Organisationen neu ausrichten in unsicheren Zeiten

Neuausrichtung, wenn Planbarkeit an Grenzen stößt Jetzt anmelden
Factbox
Ort
MCI, Universitätsstraße 15
Preis
EUR 1.290,-
Termin
24.-26. Februar 2027, 09:00-17:00 Uhr

Organisationen, Bereiche und Teams stehen zunehmend vor der Aufgabe, sich in Zeiten bleibender Unsicherheit neu auszurichten: Märkte verändern sich, Ressourcen werden knapper, Rollen verschieben sich. Gleichzeitig verändern Entwicklungen rund um KI Arbeitsweisen, Entscheidungsprozesse und Kompetenzanforderungen. Gerade zu Jahresbeginn entsteht in vielen Organisationen ein besonderer Klärungsdruck: Was ist jetzt wesentlich? Woran richten wir uns aus? Welche Fähigkeiten brauchen wir künftig - auch im Zusammenspiel mit KI? Und wie schaffen wir es, dass die Neuausrichtung nicht nur in Strategiefolien, sondern im konkreten Arbeitsalltag wirksam wird?

Diese Masterclass setzt genau hier an. Sie verbindet strategische Neuausrichtung mit Lern- und Kulturentwicklung. Denn Organisationen brauchen Formen des gemeinsamen Lernens, kulturelle Orientierung und konkrete Räume, in denen neue Denk-, Entscheidungs- und Handlungsmuster entstehen können.


IHR PROFIL

Diese Masterclass richtet sich an:

  • Personalentwickler*innen und Learning-Verantwortliche, die Lernformate stärker mit strategischer und kultureller Entwicklung verbinden wollen.
  • Organisationsentwickler*innen, Change-Verantwortliche und interne Berater*innen, die Orientierung, Kultur und Lernfähigkeit wirksam gestalten möchten.
  • HR- und People & Culture-Verantwortliche, die Transformation nicht nur begleiten, sondern als Lern- und Kulturprozess rahmen wollen.


IHR PROFIT

Neuausrichtung wirksam gestalten, statt nur neue Ziele zu formulieren

Wer Organisationen in unsicheren Zeiten neu ausrichten will, braucht mehr als Strategiearbeit. Es geht darum, Orientierung zu ermöglichen, kulturelle Muster sichtbar zu machen, Lernprozesse im Arbeitsalltag zu verankern und Menschen in Übergängen handlungsfähig zu halten. Diese Masterclass verbindet fundierte Impulse mit Reflexion, Selbsterfahrung, kollegialem Austausch und der Arbeit an realen Fällen der Teilnehmenden.

Die Teilnehmenden

  • gewinnen Klarheit darüber, wie Neuausrichtung in ihrem Team unter Unsicherheit gestaltet werden kann.
  • verstehen, wie Lern- und Kulturentwicklung zu zentralen Hebeln organisationaler Handlungsfähigkeit werden.
  • erkennen kulturelle Muster, die Neuausrichtung unterstützen oder blockieren.
  • lernen, Orientierung als kommunikative und kulturelle Führungsleistung zu gestalten.
  • entwickeln Lernformate und Dialogräume, die Veränderung im Arbeitsalltag verankern.
  • stärken ihre Rolle als Gestalter*innen von Lern-, Kultur- und Entwicklungsprozessen.
  • arbeiten an einem konkreten Neuausrichtungsanliegen aus dem eigenen Verantwortungsbereich.
  • entwickeln eine persönliche Transferagenda für den eigenen Bereich oder das eigene Team.


DAS PROGRAMM IM ÜBERBLICK

Drei Dimensionen wirksamer Neuausrichtung

Diese dreitägige Masterclass richtet sich an Menschen, die Organisationen, Bereiche oder Teams in Zeiten bleibender Unsicherheit neu ausrichten. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Orientierung, Kultur und Lernen so zusammenspielen, dass aus strategischer Orientierung konkrete Wirkung im Alltag entsteht. Dabei verbindet sie die folgenden drei Perspektiven:

  1. Orientieren: Neuausrichtung unter Unsicherheit verstehen, gemeinsame Richtung klären und relevante Spannungsfelder sichtbar machen.
  2. Rahmenbedingungen gestalten: Kulturelle Muster, Routinen und Rahmenbedingungen erkennen und so gestalten, dass neues Verhalten wahrscheinlicher wird.
  3. Lernen verankern: Lern- und Entwicklungsformate entwickeln, die Transformation im Alltag ermöglichen und nachhaltige Veränderung unterstützen.
Tag 1 – ORIENTIEREN: Neuausrichtung unter Unsicherheit gestalten

Leitfrage:
Wie entsteht Orientierung, wenn die Zukunft offen, widersprüchlich und nur begrenzt planbar ist?

