkten, die sich an aktuelle Problemstellungen richten. Ziel ist es, durch diese Anstrengungen die Qualität der Sozialen Arbeit als Profession zu sichern, um Menschen in ihrem Lebensalltag und in ihren Rechten zu unterstützen.

Die Umsetzung erfolgt über angewandte Forschungs- und Entwicklungsprojekte in Zusammenarbeit mit Partnern aus der sozialarbeiterischen Praxis und im Rahmen von spezifischen internen Forschungsprojekten der hauptberuflich Lehrenden. Dabei werden zum Teil Studierende im Rahmen von Projektlehrveranstaltungen bzw. Praxisprojekten in die Forschungsarbeiten miteingebunden. Sie befassen sich dabei mit Grundlagen- als auch Evaluationsforschung, bei der quantitative wie qualitative Methoden angewandt werden. Bei interdisziplinären, fächerübergreifenden Kooperationen werden je nach Themenstellung gemeinsam mit anderen Studiengängen F&E Projekte durchgeführt. Durch diese Bemühungen wird die Aktualität in der Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen und inhaltlichen Problemstellungen der Sozialen Arbeit, aber auch mit sozialen, gesellschaftlichen, politischen und rechtlichen Neuerungen gewährleistet. Ziel ist es zudem, den Studierenden bereits vor ihrem Abschluss die Möglichkeit zu bieten, Praxiserfahrung zu sammeln.

Sozialarbeitsforschung

Die Forschungs- und Entwicklungsstrategie des Studienganges Soziale Arbeit umfasst die folgenden Forschungsschwerpunkte:

• Soziale Probleme
• Soziale Gerechtigkeit
• Soziale Sicherheit
• Partizipation
• Menschenrechte

Kooperationspartner (Auswahl)

• AK - Arbeiterkammer Tirol • Diözese Innsbruck • Innsbrucker Soziale Dienste • Europäische Kommission • Landesschulrat Tirol • Neustart • Land Tirol • Tiroler Wissenschaftsfonds • Gesundheits- & Sozialsprengel • AMS- Arbeitsmarktservice Tirol • Kinderschutz Tirol • Verein für Obdachlose • TirolKliniken • Kinder- und Jugendhilfe Schwaz • Kinder- und Jugendhilfe Innsbruck ...

Nach dem Studium

Das Studium wird mit dem akademischen Grad Bachelor of Arts in Social Sciences, kurz BA oder B.A., abgeschlossen und entsprechend beurkundet (Abschlusszeugnis, Bachelor-Urkunde, internationales Diploma Supplement etc.). MCI Alumni sind berechtigt, ihren akademischen Grad in Verbindung mit der Marke „MCI“ zu führen, um in einem zunehmend intransparenten Bildungs- und Wissenschaftsmarkt Vertrauen und Orientierung zu bieten. Beispiel: BA (MCI).
Source: GZ BMWF-52.330/0195-I/6/2013

Weiter studieren

Das MCI bietet eine Reihe international ausgerichteter Master-Studiengänge an. Das Masterstudium Soziale Arbeit, Sozialpolitik & -management richtet sich direkt an die Absolventen/innen des gegenständlichen Bachelorstudiums. Der Abschluss eines Masterstudiums befähigt in der Folge zum einschlägigen Doktoratsstudium.

Fragen und Antworten

Eine Bewerbung ist auch ohne Abschlusszeugnis möglich und empfiehlt sich, um sich den Wunsch-Studienplatz frühestmöglich zu sichern. Der Bewerbung wird in diesem Fall das letzte verfügbare Jahreszeugnis beigefügt. Im Falle einer Aufnahme ins Studium wird das Abschlusszeugnis vor Studienstart nachgereicht.

Mehrfachbewerbungen sind möglich und willkommen, jedoch sollten die Gründe für die Mehrfachbewerbung im Rahmen des Motivationsschreibens schlüssig dargelegt werden. Im Falle einer Studienplatzzusage für zwei oder mehr Studiengänge ist die endgültige Wahl nach Beendung des Aufnahmeverfahrens zu treffen.

Im Falle einer Bewerbung für zwei oder mehr wirtschaftliche oder technische Studiengänge ist die schriftliche Aufnahmeprüfung nur einmal abzulegen. Im Falle einer Bewerbung für zwei oder mehr wirtschaftliche und technische Studiengänge oder das Bachelor-Studium „Soziale Arbeit“ sind schriftliche Aufnahmeprüfungen für jedes Fachgebiet abzulegen.

Pro Studienjahr gibt es 50 Studienplätze, ungefähr sechs Mal so viele Bewerber/innen gibt es jährlich.

