Wirtschaft & Gesellschaft

Familienunternehmen

Familienunternehmen

Seit Gründung des Zentrum Familienunternehmen am MCI im Jahr 2016 werden praxisnahe Projekte in enger Zusammenarbeit mit Familienunternehmen durchgeführt, um die Wirtschaftskraft dieser inhabergeführten Unternehmen nachhaltig zu sichern und weiter zu erhöhen.

 

Betriebsnachfolge

Die Unternehmensübergabe stellt für Familienunternehmen eine kritische Phase dar. Ziel dieses Kompetenzfeldes ist es, die Betriebsnachfolge von Familienunternehmen zu untersuchen sowie Herausforderungen und Problemfelder bei der Übergabe zu analysieren.

 

Unternehmerisches Verhalten

Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Maßnahmen getroffen werden können, um die unternehmerische Innovativität zu sichern und eine strukturierte Steuerung von Innovationstätigkeiten zu ermöglichen. Darunter fallen auch Themen wie die Nutzung und Anwendung von digitalen und sozialen Medien in Familienunternehmen sowie das Risikoverhalten von Familienunternehmen.

 

Arbeitgebermarke

Die Arbeitgebermarke ist das unverwechselbare Vorstellungsbild eines Arbeitsgebers in den Köpfen potentieller Mitarbeiter und erhöht damit die Attraktivität eines Unternehmens gegenüber potenziellen Mitarbeitern, ähnlich einer starken Produktmarke gegenüber seinen Kunden. Ziel ist es, die zentralen Handlungsfelder im Umgang mit der Ressource Mensch zu untersuchen und Handlungsempfehlungen für eine zunehmende Professionalisierung in Richtung strategisches Personalmanagement zu entwickeln.

 

Organisationsentwicklung

Dieser Bereich erforscht Fragen der strategischen, strukturellen und kulturellen Veränderung in Familienunternehmen in Change-Prozessen mit dem Ziel, zielgerichtete Lösungen zu erarbeiten, die einerseits die Organisations- und Gruppendynamik berücksichtigen, andererseits auch die menschlich-psychischen Seiten integrieren.

 

Unternehmerfamilie

Der Faktor Familie im Unternehmen (Familiness) beschreibt sämtliche Eigenschaften, die ein Familienunternehmen von einem Nicht-Familienunternehmen unterscheidet und stellt auf die Verfolgung von nicht-ökonomischen Ziele (sozio-emotionaler Reichtum) ab. Der Bereich untersucht dieses Zusammenspiel und damit eingehergehende Regelstrukturen (Family Governance).

 

Kontakt
Anita Zehrer
FH-Prof. PD MMag. Dr. habil. Anita Zehrer Leiterin Zentrum Familienunternehmen +43 512 2070 - 7100

Bei Fragen zum Forschungsschwerpunkt kontaktieren Sie uns unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Kompetenzzentrum

Strategische Positionierung – Analyse strategischer Optionen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit touristischer Familienunternehmen
Projektstatus:
Laufend

Projektstart:
Oktober 2016

Projektmitarbeiter:
FH-Prof. PD MMag. Dr. habil. Anita Zehrer
ProjektleiterIn, von April 2016 bis Juni 2019


Ing. Mag. Martin Danler
ProjektmitarbeiterIn, seit September 2016


Valerie Nickel, BSc, BSc, MSc
Assistenz der Projektleitung, seit Mai 2018


Projektinhalt:
Ziel des Projektes ist es, eine Grundlagenstudie zum Status Quo der strategischen Positionierung von Familienbetrieben im Tourismus zu verfassen, deren Problemfelder zu analysieren und ein Portfolio mit strategischen Optionen für touristische Familienunternehmen zu erstellen. Dabei sollen aufbauend auf den Problemfeldern, Lösungsansätze für familiengeführte Tiroler Tourismusbetriebe entwickelt und im Rahmen von Handlungsempfehlungen veröffentlicht werden. Dieser Leitfaden soll dazu dienen, Familienunternehmen auf die Notwendigkeit der strategischen Planung zu sensibilisieren sowie hands-on Maßnahmen aufzeigen, wie eine strategische Ausrichtung erreicht werden kann. Damit soll das Projekt einen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von touristischen Familienbetrieben in Tirol leisten. Folgende Forschungsfrage soll mit Hilfe des Projektes beantwortet werden: Welche strategischen Optionen ergeben sich für touristische Familienunternehmen im Hinblick auf deren Wettbewerbsstrategie?

