Rückblick

Ich, immer nur ich…
Ich, immer nur ich…
Hubert Schmalix, Internationaler Künstler aus ÖsterreichDie Unternehmerische Hochschule© begrüßte am Mittwoch, 12. November 2014 im Rahmen der Vortragsreihe von MCI Alumni & Friends den in Los Angeles lebenden Künstler Hubert Schmalix, der den Zuhörern eine Einblick in sein Leben und sein künstlerisches Schaffen gab.Der in Graz geborene Schmalix absolvierte von 1971 bis 1976 das Studium an der Akademie der bildenden Künste in Wien und übernahm dort von 1999 bis 2006 eine Professur. Außerdem war er Gastprofessor an der UCLA in Los Angeles.Der berühmte Maler startete seine Karriere zu Beginn der 1980er Jahre als Teil der „Neuen Malerei“. Schmalix hat eine Verbindung zu Innsbruck, da er als „junger Wilder“ den damals neu errichteten Hörsaaltrakt der Universität Innsbruck am Innrain künstlerisch gestaltete. Noch heute begeistert dieses riesige Mosaikkunstwerk.„Alles was ich erlebe, ist wichtig für meine Arbeit“, erklärt der internationale Künstler. Jedoch müsse er sich auch jeden Tag motivieren zu malen. Zu seinen Werken und seinen Motive meint er: „Viele kleine Schritte führen zur Veränderung, die erst am Ende sichtbar ist.“Die Moderation der Veranstaltung übernahm Ass.-Prof. Mag. Dr. Wolfgang Meixner, Vizerektor der Universität Innsbruck, welche in einer angeregten Diskussion ihren Ausklang fand.{phocagallery view=category|categoryid=895}
Studieren, forschen und arbeiten im Jahr 2030.
Studieren, forschen und arbeiten im Jahr 2030.
Perspektiven des europäischen Hochschulraums.Francois Biltgen, Richter am Europäischen Gerichtshof Am Montag, den 27.10.2014 bot die Unternehmerische Hochschule® im Rahmen der Veranstaltungsreihe MCI Alumni & Friends einen interessanten Beitrag von Francois Biltgen.Der ehemalige Luxemburger Minister für Hochschulen, Justiz, öffentliche Verwaltung und Medien erläutert, dass Qualitätsverbesserung durch Forschung erreicht wird. Forschung sei das Mittel zum Zweck, um die Wirtschaft nach vorne zu bringen. Deshalb dürfe hier auch nicht in Krisenzeiten gespart werden, meint Francois Biltgen. Weiters plädiert er dafür, nicht nur die Forschung in der Technik, sondern auch in den Humanwissenschaften zu fördern. Besonders wesentlich sei, dass gesellschaftliche Herausforderungen bearbeitet werden. Dafür benötigen die EU-Staaten Geld und vor allem Forscher/-innen, weshalb in die Ausbildung von jungen Nachwuchs-Wissenschaftler/-innen investiert werden müsse.Zum Thema Studieren meint der Luxemburger Biltgen, dass der Bologna Prozess die Möglichkeit der Mobilität von Studierenden erleichtere. Dieser Prozess wurde zwar überall unterschiedlich umgesetzt, jedoch sind die Systeme leichter vergleichbar. Durch die Einführung von Leistungspunkten – sogenannten ECTS – wird der Arbeitsaufwand gemessen, wodurch das Studium auch im Ausland angerechnet werden kann. Dies sieht er als positive Entwicklung, die in Zukunft noch weiter ausgebaut werden müsse.Die angeregte Diskussion im Anschluss an die Präsentation schloss den äußerst gelungenen Vortrag ab. Durch das Programm führte Fachbereichsleiter für EU-Recht FH-Prof. Dr. Markus Frischhut.{phocagallery view=category|categoryid=891}
Lust auf Leistung?
Lust auf Leistung?
Dr. Karl Stoss, Generaldirektor, Casinos Austria AG, Vorstandsvorsitzender der Österreichischen Lotterien & Präsident des Österreichischen Olympischen ComitésIm Rahmen der Vortragsreihe von MCI Alumni & Friends begrüßte die Unternehmerische Hochschule® den ehemaligen Wettkampfsportler Dr. Karl Stoss. Der gebürtige Vorarlberger plädiert für ein Mehr an Leistungsorientierung und Leistungswillen, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen: „Das gilt für den Sport, gleich wie für das Berufsleben!“, betont der früher erfolgreiche Schwimmer und Wasserballer. Er bezeichnet das Leistungsprinzip als „geil“ und kritisiert unsere Gesellschaft als zu träge. „Wir entwickeln uns mehr zu einem selbstgefälligen Durchschnitt“ beschreibt er diesen Trend und hält dies in einem international erbarmungslosen Wettbewerb als bedenklich. Im gleichen Atemzug appelliert der Chef der Casinos Austria an jeden Einzelnen, sich mehr zuzutrauen um Ziele und Träume auf dem Lebensweg erfolgreich zu erreichen. Als Grundlage für das Erreichen der gesteckten Ziele, bezeichnet Stoss Disziplin als Notwendigkeit um den Tag bestmöglich zu nutzen: „Jeder von uns hat 24 Stunden Zeit zur Verfügung“ . Die Frage ist, was wir daraus machen! Der Vortrag wurde von Rektor Dr. Andreas Altmann moderiert! {phocagallery view=category|categoryid=888}
Universal ethics - universal human rights?