Eine generelle Anrechnung des Studiums ist nicht möglich. Die Anerkennung für Vorkenntnisse bzw. bestimmte Lehrveranstaltungen kann erst nach Erhalt eines Studienplatzes erfolgen. Ein entsprechender Antrag ist jeweils vor Beginn des betreffendem Semesters (in dem die Lehrveranstaltung stattfindet) mittels Formular zu stellen.

Die schriftliche Aufnahmeprüfung sowie das mündliche Aufnahemgespräch sind vor Ort am MCI abzulegen. Bewerber/innen werden gebeten, sich die dafür vorhergesehenen Termine frühzeitig zu reservieren (siehe Bewerbungsfristen). Die genauen Termine und Uhrzeiten werden umgehend nach Ende der Bewerbungsfrist bekanntgegeben. Sollten Bewerber/innen an einem Termin verhindert sein, so stehen weitere Termine zur Absolvierung der schriftlichen Aufnahmeprüfung zur Verfügung.

Bewerber/innen erhalten nach Einlangen ihrer Bewerbung beim Studiengang ein Informationsschreiben, das Empfehlungen zur Vorbereitung auf das schriftliche Aufnahmeverfahren beinhaltet.

Das Aufnahmeverfahren dauert ca. 1 Stunde und findet am MCI vor Ort statt. Es handelt sich dabei um einen handschriftlichen Test, bei dem offene Fragen zu sozialarbeitsrelevanten Themen zu beantworten sind.

Berufserfahrung, ein Praktikum im sozialen Bereich oder auch das Absolvieren eines freiwilligen sozialen Jahres erhöhen die Chancen, einen Studienplatz zu erhalten.

Von Staatsangehörigen aus folgenden Ländern wird ein Studienbeitrag in der Höhe von EUR 363,- pro Semester zzgl. gesetzlichem ÖH-Beitrag eingehoben:

  • EU-Bürger/-innen
  • EWR-Bürger/-innen inkl. schweizer Bürger/-innen
  • Personen aus Drittstaaten, die lt. FHStG §2 unter die Personengruppe gemäß §1 der Personengruppenverordnung (BGBl II Nr. 340/2013 idgF.) fallen.

Von Staatsangehörigen aus Drittstaaten, die nicht den oben genannten angehören, beträgt der Studienbeitrag wie folgt:

  • Bachelorstudiengänge: EUR 5.000,- / Semester zzgl. gesetzlichem ÖH-Beitrag
  • Masterstudiengänge: EUR 7.000,- / Semester zzgl. gesetzlichem ÖH-Beitrag

Eine genaue Überprüfung der eingereichten Dokumente über die Staatszugehörigkeit erfolgt im Rahmen des Aufnahmeverfahrens. Bewerber/innen aus Drittstaaten können mit ihrer Online-Bewerbung ein Ansuchen auf ein Stipendium einreichen.

Beim Bachelorstudium „Soziale Arbeit“ handelt es sich um ein Vollzeitstudium. Aufgrund von Lehrveranstaltungen unter der Woche in der Zeit zwischen 9 und 17 Uhr, der Anwesenheitspflicht sowie Projektarbeiten, Teamarbeiten, Praktika und Auslandssemester ist es nur bedingt möglich, während des Studiums berufstätig zu sein.

In Vollzeit-Studien finden Vorlesungen und Seminare wochentags statt, geblockte Einheiten ermöglichen eine intensive Auseinandersetzung mit einzelnen Thematiken.

Grundsätzlich besteht Anwesenheitspflicht bei allen Lehrveranstaltungen. Überschreitet die Fehlzeit pro Lehrveranstaltung 25%, so wirkt sich dies auf den positiven Abschluss der Lehrveranstaltung aus.

Eine Befreiung von der Anwesenheitspflicht kann in begründeten Ausnahmefällen (z.B. Krankheit, Behördengänge sowie weitere persönliche Gründe) nach schriftlichem Antrag des/der Studierenden durch die Studiengangsleitung genehmigt werden.

Folgende Bereiche umfasst das Studium:

  • Kindheit | Jugend | Familie | Alter
  • Bildung | Beruf | Persönliche Entwicklung
  • Straffälligkeit | Delinquenz | Resozialisierung
  • Gesundheit (Behinderung, Sucht, psychosomatische und chronische Probleme)
  • Materielle Grundsicherung | Daseinsfürsorge
  • Migration | Integration

Grundsätzlich ja. Im Einzelfall entscheidet aber die jeweilige ausländische Hochschule oder das jeweilige ausländische Unternehmen selbst darüber.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Datenschutz