Familienunternehmen und Personalstrategien der Zukunft: Der Einfluss der Familie auf die Arbeitgeberattraktivität von Familienunternehmen
Projektstatus:
Laufend

Projektstart:
Januar 2019

Projektmitarbeiter:
Valerie Nickel, BSc, BSc, MSc
Assistenz der Projektleitung, seit Januar 2019


Dr. Teresa Spieß
ProjektleiterIn, seit Januar 2019


Projektinhalt:
Ziel des Projektes ist es herauszufinden, unter welchen Bedingungen sich die Kommunikation der Familieneinbindung positiv oder negativ auf die wahrgenommene Arbeitgeberattraktivität von Tiroler Familienunternehmen auswirken kann. Außerdem soll untersucht werden, ob individuelle Unterschiede der potentiellen Bewerber/innen diese Beurteilung der Arbeitgeberattraktivität von Familienunternehmen verändern. Dabei wird ein spezieller Fokus auf die sogenannten Generationen Y und Z (geboren ab 1980) gelegt. Neben einer strukturierten Literaturanalyse werden im Rahmen des Projektes qualitative und quantitative Daten erhoben, ausgewertet und interpretiert, um die zentralen Fragestellungen zu beantworten. Abschließend werden Handlungsempfehlungen für die Praxis abgeleitet und zur Verfügung gestellt. Insbesondere kleine und mittlere Tiroler Familienunternehmen können daraus wertvolle Informationen für ihre zukünftigen Personalstrategien ziehen, speziell in Bezug auf die Kommunikation des Familieneinflusses im Employer Branding Prozess für unterschiedliche Unternehmens‐ und/oder Mitarbeiterprofile. Diese Informationen können Tiroler Familienunternehmen dabei helfen, am Arbeitsmarkt der Zukunft talentierte und gut ausgebildete Mitarbeiter/innen der Generationen Y und Z zu rekrutieren und so für die zunehmende Digitalisierung gewappnet zu sein.

Anforderungen an das Risikomanagement in klein- und mittelbetrieblich strukturierten Familienunternehmen in Tirol
Projektstatus:
Laufend

Projektstart:
Januar 2019

Projektmitarbeiter:
Mag. Gundula Glowka
ProjektleiterIn, seit Januar 2019


Valerie Nickel, BSc, BSc, MSc
Assistenz der Projektleitung, seit Januar 2019


Projektinhalt:
Das TWF Projekt untersucht Risikosituation und -bewusstsein Tiroler Familienunternehmen. Fehlendes Risikobewusstsein kann zu einer Vernachlässigung des Risikomanagements führen, welches mittelfristig die Gesundheit der Betriebe gefährden kann. Mit Hilfe eines mixed methods Forschungsverfahrens sollen die Anforderungen an das Risikomanagement in klein- und mittelbetrieblich strukturierten Familienunternehmen in Tirol erhoben werden, um möglicherweise negative Konsequenzen aufzudecken und vorbeugende Maßnahmen zu ermöglichen.

Innovativität kleiner und mittlerer FU
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
Februar 2017

Projektmitarbeiter:
Valerie Nickel, BSc, BSc, MSc
ProjektmitarbeiterIn, von Februar 2017 bis Juni 2019


FH-Prof. Dr. Gabriela Leiß, MBA
ProjektleiterIn, von Februar 2017 bis August 2018


Projektinhalt:
Im Rahmen eines qualitativen Forschungsvorhabens wird das Innovationsverhalten familiengeführter Tischlereibetriebe im Kontext der Betriebsübergabe untersucht. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welche Maßnahmen getroffen werden können, um die unternehmerische Innovativität auch über den Transfer hinaus zu sichern und eine strukturierte Steuerung von Innovationstätigkeiten zu ermöglichen. Der besondere Fokus liegt auf der strukturellen Kopplung der beiden Systeme Familie und Unternehmen und deren Einfluss auf die Innovativität im Kontext der Unternehmensnachfolge. Handlungsempfehlungen sollen dazu beitragen, das bestehende Beratungs- und Unterstützungsangebot im Sinne eines ganzheitlichen prozessorientierten Beratungsansatzes weiter zu entwickeln.