Universal ethics - universal human rights?
Prof. Dean Harris, Professor, University of North Carolina at Chapel HillOn October 16th, Prof. Dean Harris gave a “best practice” guest speech on the topic “Universal ethics - universal human rights?” Dean Harris has studied law, practiced as a lawyer and is now a Clinical Associate Professor at University of North Carolina at Chapel Hill, where he teaches and publishes on Healthcare Law and Ethics. Having a longstanding experience, also concerning China, in his MCI guest speech, he first focused on China and their rejection of Western universal values. He then applied this to the issue of ethical values and human rights in terms of how they affect the responsibility of each society to disadvantaged residents by contrasting different attitudes of solidarity in the European Union and the United States of America. Finally, he gave some interesting insights on the questions of ethics and values in the debate about US President Obama’s health reform. More than 140 students (from both Innsbruck University and MCI) followed Dean’s very active presentation and afterwards engaged in an interesting, but also controversial, discussion moderated by MCI Professor Dr. Markus Frischhut, and summarized in a concluding statement by MCI Professor Dr. habil. Belachew Gebrewold.Best_Practice_Dean_Harris.pdf{phocagallery view=category|categoryid=883}
Cashless society.
Cashless society.
Ist eine bargeldlose Gesellschaft Utopie?Dr. Kurt Pribil, Mitglied des Direktoriums, Oesterreichische Nationalbank Im Rahmen der Vortragsreihe von MCI Alumni & Friends begrüßte die Unternehmerische Hochschule® am Donnerstag, 8.10.2014, den Direktor der Oesterreichischen Nationalbank Dr. Kurt Pribil. „Bargeld braucht nur noch deine Oma und der Bankräuber“ – mit dieser provokanten Aussage beginnt Dr. Kurt Pribil, der seit 2013 Direktor der OeNB ist, seinen Vortrag mit dem Leitthema „On the way to a cashless society“. Im Laufe seiner Ausführungen erörtert er die Fragestellung, ob es in Zukunft eine Gesellschaft ohne Bargeld geben wird. Seit Mitte der 60er Jahre werden in Österreich bargeldlose Transaktionen durchgeführt. Die erste Form der bargeldlosen Transaktion erfolgte mittels Diners Card. Heute sind Bankomat- und Kreditkarten weit verbreitet und Zahlungen mittels Internet und Handy nichts Ungewöhnliches mehr. Neue Entwicklungen, wie die NFC-Technologie für kontaktloses Zahlen, erleichtern das bargeldlose Bezahlen auch von kleinen Beträgen – wie es zum Beispiel beim Bäcker der Fall ist. Diese Technologie soll bis 2020 flächendeckend bei allen Bankomatkarten im Euroraum Anwendung finden. Trotz dieser Erleichterungen haben Umfragen der OENB ergeben, dass für die Käufe des täglichen Lebens Bargeld mit 65% am häufigsten verwendet wird. Auch das Bargeldvolumen im Euroraum nimmt stetig zu und beläuft sich im Moment auf 980 Milliarden Euro. Abschließend resümiert Dr. Kurt Pribil, dass eine bargeldlose Gesellschaft bislang Utopie ist, da die überwiegende Verwendung von Bargeld, der ständig wachsende Bargeldumlauf und die Erneuerung von Banknoten durch die EZB gegen diese Entwicklung sprechen. Der Vortrag wurde von Univ.-Prof. Dr. Matthias Bank, Professor für Banken & Finanzen an der Universität Innsbruck, moderiert und fand den Abschluss in einer anregenden Diskussion.{phocadownload view=file|id=5802}{phocagallery view=category|categoryid=873}
Strommarkt im Umbruch.
Strommarkt im Umbruch.