Inhalte:

  • Einführung: Neuausrichtung als Führungs-, Kultur- und Lernaufgabe
  • Unsicherheit verstehen: Warum klassische Planungslogiken an Grenzen stoßen
  • Neuausrichtung zwischen Strategie, Alltag und organisationaler Wirklichkeit
  • Spannungsfelder sichtbar machen: Stabilität und Bewegung, Fokus und Offenheit, Effizienz und Lernen
  • Stakeholder, Erwartungen und implizite Aufträge klären
  • Arbeit an realen Fällen der Teilnehmenden: Wo braucht es aktuell Orientierung?

Ergebnis des Tages:
Die Teilnehmenden haben ihr eigenes Neuausrichtungsanliegen geschärft, zentrale Spannungsfelder in den Bereichen PE/OE identifiziert und verstanden, wie Orientierung unter Unsicherheit als gemeinsamer Prozess gestaltet werden kann.

Tag 2 – RAHMENBEDINGUNGEN GESTALTEN: Kultur als Hebel für neue Handlungsfähigkeit nutzen

Leitfrage:
Welche kulturellen Muster fördern oder verhindern Neuausrichtung - und wie können sie bewusst gestaltet werden?

Inhalte:

  • Kultur als gelebte Praxis: Was in Organisationen tatsächlich Verhalten prägt
  • Kulturelle Muster erkennen: Rituale, Tabus, Belohnungslogiken und informelle Regeln
  • Warum Zustimmung zu Veränderung nicht automatisch neues Verhalten erzeugt
  • Rahmenbedingungen gestalten, damit gewünschtes Verhalten wahrscheinlicher wird
  • Psychologische Sicherheit, Beteiligung und Zumutbarkeit in Veränderungsprozessen
  • Arbeit an Fallbeispielen: Welche kulturellen Muster wirken im eigenen Kontext?

Ergebnis des Tages:
Die Teilnehmenden erkennen zentrale Kulturmuster in ihrem eigenen Verantwortungsbereich und entwickeln Ansatzpunkte, wie Rahmenbedingungen, Kommunikation und Routinen so gestaltet werden können, dass Neuausrichtung im Alltag tragfähiger wird.

Tag 3 – LERNEN VERANKERN: Neue Lernformate und Entwicklungsräume gestalten

Leitfrage:
Wie wird Neuausrichtung zu einem gemeinsamen Lernprozess statt zu einem weiteren Change-Projekt?

Inhalte:

  • Lernen als organisationaler Entwicklungsprozess, nicht nur als Training
  • New Learning im Kontext von Strategie, Kultur und Transformation
  • Lernformate für knappe Ressourcen: wirksam, fokussiert und alltagsnah
  • Lernen im Arbeitsprozess: Wie Entwicklung in Routinen, Meetings und Projekten verankert wird
  • Umgang mit Widerstand, Ermüdung und Veränderungssättigung
  • Persönliche Transferplanung: Was ist der nächste kluge Schritt im eigenen Kontext?

Ergebnis des Tages:
Die Teilnehmenden entwickeln eine konkrete Lern- und Entwicklungsarchitektur für ihr eigenes Neuausrichtungsanliegen und formulieren nächste Schritte für Umsetzung, Kommunikation und Transfer.


REFERENT:INNEN / TRAINER:INNEN

Dr. Cornelia Hattula
L&D Strategin & Sparringspartnerin für Organisationen, die ihre Learning-Bereiche neu aufstellen wollen.

Prof. Dr. Maria Pammer
Professorin am MCI für Organisationsentwicklung & Change

 

Victoria Lettenbichler
Victoria Lettenbichler Program Manager

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