Succession planning in small family businesses
Projektstatus:
Laufend

Projektstart:
Januar 2019

Projektmitarbeiter:
Valerie Nickel, BSc, BSc, MSc
Assistenz der Projektleitung, seit Januar 2019


FH-Prof. PD MMag. Dr. habil. Anita Zehrer
ProjektleiterIn, seit Januar 2019


Projektinhalt:
Im Rahmen des Forschungsprojekts werden Nachfolgeprozesse von familiengeführten Kleinunternehmen in Österreich und Hong Kong analysiert. Das qualitative Forschungsdesign zielt auf die Herausarbeitung von Strategien, Erfolgsfaktoren und Hindernissen der Nachfolgeplanung ab, um optimale Lösungsstrategien zu entwickeln. So soll das Bewusstsein für Familienunternehmen und die Möglichkeiten politischer Maßnahmen sowie finanzieller Förderungen, um Nachfolgeprozesse in Kleinunternehmen zu initiieren, gestärkt werden.

Der Faktor MitarbeiterInnen in touristischen Familienunternehmen – eine Status Quo Erhebung des Arbeitgeberimages am Beispiel der Tiroler Hotellerie und Gastronomie
Projektstatus:
Laufend

Projektstart:
März 2018

Projektmitarbeiter:
FH-Prof. PD MMag. Dr. habil. Anita Zehrer
ProjektleiterIn, von März 2018 bis August 2018


Katrin Schwaiger, MA
ProjektmitarbeiterIn, seit März 2018


Mag. Gundula Glowka
ProjektmitarbeiterIn, von März 2018 bis August 2019


FH-Prof. Dr. Christoph Engl
ProjektmitarbeiterIn, von März 2018 bis August 2019


FH-Prof. Mag. Hubert J. Siller
ProjektmitarbeiterIn, von März 2018 bis August 2019


Projektinhalt:
Ziel des Projektes ist es, die Branchenidentität der Hotellerie und Gastronomie bezogen auf die Unternehmer/innen und Mitarbeiter/innen im Tourismus zu erheben. Zusätzlich sollen Mitarbeiterzufriedenheit und Verbesserungsmaßnahmen untersucht werden. Die Hauptfrage ist also, wie diese Stakeholder das eigene Image der Branche wahrnehmen. Dazu sollen Stärken und Schwächen der Branche aus Mitarbeiter/innen- und Unternehmer/innen-Sicht, Führungsprinzipien der Unternehmer/innen und die Zufriedenheit der Mitarbeiter/innen bezogen auf verschiedene Aspekte (Vorgesetzte, Bezahlung, etc.) analysiert werden. Durch diese Analyse wird klar, wie die Stakeholder der Branche selbst diese wahrnehmen und welche Felder für Handlungsbedarf identifiziert werden. Die Ergebnisse können im Anschluss helfen, konkrete Handlungsempfehlungen für touristische Familienunternehmen vorzuschlagen.

Digitalization, social media and the family business
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
November 2016

Projektmitarbeiter:
Valerie Nickel, BSc, BSc, MSc
Assistenz der Projektleitung, seit Mai 2018


FH-Prof. PD MMag. Dr. habil. Anita Zehrer
ProjektleiterIn, von November 2016 bis Oktober 2017


Projektinhalt:
Mit Blick auf Familienunternehmen und Digitalisierung zielt dieses Projekt auf die Erforschung der Nutzung von digitalen und sozialen Medien in Familienunternehmen in Europa und Ostasien ab. Ziel ist es Unterschiede und Barrieren in Tools und Technologien ausfindig zu machen. Folgende Forschungsfragen werden im Rahmen des Projekts beantwortet: - In wie weit erkennen Familienunternehmer die Relevanz der Digitalisierung in ihren Unternehmen an? - Wie adaptieren Familienunternehmen an die Herausforderungen, welche die digitale Welt mit sich bringen? - Wie weit sind digitale Strategien in den allgemeinen Firmenzielen verankert? - In wie weit werden digitale Produkte und Services von Familienunternehmen bereitgestellt (Status Quo)?