Wohin führt die Energiewende?Prof. Dr. Rolf Wüstenhagen, Direktor, Institut für Wirtschaft & Ökologie, Universität St. GallenProf. Dr. Rolf Wüstenhagen, Direktor des Instituts für Wirtschaft und Ökologie (IWÖ-HSG) und Inhaber des Good Energies Lehrstuhls für Management erneuerbarer Energien an der Universität St. Gallen zu Gast an der Unternehmerischen Hochschule®. Im Rahmen der Vortragsreihe von MCI Alumni & Friends drehte sich am Abend des 24. Septembers alles rund um das Thema „Energie“. Als Vision und großen Trend sieht Prof. Wüstenhagen eine Entwicklung hin zu mehr erneuerbarer Energie. Das Verhältnis von nicht-erneuerbarer zu erneuerbarer Energie wird sich von 80:20 zu 20:80 verändern, meint der St. Gallner Professor. Der Grund dafür seien nicht nur Atomkatastrophen wie Fukushima, sondern vor allem die Möglichkeit der Nutzung von Economy of Scales bei erneuerbaren Energien, wodurch deren Kosten gesunken sind. Die Herausforderung für die Politik sei es, den Klimawandel ernst zu nehmen, die Entwicklung zu mehr erneuerbarer Energie am besten schon heute einzuleiten und dafür auch stabile Rahmenbedingungen herzustellen. Dies spare sogar zukünftige Kosten. Als besonders wichtigen Aspekt für die Nutzung erneuerbarer Energien nennt Prof. Wüstenhagen die Energiespeicherung. Die angeregte Diskussion im Anschluss, die von MCI Rektor Dr. Andreas Altmann moderiert wurde, sorgte für einen gelungenen Abschluss der Veranstaltung.Einladungsflyer_Wuestenhagen.pdf{phocagallery view=category|categoryid=870}
Grandioses MCI Alumni Weekend 2014
Grandioses MCI Alumni Weekend 2014
Mehr als tausend Gäste feierten am MCI Am 13. und 14. Juni 2014 trafen sich Mitglieder und Freunde des Absolventenclub MCI Alumni & Friends um ein erfolgreich verlaufenes Studienjahr 2013/14 gemeinsam ausklingen zu lassen. Vielfältiges Programm erwartete die Absolventen Auch in diesem Jahr hat der MCI Alumni & Friends Club sein intensives und interessantes Veranstaltungsjahr mit dem bereits traditionellen MCI Alumni Weekend ausklingen lassen und sorgte mit seinem spannenden Programm für einen fulminanten Abschluss des akademischen Jahres. Das Programm startete am Freitagnachmittag mit dem Empfang von Rektor Andreas Altmann und einem Treffen der MCI Absolventen/-innen inkl. der Jubiläumsjahrgänge, die sich über die erfolgsversprechenden Vorhaben des MCI, wie Campus Neu, Doktorrat, den neuen Studiengang BWL Online, etc. informieren und austauschen konnten. ÖBB Chef eröffnete Podium Beim anschließenden Vortrag von ÖBB Chef Christian Kern erfuhren die Teilnehmer/-innen, dass die ÖBB positiv in die Zukunft blickt und in der Veränderung des Mobilitätsverhaltens der Bevölkerung weiteres Wachstumspotential für das Unternehmen sieht. Die Anzahl der Kunden und deren Zufriedenheit sind laut Christian Kern so hoch wie nie. Auch die Produktivität des Unternehmens ist im europäischen Vergleich außerordentlich. Diese Position möchte Kern auch in Zukunft weiter ausbauen und bei Profitabilität, Kostensenkungen und Pünktlichkeit im europäischen Spitzenfeld mitspielen. Im Anschluss an den spannenden Vortrag von Christian Kern konnte das MCI einen weiteren hochkarätigen Gast begrüßen. Univ.-Prof. Dr. Tilmann Märk, Rektor der Universität Innsbruck und Vorsitzender der Tiroler Hochschulkonferenz, berichtete über die aktuelle Situation des Hochschulstandortes Tirol. Er erklärte, dass die verschiedenen Hochschuleinrichtungen in Tirol nicht in Konkurrenz stehen, sondern sich in einer gesunden Wettbewerbssituation befinden und gegenseitig ergänzen und somit die Hochschullandschaft attraktiver machen. Durch den Zusammenschluss aller Einrichtungen zur Tiroler Hochschulkonferenz entsteht eine vermehrte effektive Zusammenarbeit in Lehre und Forschung und der Wissenstransfer in die Gesellschaft wird als wichtiges Ziel angesehen. Ausgelassene Stimmung beim MCI Summer Clubbing Der Abend stand im Zeichen von Socializing & Networking: Beim MCI Summer Clubbing im Hofgarten feierten Absolventen/-innen, Studierende, das MCI-Team sowie Freunde und Partner des MCI bei Clubbing Sound und feinem Buffet bis in die Morgenstunden. Tierischer Ausklang eines erfolgreichen Alumni Weekends Am Samstagvormittag gab Dr. Michael Martys, Direktor und Geschäftsführer des Alpenzoos Innsbruck tiefe Einblicke in die Verhaltensforschung der Tierwelt. Tiere leben in einem Raum-Zeit System das durch Anreize und Antriebe geleitet wird. Auch wenn der Mensch ein zoologisches Wesen ist, darf man diesen nicht auf die Stufe der Tiere stellen. Das Handeln und Denken des Menschen ist durch die Sozialisierung und die eigene Willensbildung geprägt und trägt mehr Verantwortung mit sich. Auch wenn Dr. Marty von einer Gleichstellung von Mensch und Tier absieht, gab es schlussendlich doch einige Parallelen im Verhalten von Menschen und Tieren zu erkennen. Ein herrliches Wochenende unter dem Motto „meet & celebrate with motivated people“ ging damit zu Ende. Alumni-Weekend-Einladung-2014.pdf{phocagallery view=category|categoryid=839}
Kunden, Märkte & Talente.
Kunden, Märkte & Talente.
