Lange Nacht der Forschung

Das MCI lädt Besucher/innen aller Altersgruppen zu Österreichs größtem Forschungs-Event.

Zahlreiche Stationen in den Bereichen der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie der Technologie & Life Sciences bieten Einblicke in die spannende Projekte der Forscher/innen am MCI.

Experimente & Mitmach-Stationen

Machen Sie eine gefühlte Zeitreise! Erleben Sie, wie sich steife Gelenke, ein eingeschränktes Gesichtsfeld und schlechtes Gehör auf den Alltag auswirken. Basis für Gesundheit im Alter ist auch die Ernährung in jungen Jahren. Für unsere jüngeren Besucherinnen und Besucher gibt es ein spannendes Ernährungsrätsel.

Digitale Assistenten versorgen uns mit neuen Informationen und beeinflussen unsere Entscheidungen. Der tägliche Einkauf ist ein Bereich der künftig wohl vermehrt davon betroffen sein wird. Was diese "Bots" jetzt schon können und wo ihre Grenzen liegen erfahren Sie hier. Mit Experimenten, einem Vortrag und Informationen zu Alexa und Co können Sie sich über Perspektiven in der Mensch-Maschinen-Interaktion informieren.

Mit Hilfe von Datenbrillen kann die Wahrnehmung der Realität um zusätzliche Informationen erweitert werden. Neue Produkte können ohne Materialaufwand in realer Größe dargestellt werden, neue Prozesse in einem virtuellen Abbild erlernt werden. An dieser Station können Sie mit Hilfe der Holo-Lens einen neuen Fertigungsprozess erlernen und auch in einem virtuellen Fahrzeug Platz nehmen.

Mithilfe der Schlierentechnik können im Moment stattfindende Vermischungen oder Lösungen verschiedener Stoffe miteinander sichtbar gemacht werden. Anwendung findet diese Technik dementsprechend in der Strömungstechnik, der Ballistik, der Untersuchung der Ausbreitung und Vermischung von Gasen und Lösungen und der Untersuchung des Wärmeaustausches durch Konvektion.

Roboter sind aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken – sie produzieren unsere Autos und mähen unseren Rasen. In der Vergangenheit wurden diese von Profis über abertausende Zeilen Programmcode programmiert, doch mittlerweile kann ihnen jeder über Apps Leben einhauchen. An dieser Station werden einige Beispiele gezeigt und Sie können Ihr erstes eigenes Roboterprogramm erstellen.

An dieser Station zeigen die Forscherinnen und Forscher des MCI auf, wie wandelbar Energie ist. Mit Hilfe von elektrischer Energie wird Luft verdichtet und anschließend in einer Expansionsmaschine entspannt. Diese wiederum treibt einen Generator an. Die so wiedergewonnene elektrische Energie wird anschließend zum Betrieb eines elektrischen Verbrauchers herangezogen.

Für das Auge Unsichtbares sichtbar machen - auf dieser Spur wandeln wir, wenn wir gemeinsam versuchen mit technischer Unterstützung einen Blick in das Kleinste zu werfen.

Mit Hilfe eines Hackschnitzelhaufens stellen wir exemplarisch die Probleme dar, mit welchen sich Holzkraftwerke bei der Lagerung von Holzhackgut zur energetischen Nutzung konfrontiert sehen. So wird das Hackgut durch Mikroorganismen zersetzt. Neben dem Abbau kommt es immer wieder zur Selbstentzündung der Lagerstätte. Dieser Problematik sowie möglicher Lösungsvorschläge nimmt sich die Station an.

Kombinationen aus Membranen und Aktivkohle sind vielversprechende Verfahren zur Reinigung von Wasser. Membranen sind mikroporöse Strukturen, die unerwünschte Stoffe wie Bakterien entfernen, während für noch kleinere Verunreinigungen wie Medikamentenrückstände Aktivkohle verwendet wird. Im Zuge eines Versuchs wird Interessierten die Herstellung von Membranen und der Einsatz eines Kombinationsverfahrens demonstriert.

Lebewesen nutzen Farbstoffe um Lichtenergie in chemische Energie umzuwandeln. Der Großteil der Zellmasse wird aus dem CO2 der Luft und der Energie des Sonnenlichts aufgebaut. Sie nutzen Farbstoffe aber auch, um sich vor zu viel Licht zu schützen. Mikroorganismen haben verschiedenste Pigmente entwickelt, um diese Aufgaben zu erfüllen. In der Biotechnologie können diese Farbstoffe für technische Zwecke genutzt werden.

Forschungsinteressierte lernen durch spannende Vorführungen zahlreiche Einsatzmöglichkeiten von flüssigem Stickstoff in Wissenschaft und Technik kennen. Dies reicht von der Kryokonservierung von Algen über das Schockfrosten von Lebensmitteln bis hin zur Molekularküche. Besucherinnen und Besucher können beispielsweise erleben, wie durch extreme Kälte in kürzester Zeit Eiscreme spektakulär hergestellt werden kann.

Bier ist eines der weltweit am meisten konsumierten alkoholischen Getränke. Kaum einer weiß, wie es hergestellt wird und welche Bedeutung die einzelnen Brauschritte haben. Was hat Karamalz mit Bier zu tun und warum ist dort kein Alkohol enthalten, während das alkoholfreie Bier mit 0,5 Vol% Alkohol zu Buche schlägt? Wir erklären Ihnen den Prozess mittels selbst gebrautem Bier, welches zudem auch verkostet werden kann.

Vorträge

Das Thema Brexit ist derzeit in aller Munde. Der geplante Austritt des Vereinigten Königreichs (VK) aus der Europäischen Union (EU) zeigt gut auf, was eine EU Mitgliedschaft bedeutet; dies nicht nur für das VK, sondern auch für andere Mitgliedstaaten wie Österreich. Welche Vor- und Nachteile hat es, nicht mehr am Binnenmarkt und an bestimmten Bereichen der Zusammenarbeit teilzunehmen?

Digitale Assistenten versorgen uns mit neuen Informationen und beeinflussen unsere Entscheidungen. Der tägliche Einkauf ist ein Bereich der künftig wohl vermehrt davon betroffen sein wird. Was diese "Bots" jetzt schon können und wo ihre Grenzen liegen erfahren Sie hier. Mit Experimenten, einem Vortrag und Informationen zu Alexa und Co können Sie sich über Perspektiven in der Mensch-Maschinen-Interaktion informieren.

Scheitern ist allgegenwärtig und in der Regel verursacht Scheitern negative Gefühle des Versagens, des Verlusts, der Inkompetenz. In der unterhaltsamen Präsentation wird der Frage nachgegangen, ob es gutes Scheitern gibt, was gutes Scheitern ausmacht und wie man gut scheitert.

Big Data wird in verschiedenen Bereichen unseres Alltags durch Unternehmen, öffentliche Verwaltung, im Gesundheits- und Sportbereich, etc. intensiv genutzt. Im Rahmen des Vortrages werden die verschiedenen Möglichkeiten der Datenanalyse und deren Anwendungsmöglichkeiten vorgestellt und die Frage geklärt, ob Big Data ein Schreckgespenst oder die neue Wunderwaffe des Digitalisierungszeitalters ist.

Lange Nacht der Forschung
  • 13. April 2018
  • 17 bis 23 Uhr
  • MCI IV, Maximilianstraße 2

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