Digitalization, Social Media and the Family Business | Folgeprojekt
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
November 2017

Projektmitarbeiter:
FH-Prof. PD MMag. Dr. habil. Anita Zehrer
ProjektleiterIn, von November 2017 bis November 2019


Valerie Nickel, BSc, BSc, MSc
Assistenz der Projektleitung, von Mai 2018 bis November 2019


Projektinhalt:
Auf den Erkenntnissen des vorangegangenen Projekts (EPU 45/2016) aufbauend, können im Rahmen der Verlängerung weitere relevante Daten in Österreich und Asien erhoben werden und somit eine bessere Generalisierbarkeit der Ergebnisse für die gesamte Population erreicht werden. Aufgrund des Familiensystems und des speziellen Businesssystems in familiengeführten Unternehmen, ist es schwierig Familienunternehmen zu finden, welche bereit sind über strategische Aspekte der Unternehmen, wie Digitalisierung, zu sprechen, denn beide Systeme sind eng verflochten und der Faktor Familien ist omnipräsent (Sharma et al. 1997; Chrisman et al., 2007; Frank et al. 2010). Die wechselseitige Beeinflussung von Familie und Unternehmen wirkt sich auf den Unternehmensprozess aus (Chrisman et al., 2008; Sharma et al., 1996).

Nachfolge im Familienunternehmen
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
Juli 2017

Projektmitarbeiter:
Valerie Nickel, BSc, BSc, MSc
Assistenz der Projektleitung, von Mai 2018 bis November 2019


FH-Prof. PD MMag. Dr. habil. Anita Zehrer
ProjektleiterIn, von Juli 2017 bis November 2019


Ramona Pfeifer, BA MA
ProjektmitarbeiterIn, von Juli 2017 bis November 2019


Projektinhalt:
Ziel des Projektes ist es, eine Grundlagenstudie zum Status Quo der Unternehmensübergabe von Familienbetrieben im Tourismus zu erheben sowie Herausforderungen und Problemfelder bei der Übergabe zu analysieren. Dabei sollen aufbauend auf den Erkenntnissen, Lösungsansätze für familiengeführte Tiroler Tourismusbetriebe entwickelt und im Rahmen von Handlungsempfehlungen dargestellt werden. Diese Handlungsempfehlungen sollen dazu dienen, Familienunternehmen auf die Notwendigkeit der Planung der Übergabe zu sensibilisieren sowie Maßnahmen aufzeigen, wie eine Unternehmensnachfolgeplanung durchgeführt werden kann. Damit soll das Projekt einen Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von touristischen Familienbetrieben in Tirol leisten.

Betriebsübergabe FU
Projektstatus:
Abgeschlossen

Projektstart:
April 2017

Projektmitarbeiter:
FH-Prof. PD MMag. Dr. habil. Anita Zehrer
ProjektleiterIn, von April 2017 bis Juni 2018


FH-Prof. Dr. Gabriela Leiß, MBA
ProjektmitarbeiterIn, von April 2017 bis Juni 2018


Valerie Nickel, BSc, BSc, MSc
Assistenz der Projektleitung, von Mai 2018 bis Juni 2018


Projektinhalt:
Ziel des Projekts ist es, dass ein Familienunternehmen über einen Zeitraum von 12 Monaten Unterstützung erfahren, die organisationalen Herausforderungen und Problemfelder bei ihrer Übergabe zu bewältigen, vor dem Hintergrund der Aufrechterhaltung interner Prozesse und der Erzielung von Innovationspotentialen.


  • Zehrer, A. & Leiß, G. (2018). Intergenerational communication patterns in entrepreneurial families during the business succession – a qualitative action research approach. Corporate Communications: An International Journal. (accepted for publication)
  • Glowka, G., Zehrer, A. (2019).Tourism Family-Business Owners’ Risk Perception: Its Impact on Destination Development. Sustainability, 11(24), 6992. https://doi.org/10.3390/su11246992

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