Von der alten Eisenbahn zum innovativen Unternehmen.Mag. Christian Kern, CEO, ÖBB Holding AGIm Rahmen des diesjährigen Alumni Weekend von 13.-14. Juni 2014 konnten die Besucher auch heuer wieder an hervorragenden Gastvorträgen teilnehmen. Am Freitag eröffnete das Podium Mag. Christian Kern, CEO der ÖBB Holding AG. Er übermittelte den Besuchern/-innen interessante Eindrücke über die Herausforderungen in der Bahnindustrie. Sein Erfolgskonzept baut darauf auf, dem Markt immer einen Schritt voraus zu sein. Know How und Innovationsfähigkeit sind die entscheidenden Faktoren für den Unternehmenserfolg. Die ÖBB Holding AG ist ein Unternehmen mit großer Geschichte, dennoch ist sich Mag. Kern bewusst, dass man darauf keinen zukünftigen Unternehmenserfolg aufbauen kann. Die große Innovationskraft des Unternehmens ist für ihn ein wichtiges Rüstzeug um das enorme Potential des Unternehmens noch weiter auszubauen. „Auch die ÖBB ist ein Unternehmen und muss wie ein solches Denken und Handeln“, so der Manager. Sämtliche Entscheidungen müssen aufgrund betriebswirtschaftlicher Betrachtungen getroffen werden. Hier spielt für ihn vor allem die Entpolitisierung im Denken des Unternehmens eine entscheidende Rolle um das Unternehmenspotential zu entfalten. In den letzten Jahren gab es einige Restrukturierungsmaßnahmen, die auch teilweise auf Gegenwind gestoßen sind. Dennoch hat sich der ÖBB Konzern in der Vergangenheit zu einem erfolgreichen Unternehmen entwickelt. Die Anzahl der Kunden und deren Zufriedenheit sind laut Mag. Kern so hoch wie nie. Auch die Produktivität des Unternehmens ist im europäischen Vergleich außerordentlich. Diese Position möchte Kern auch in Zukunft weiter ausbauen und bei Profitabilität, Kostensenkungen und Pünktlichkeit im europäischen Spitzenfeld mitspielen. Der CEO der ÖBB blickt positiv in die Zukunft und sieht in der Veränderung des Mobilitätsverhaltens der Bevölkerung weiteres Wachstumspotential für das Unternehmen. Die Moderation der Veranstaltung übernahm MCI Studiengangsleiter DI Dr. Andreas Mehrle, welche in einer angeregten Diskussion ihren Ausklang fand. Einladung_Kern2.pdf{phocagallery view=category|categoryid=837}
MCI Summer Clubbing 2014
MCI Summer Clubbing 2014
Ausgelassene Stimmung beim MCI Summer-ClubbingDer Abend stand im Zeichen von Socializing & Networking: Beim MCI Summer Clubbing im Hofgarten feierten Absolventen/-innen, Studierende, das MCI-Team sowie Freunde und Partner des MCI bei Clubbing Sound und feinem Buffet bis in die Morgenstunden. {phocagallery view=categories|categoryid=841|imagecategoriessize=0}
Leitwolf | Rudel | Gockel | Pfau.
Leitwolf | Rudel | Gockel | Pfau.
Erkenntnisse aus der Verhaltensforschung für Management & Führung.Dr. Michael Martys, Direktor & Geschäftsführer, Alpenzoo InnsbruckAm Samstagvormittag gab Dr. Michael Martys, Direktor und Geschäftsführer des Alpenzoos Innsbruck, tiefe Einblicke in die Verhaltensforschung der Tierwelt. Gleich am Beginn machte er darauf aufmerksam, dass eine Vermenschlichung der Tiere große Gefahren birgt. „Sie macht uns nur Begriffe verständlicher, soll aber nicht auf das Tier im Menschen hinweisen.“ Auch wenn der Mensch ein zoologisches Wesen ist, darf man diesen nicht auf die Stufe der Tiere stellen. Das Handeln und Denken des Menschen ist durch die Sozialisierung und die eigene Willensbildung geprägt und trägt mehr Verantwortung mit sich. Tiere leben in einem Raum-Zeit System das durch Anreize und Antriebe geleitet wird. Sie sind der eigentliche Homo Oeconomicus, da das tierische Handeln von einem starken Kosten-Nutzen Verhältnis geprägt ist. Am Ende des Tages muss der Erfolg größer sein, als der Energieaufwand, ansonsten kann das Tier nicht überleben. Mit verschiedensten Strategien schaffen es die Tiere ihr eigenes und das Überleben ihrer Nachkommen zu sichern: Wenn man groß ist soll man kämpfen, wenn man klein ist betrügen. Oder die Schwächeren gehen miteinander Koalitionen ein, um nicht unter zu gehen. Es gibt auch in der Tierwelt ein ständiges Geben und Nehmen. Und am Beispiel des Wolfsrudels ist zu sehen, dass nicht immer der stärkste und größte der Anführer ist, sondern der mit dem souveränsten Auftreten und dem besten Charakter. Auch wenn Dr. Martys von einer Gleichstellung von Mensch und Tier absieht, gab es schlussendlich doch einige Parallelen im Verhalten von Menschen und Tieren zu erkennen. Der Vortrag wurde von FH-Prof. Dr. Johannes Dickel moderiert. Mit angeregten Gesprächen in entspannter Atmosphäre fand das diesjährige Alumni Weekend bei einem reichhaltigen Mittagsbuffet im Anschluss an den Vortrag einen entsprechenden Abschluss.  Einladung_Martys4.pdf{phocagallery view=category|categoryid=838}
Lasst uns starten, lasst uns gründen.
Lasst uns starten, lasst uns gründen.
Wie man ein Unternehmen erfolgreich gründet, aufbaut und führt.Janet Kath, Inhaberin & Geschäftsführerin, Interio Österreich„Den Mutigen gehört die Welt!“ Dieses Motto nahm sich Janet Kath zu Herzen und machte sich Ende 2000 mit dem Kauf des Möbelhauses Interio Österreich selbständig. Die Unternehmerin begeisterte im Rahmen der Vortragsreihe Alumni & Friends am 27.05.2014 das Publikum mit einem erstklassigen Vortrag über die Herausforderungen einer Unternehmensführung. Sie begann mit einem Einblick in Ihren persönlichen Werdegang von der Tochter einer Trafikantin, über die Geschäftsführerin der Parfümerie Kette BIPA bis hin zur selbständigen Unternehmerin und Eigentümerin des Design-Möbelhauses Interio. Mut, Leidenschaft und das Bewusstsein über das wirtschaftliche Risiko, sind für die „Powerfrau“ wichtige Faktoren um erfolgreich unternehmerisch tätig zu sein. Der Möbelhandel befindet sich derzeit, wie viele Branchen, in einer schwierigen Phase. Daher ist es für ein Unternehmen besonders wichtig sich klar zu positionieren und ein eindeutiges Bild beim Konsumenten zu schaffen. Die Kooperationen mit zahlreichen Manufakturen in Europa sind Janet Kath besonders wichtig. Sie ist stolz darauf, dass 90 % der Ware in Europa produziert wird. Der Unternehmenserfolg von Interio liegt in der Stärke, dem Tempo und der Flexibilität des Unternehmens und nicht in der Größe, der Masse oder dem Volumen. Diese Positionierung erlaubt es qualitativ hochwertige Ware zu angemessenen Preisen anzubieten, und bei der Sortimentsauswahl anpassungsfähig zu bleiben, da bis auf wenige Ausnahmen keine Massenware verkauft wird. Jungunternehmern/-innen oder solchen die den Schritt wagen möchten, rät die erfahrene Geschäftsfrau die Leidenschaft für eine Sache zu nutzen, jedoch den wirtschaftlichen Aspekt nie außer Acht zu lassen. Der Vortrag fand seinen Abschluss in einer angeregten Diskussion mit dem interessierten Publikum. Durch das Programm führte FH -Prof. Dipl.-Kfm. Bernd Kirschner, Studiengangsleiter am MCI Management Center Innsbruck. Einladung_Janet_Kath2.pdf{phocagallery view=category|categoryid=831}
Technolution oder die Evolution der Technik.
Technolution oder die Evolution der Technik.
Wie wir die Zukunft der Artefakte verstehen können.Matthias Horx, Trend- und ZukunftsforscherAm Donnerstag dem 22. Mai 2014 bot das MCI im Rahmen der Veranstaltungsreihe von MCI Alumni & Friends den Gästen einen einmalig spannenden Vortrag des Trend- und Zukunftsforschers Matthias Horx. In seiner lebhaften Präsentation zeigte er den Besuchern/-innen neue Perspektiven der komplexen Welt der Technik und deren Entwicklungen in den letzten Jahrhunderten. Technologie und Zukunft gehen laut Matthias Horx Hand in Hand. Die Technik ist aber eine „harte Nuss“. Um diese besser zu verstehen muss man sich vom Technischen Heroismus der 60er Jahre entfernen und mit evolutionären Augen auf die Technologie schauen. Daher der Begriff Technolution. Er gibt eine Beschreibung des technologischen Evolutionspfades und dessen Treibern Macht, Mobilität, Kontrolle und Effektivität. In welche Richtung die Entwicklung schlussendlich läuft hängt aber von Faktoren wie Gewohnheiten, Systemen, Kontrollverlustangst, Ethik oder Umwelt ab. Der Mensch kann sich in jeglichen Bereichen technologischen Fortschritt vorstellen und diesen auch meistens realisieren. Doch Matthias Horx hinterfragt hier nicht selten die Sinnhaftigkeit der Technologischen Entwicklung. Er stellt die Frage ob wir stupide Arbeiten wirklich immer erleichtern sollen, nur um uns für komplexere Dinge freizustellen? Technologischer Erfolg zeichnet sich nicht dadurch aus was die Technik kann, sondern was die Gesellschaft entscheidet. Man muss also versuchen die tiefere technologische Sinnhaftigkeit zu verstehen. „Brauch der Mensch einen sprechenden Kühlschrank?“ Wenn diese oder ähnliche Fragen nicht gestellt werden, kommt es zu den zahlreichen technischen Flops, von denen es in der Vergangenheit zahlreiche gab. Wir befinden uns heute in einem neuen Zeitalter und es scheint, als gäbe es eine technologische Stagnation. Die Erfindungen werden weniger. Dennoch gibt es laut Horx auch in der Zukunft noch viel Potential und die Technolution wird sich fortsetzen. Mehr zum Thema Technolution wird Matthias Horx ab Herbst 2014 in einem Projekt an die MCI Studierenden weitergeben. Die angeregte Diskussion im Anschluss an die Präsentation schloss den äußerst gelungenen Vortrag ab. Durch das Programm führte MCI Studiengangsleiter FH-Prof. Dr. Ralf Geymayer. Einladung_Horx_Alumni.pdf{phocagallery view=category|categoryid=829}
Moldova - Zwischen Russland und Europa.
Moldova - Zwischen Russland und Europa.
Valeriu Chiveri, Vizeaußenminister der Republik Modawien.Der moldawische Außen- und Europäischer Integrationsminister zu Gast bei der Vortragsreihe von MCI Alumni & Friends, am 19. Mai 2014 an der Unternehmerischen Hochschule®. Der ehemalige Botschafter Chiveri unterstreicht gleich zu Beginn seines Vortrages die schwierige Position Moldawiens und spricht im gleichen Atemzug von den großen diplomatischen Herausforderungen seines Landes. Um die Identität des Staates zu festigen, die Wirtschaft zu stärken und notwendiges Wachstum zu ermöglichen, sei es unumgänglich, auf die Europäische Union zu zugehen, beschreibt Chiveri die Situation des ehemaligen Sowjetmitgliedsstaates. Dies soll aber keinesfalls auf Kosten der Beziehungen mit dem Kreml geschehen: „Auch wenn dies in Moskau oft anders verstanden wird. Wir wollen Russland als unseren Partner weiterhin behalten“, hält der erfahrene Diplomat Chiveri dazu fest. Mehr Handelspartner und mehr Märkte sieht der moldawische Minister als Grundsteine für weiteres Reformieren seines Landes. Ihm sei aber vollkommen bewusst: „Europa kann auch ohne Moldawien leben, aber Moldawien nicht ohne Europa.“ Hier greift Chiveri erneut die Herausforderungen auf, vor die sein Land gestellt ist. Aber trotz alledem sieht er hoffnungsvoll in die Zukunft und freut sich auf mehr Zusammenarbeit, sowohl nach Osten als auch nach Westen. Der Vortrag wurde von Prof. Gerhard Mangott moderiert. Invitation_Deputy Minister Chiveri.pdf{phocagallery view=category|categoryid=827}
Boom!
Boom!
Iceland's spectacular economic crash and the bumpy road of recovery.Thóra Arnórsdóttir, News Editor & Icelandic Candidate for the Presidential Elections 2012Am Dienstag, dem 13.05.2014 füllte sich die Aula des MCI zur Mittagszeit um am vielversprechenden Vortrag der ehemaligen Isländischen Präsidentschaftskandidatin Thóra Arnórsdóttir teilzunehmen. In einer äußerst lebhaften Präsentation schilderte die erfolgreiche Journalistin und ehemalige Präsidenschaftskandidatin die Zeiten der Wirtschaftskrise und deren Ursachen. In Ihrem Vortrag gab sie viele spannende Einblicke in eine interessante und zum Teil vielen Europäern doch etwas unbekannte Kultur. Island, war bis Mitte des 20. Jahrhunderts eines der ärmsten Länder Europas. Erst nach dem 2. Weltkrieg kam der Aufschwung und der 320.000-Einwohner-Staat nutzte die Möglichkeiten, die sich der Insel boten um eine eigenständige, flurierende Wirtschaft aufzubauen. Nach dem „incredibly, spectacular crash“ im Jahr 2008, fragten sich viele, wie es dazu kommen konnte. Einerseits, wie es möglich war, dass eine derartig kleine Nation solchen Reichtum in kürzester Zeit erlangen kann, und diesen dann dermaßen rasch wieder zu nichte macht. Die Vortragende sieht vor allem kulturelle und historische Hintergründe als Kernfaktoren für diese Entwicklung. „We do not have genes for international business“. Überschätztes Selbstvertrauen und Beratungsresistenz gegenüber erfahrener ausländischer Geschäftsmänner seien durchaus Gründe, die die Krise heraufbeschwort hatten und die Blase zum Platzen brachten. “We are ready to look forward.” Der Big Bang ist vorbei und Island sollte die Chance für einen Neuanfang nutzen. Trotz der schwierigen Zeiten in der Vergangenheit prophezeit sie ihrer Heimat erfolgreiche Aussichten. Es liege in der Hand der nächsten Generation gemeinsam mit den politischen Verantwortlichen in die Zukunft zu gehen. Natürliche Ressourcen wie Grüne Energie, die Fischerei und die unberührte Natur, die jährlich rund 1 Million Touristen auf die Insel locken, sind nur ein paar Gründe für die positiven Zukunftsaussichten. „Icelandic people are more entrepreneurial than in other countries“, ist sich die erfolgreiche Geschäftsfrau und mehrfache Mutter sicher. Auch die starke Verwurzelung zur Heimat sieht sie als wichtigen Aspekt. Fast 90 % der Isländer, welche die Insel aufgrund von Ausbildung etc. verlassen, kehren wieder zurück. In der anschließenden Diskussion bekamen die Besucher/-innen noch einige tiefere Einblicke in die Isländische Mentalität und ein Land, das wohl weiterhin für viele von uns seine mystische Wirkung behält. Durch die eindrucksvolle Veranstaltung führte MCI Rektor Dr. Andreas Altmann. Invitation_Thora.pdf{phocagallery view=category|categoryid=824}
Die Airlinebranche heute und morgen.
Die Airlinebranche heute und morgen.
Mit welchen Herausforderungen werden europäische Airlines konfrontiert?Mag. Christian Lesjak, Geschäftsführer, NIKI Luftfahrt GmbHIm Rahmen der Alumni & Friends Vortragsreihe war am 06. Mai 2014 Mag. Christian Lesjak, Geschäftsführer der NIKI Luftfahrt GmbH, zu Gast am MCI. In seinem spannenden Vortrag gab er aufschlussreiche Einblicke in die vielseitige Luftfahrtbranche und deren Herausforderungen.Die NIKI Luftfahrt GmbH startete im Jahr 2003 als Fluggesellschaft im Touristikbereich. Die Zusammenarbeit und spätere Integration mit der Air Berlin Gruppe ermöglichte es dem Charter Unternehmen in den Linienverkehr einzusteigen und somit ein neues Kundensegment zu bedienen. Dennoch wird sich NIKI auch weiterhin auf den Charterbereich fokussieren, da dieser risikoärmer und weniger kostenintensiv für das Unternehmen ist.Die größte Herausforderung für die Fluggesellschaften sieht Lesjak in den hohen Kosten, die für das Unternehmen kaum steuerbar sind. Treibstoffkosten, Flughafengebühren und auch regionale Steuern, bieten kaum Verhandlungsspielraum für das Unternehmen. Selbstverständlich sorgen auch wirtschaftliche Krisen, wie etwa in den letzten Jahren in Südeuropa, für starke Nachfrageschwankungen. Ebenso sieht er die politischen Rahmenbedingungen in der EU als Problem um wettbewerbsfähig zu bleiben.Dennoch gibt es Überkapazitäten am Europäischen Markt. Zahlreiche ehemalige staatliche Fluggesellschaften, die durch Subventionen am Leben gehalten werden, und die Billig Airlines sorgen für einen harten Wettbewerb. Im regionalen Verkehr sieht er auch die Bahn als starken Konkurrenten.Der Trend zum Billigflieger entstand Mitte der Neunziger mit dem Eintritt der Billig Airlines in den Markt. Es kam seither zu einem Paradigmenwechsel von der natürlichen Nachfrage hin zu einem angebotsgetriebenen Markt. „Der heutige Fluggast will einfach nur weg!“ Billig Airlines können hier die Preissensibilität der Kunden ausnutzen. „Der Wert der Leistung Flug ist stark gesunken“. Dieser Wandel bildet den Kern des Problems und wird auch in Zukunft dafür sorgen, dass die Airline Branche in Europa ein hartes Pflaster bleiben wird.Die angeregte Diskussion im Anschluss sorgte für eine äußerst gelungene Veranstaltung, die von DI Dr. Andreas Mehrle, Leiter der MCI Studiengänge Mechatronik, moderiert wurde.Einladung_Lesjak2.pdf{phocagallery view=category|categoryid=816}
Sport ohne Doping?
Sport ohne Doping?
(Wie) Kann sauberer Spitzensport funktionieren?Mag. Michael Cepic, Geschäftsführer, NADA Austria GmbHIm Rahmen der Vortragsreihe von MCI Alumni & Friends konnte die Unternehmerische Hochschule® am 23. April 2014 den bedeutendsten “Dopingjäger“ Österreichs begrüßen. „Wir sehen uns als Schiedsrichter im Anti-Doping Bereich“, interpretiert der NADA-Geschäftsführer seine Rolle im österreichischen Spitzensport. Als unabhängige Kontrolleinrichtung müssen die sauberen und fairen Sportler/-innen geschützt werden, so Michael Cepic. Der ehemalige Basketballprofi hebt zwei Hauptaufgaben der NADA Austria hervor: Zum einen die Installation eines transparenten Dopingkontrollsystems und zum anderen in der Aufklärungsarbeit. Neben der Kontrolle der Sportler muss auch die Öffentlichkeit für dieses Thema sensibilisiert werden. Sportdoping darf nicht als „Kavaliersdelikt“ abgetan werden, streicht Cepic hervor. Wenn es nach Cepic geht, muss die Aufklärungsarbeit in drei Richtungen gehen um die gewünschte Sensibilisierung zu erreichen. Durch Präventionsveranstaltungen gilt es zukünftige Spitzensportler intensiv zu informieren und über die „Verantwortung für den eigenen Körper“ aufzuklären. In einem zweiten Schritt wird den Leistungsportlern/-innen eine Vielzahl an Information zum Thema Doping zur Verfügung gestellt. „Uns ist es wichtig die Sportler/-innen genau zu informieren, ihnen Gefahrenquellen aufzuzeigen und Informationsquellen zu bieten“ so Cepic. Als dritten Punkt erwähnt der NADA Chef die Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit. Durch ein Gesamtpaket an Werbekampagnen und ein strenges Kontrollsystem sollen die Menschen über Doping aufgeklärt werden. Cepic hebt hervor, das man kein „Auge zu drücken darf“, sondern „der saubere Sport“ im Vordergrund steht muss. Der Vortrag wurde von MCI Studiengangsleiter FH-Prof. Dr. Siegfried Walch moderiert. Einladung_Cepic.pdf{phocagallery view=category|categoryid=811}
Business mit Herz.
Business mit Herz.
Wie kann ein Unternehmen zum persönlichen Wohlbefinden beitragen?Dr. Giovanni Podini, Vorstandsvorsitzender, Podini Holding S.p.A., Bozen/ItalienIm Rahmen der Vortragsreihe MCI Alumni & Friends konnte die Unternehmerische Hochschule® am 09. April 2014 mit Dr. Giovanni Podini einen Vollblutunternehmer und Social Entrepreneur begrüßen. Der Vorstandsvorsitzende der Podini Holding, die mit den vielfältigen Geschäftsbereichen Immobilien, Energie, Zucker, Unternehmensberatung und Wein europaweit tätig ist, gab Einblicke in seine besondere Form der Unternehmensführung. Die Podini Holding AG ist ein Unternehmen das seit vielen Jahren den Mensch als wichtiges Asset für den Unternehmenserfolg wahrnimmt. Die Verantwortung und die Achtsamkeit gegenüber den Mitarbeitern/-innen, Kunden und der Gesellschaft sind seines Erachtens zentrale Faktoren um als Unternehmen erfolgreich zu sein, so Giovanni Podini. Dass ein Unternehmen Profit erwirtschaften muss um zu überleben und somit Arbeitsplätze zu sichern, stellt er keineswegs in Frage. Wichtig ist jedoch WIE diese Gewinne erzielt werden. Hier ist es notwendig die Arbeit mit ethischem Verhalten zu vereinen. Seit 1972 ist das Unternehmen in Eritrea, Kambodscha und Indien im Bereich Bildung und Gesundheit als gemeinnütziger Unterstützer tätig. Außerdem werden im Rahmen der Podini Foundation junge Start-Ups in diesen Ländern gefördert, um dort langfristig Unternehmen aufzubauen, Arbeitsplätze zu schaffen und damit der gesamten Gesellschaft einen Mehrwert zu liefern. Diesen Mehrwert für die Gesellschaft, und nicht die Bilanzsumme, sieht Podini als den wahren Erfolg eines Unternehmens. Um diesen zu erreichen muss ein Umdenken stattfinden, welches nicht nur auf betriebswirtschaftlicher sondern auch auf wirtschaftspolitischer Ebene erforderlich ist. Dass die Podini Holding AG die eigene Unternehmensphilosophie auch tatsächlich lebt, zeigt die Auszeichnung als bester Arbeitgeber Südtirols 2013. Die äußerst sympathische und natürliche Art des Vortragenden schwappte auf das Publikum über und ebnete den Weg für eine angeregte Diskussionsrunde. Durch die Veranstaltung führte FH-Prof. Dipl.-Kfm. Bernd Kirschner, MCI Studiengangsleiter Wirtschaft & Management und International Business.Einladungsflyer_Podini.pdf{phocagallery view=category|categoryid=806}
Nachrichten & Medien in Wendezeiten.
Nachrichten & Medien in Wendezeiten.
Mittendrin statt nur dabei.Mag. Peter Kropsch, Geschäftsführer, APA Austria Presse Agentur eGIm Rahmen der Vortragsreihe von MCI Alumni & Friends konnte die Unternehmerische Hochschule® am 27. März 2014 den Geschäftsführer des bedeutendsten Informationsdienstleister Österreichs begrüßen. „Die APA als ein Leuchtturm in der Informationsflut“ interpretiert der Geschäftsführer der Austria Presse Agentur sein politisch und wirtschaftlich völlig unabhängiges Unternehmen in einer bewegten Zeit für Nachrichten, Informationen, Medien und neuen Wegen der Kommunikation. Wenn es nach Kropsch geht, dann sind Medienhäuser mit vielen Änderungen und somit neuen Herausforderungen konfrontiert: „Es gibt eine Vielzahl von Themen mit denen man sich beschäftigen muss, und wenn man es nicht macht, ist man weg“. Die Nutzergewohnheiten ändern sich und speziell für jüngere Generationen ist die Konsumation von Nachrichten via I-Pad, Android & Co ganz natürlich. „Der Wandel im Nutzungsverhalten ist eminent“, streicht der studierte Publizist Kropsch hervor und spricht von einer Verschiebung der globalen Machtverhältnisse im Informationsgeschäft. Google, Twitter und Facebook sind die neuen „Big Player“ in den Märkten. Hierzu beschreibt Kropsch die Systeme immer mehr als „unreguliert“ und spricht somit im gleichen Atemzug von dem Recht des Stärkeren in solchen Märkten. Durch Social Media können Nachrichten in Windeseile verfasst, verbreitet, geändert und kommentiert werden, aber die Überprüfung auf deren Richtigkeit, Herkunft und Seriosität der Verfasser wird immer schwieriger. Und genau hier kommt die APA ins Spiel. „Ein Leuchtturm in der Informationsflut“, der überprüfe, seriös recherchiere und kompetente Nachrichten zur Verfügung stellt. Der Vortrag wurde von Hans Herbert Holzamer moderiert.Einladung_Kropsch.pdf{phocagallery view=category|categoryid=800}